Отзывы о Фотоаппарат Fujifilm Instax Mini 12
3936 отзывов пользователей o Fujifilm Instax Mini 12
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Fujifilm Instax Mini 12?
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For features and picture quality I believe the price is hard to beat. After experimenting for a week, I have found the photos to be excellent both in doors and out doors with various modes available such as portrait, landscape and even a night mode. The one thing that plagued other cameras in this class was underpowered flash..the flash is more than adequate for a camera of this size and I am extremely pleased with the results.
It is smaller but more solid than my previous finepix and very intuitive controls and miserly on battery usage while most others are simply battery hogs. It even does video with amazing good quality however the sound is monoraul and leaves something to be desired.
If you need a point and shoot with some manual adjustments available, good battery usage, compact and occasional video then this is the camera for you. Again..proof is in the photos themselves. Oh..this thing powers up ready to shoot amazingly quick...
Enjoy..you can't go wrong with this one..latest technology and usually can be found up to 30% off its list price.
Additionally, it's cute and compact. I would definitely recommend this camera to anyone and after doing price research at various stores in my area I feel I got any excellent deal by purchasing it through Amazon.com
Die Fuji S100fs ist eine reine Bridge-Kamera. Das sind Kameras, die das Segment zwischen den Kompaktdigis und den digitalen Spiegelreflexkameras (DSLR) ausfüllen. Eine Bridge-Kamera deckt mit Ihrer Komplettausstattung (festes Objektiv, massig Bildrogramme und Einstellungen in "auto" und "manuell") einen großen Zoom-und Kreativbereich der Fotografie ab und eröffnet, für den an komfortabler aber doch sehr hochwertiger Fotografie Interessierten, ein weites Betätigungfeld, ohne dabei die Umstände und Kosten einer DSLR zu verursachen.
Wer deshalb allerdings nun von einer Fuji S100FS die gleichen, oder bessere Ergebnisse wie von einer DSLR erwartet, ist mit dem Kauf dieser Kamera schlecht beraten. Da sollte man doch die gut 2000-3000 € lieber gleich zusätzlich einkalkulieren, die man für eine (qualitativ hochwertige) digitale Spiegelreflexkamera-Ausrüstung einfach mehr ausgeben muß. Dennoch mehren sich die Stimmen, die der S100FS durchaus zutrauen, in Punkto "Bildqualität" mit Einsteiger-DSLR mitzuhalten. Da in den Augen der DSLR-Anhänger Spiegelmechanik und Hubraum-pardon Sensorgröße durch nichts zu ersetzen sind - bleibt diese Ansicht nicht unwidersprochen. Soviel an Information zu diesem Punkt.
Von der Haptik, dem Gewicht und der Bedienung her ist die Fuji S100FS, ohne jeden Zweifel mit einer DSLR zu vergleichbar. Der Look und das Gefühl beim ausbalancieren des soliden Gehäuses vermitteln Sicherheit. Die Gummielemente am Gehäuse sorgen für den richtigen Grip - das gute Stück liegt immer sicher in der Hand. Das Design halte ich für gelungen - aber das ist Geschmacksache. Doch Schluß mit den Äußerlichkeiten:
Der Sensor der Fuji S100FS ist etwas größer als in den bisherigen Bridge Modellen (z.B. Lumix FZ50). 2/3 Zoll für sind eine gute Sache, zumal die Bilddaten noch mit einem separaten (ebenfalls komplett neuen) Bildprozessor gerechnet werden. Auch wenn das im Endeffekt für 11 Megapixel reicht ...9 oder 10 hätten es auch getan (meine Meinung). Qualitativ sind Ausdrucke bis A2 möglich bzw. auch mal Detailvergrößerungen kein Problem. Die Bildqualität ist für meine Begriffe sehr gut. Auf den Autofokus ist jederzeit Verlass, auch wenn das "zielen" durch den Sucher gerade für Brillenträger manchmal zum Kunststück gerät. Der Sucher ist leider etwas unglücklich (zu tief) angebracht, so das Brillenträger immer ein wenig länger brauchen um was zu sehen. Da hilft auch ein nettes Detail wie ein Dioptrieausgleich am Sucher nicht weiter. Aber man kann dieses Problem mit einiger Übung in den Griff kriegen.
Das berührt übrigens auch schon einen der wenigen Punkte, an denen die S100FS meine Erwartungen nicht erfüllt. Das Sucherbild ! Es ist elektronisch, d.h. eine Art kleiner Monitor im Sucher zeigt das Motiv, was hier komplett nicht hätte sein müssen und der Kamera für die unterdurchschnittliche Darstellungsqualität (nur im Sucher !) Punktabzug einbringt. Der elektronische Sucher kann bei aller heute möglichen Miniaturisierung offensichtlich nicht schon so genau sein, dass er das Motiv scharf abbildet. Hier wäre ein optischer Sucher schön gewesen und hätte das Gerät "sichtlich" (sic) aufgewertet. Sogar Einsteiger- DSLR's sind da einfach besser. So aber muß es das große 2,5 inch Display rausreißen, was durchaus ein Trost sein kann weil es wirklich sehr scharf abbildet. Bei "Sonne drauf" siehts dann schon wieder duster aus. Da hätte ich insgesamt mehr erwartet.
Immerhin entschädigt das Fujinon-Objektiv mit sicherer "Action", wenn mal schnelle scharfe Bilder gefragt sind. 14 Linsen in 10 Gruppen bilden ein gut abgestimmtes Objektiv. Da die Fuji S100FS eine Bridge-Kamera ist, kann man es nicht austauschen wie bei einer DSLR - dafür lässt sich das 28'er Weitwinkel bis zum 400'er Tele "stretchen". An einer DSLR wechselt man für diese Brennweiten mindestens einmal das Objektiv. Mal davon abgesehen, wieviel Schmutz bei so einem ständigen hin-und her in den DSLR-Body eindringt, hat man auch noch das Geschleppe - die teure Optik wiegt ganz hübsch.
Die immer mal wieder erwähnten "chromatischen Abbarationen" -zu deutsch : "Farbsäume an kontrastreichen Motiven", kann man ernst nehmen, muß man aber nicht. Zumal die sich mit verschiedener Software auch entfernen lassen. Es kommt jedoch stark auf das Motiv und die gewählten Einstellungen an, wie sehr sich der Rausch-Effekt zeigt. Dabei wird erfahreneren Fotografen aber auch das stark verbesserte Rauschverhalten der S100FS auffallen. Dennoch - ganz ausmerzen ließ
Meine gute alte Bridgecam SONY DSC-828 hat vor kurzem nach strapaziösen Nutzungsjahren leider ihren Geist aufgegeben. Einige meiner immer noch bestens funktionierenden anderen digitalen SONY-Cams haben mittlerweile zu wenig MP's. Und meine erst wenige Monate alte PANASONIC LUMIX TZ7 (siehe meinen Test-Bericht) hat sich leider nur als bedingt brauchbar für meine Zwecke erwiesen. Daher habe ich mich auf die Suche nach einer Kamera mit semiprofessionellen Eigenschaften gemacht. Dienstlich nutze ich eine große, schwere digitale NIKKON-Spiegelreflexkamera. Für rein private Zwecke wollte ich einfach eine zweckdienlichen Allrounder-Cam haben - - - ähnlich meiner nun leider defekten SONY-Bridgecam, mit der ich sehr zufrieden war. Nachdem ich mich über die neuesten Spiegelreflexkameras informiert hatte, kam ich zu folgendem Schluss:
Eine mit guter Ausstattung auch nicht gerade billige Hobbyfotografen-Spiegelreflex-Cam, die heute witzloser Weise eh schon jede(r) Möchtegern- und Ansichgarnicht-FotografIn unter dem Christbaum liegen hat, zumeist ohne ihre Möglichkeiten auch nur annähernd zu nutzen, wollte ich nicht. Und eine wirklich professionelle digitale Spiegelreflexkamera mit großer Auflösung und zwei, drei guten Objektiven hätte mich mehrere Tausender gekostet.
Ne! Krise! Derzeit nicht drin! Und überhaupt: WOZU?!
Wenn es wirklich mal drauf ankommt, nehme ich ohnedies die Dienst-Nikkon (vorweg: seit ich die sympathische FUJIFILM habe aber immer seltener). Also interessierte ich mich für eine günstige, aber hochwertige Bridgecam. Nicht nur die Tests, auch einige Tipps von bekannten Profifotografen sprachen, was meine Ansprüche anbelangt, eine klare Sprache: Fujifilm - entweder das Auslaufmodell S100FS oder die neue S200EXR.
Der große Sensor und das wählbare RAW-Format (ähnlich wie der meiner bewährten alten SONY DSC-828), das 28-400er-Superzoom-Objektiv und die solide Qualität haben mich in Verbindung mit den vielen positiven Stimmen zugunsten einer FUJIFILM-Bridgecam überzeugt. Da ich unbedingt ein schwenkbares Display brauche, habe ich mich für die gerade im Auslaufen begriffene ältere S100FS entschieden.
Die Entscheidung war richtig! Ich fotografiere nun seit mehr als zwei Monaten unter den unterschiedlichsten Bedingungen mit dieser Kamera. Zum Glück habe ich mich nicht von einigen Nörgeleien und Schlechtmachereien über dieses Modell, wie sie sich teilweise im Internet finden, beeinflussen lassen. Ich kann die negativen Stimmen aufgrund des erstklassigen Preis-Leistungsverhältnisses in keinster Weise nachvollziehen. Bei diesem Preis (€ 440,- bei Amazon) darf man sich nicht darüber beklagen, dass die S100FS ein (ohnedies solides) Kunststoffgehäuse hat, groß und fast 1 Kg schwer ist, dass sie nicht extrem lichtempfindlich und keine Renn-Kamera bezüglich Auslöseverzögerung ist (reicht völlig), oder dass sie bei höheren Empfindlichkeiten gewisses Bildrauschen aufweist (welche Kamera nicht!?). Auch die vielfach genannten Farbsäume treten nur unter ganz gewissen Umständen auf und sind im Vergleich mit anderen von mir genutzten Kameras (etwa der SONY DSC-828) marginal.
Was mich enttäuscht hat, ist die kaum mögliche Autofokussierung bei dunklen Lichtverhältnissen mit dem kläglichen Hilfslicht. Auch die Ausleuchtung des internen Blitzes lässt zu wünschen übrig. Da bin ich dank Laserfeldmessung (oder wie immer das heißt) und der Nightshot-Funktion seit Jahren von SONY (V1, DSC-828 ) verwöhnt. Gar nicht gut ist leider auch die Display- und Sucher-Qualität. Hierin muss ich den Kritikern recht geben. Die neue 200er soll viel besser sein. Aber sie hat kein klappbares Display ' also nichts für mich.
Mir ist die Kamera durch und durch sympathisch, sowohl vom einfachen Design, vom Handling, von den (vor allem manuellen) Einstellmöglichkeiten, und vor allem vom Allrounder-Superzoom-Objektiv und der TOP-BILDQUALITÄT her. Zumindest ich kann nur mit einer gemochten Kamera gute Fotos machen. Diese Kamera mag ich samt ihrer kleinen Fehler, die sie aus meine Sicht menschlich - - - äh, sorry, ich meinte kameralich machen.
Im Detail will ich mich bei diesem vielfach bewährten Auslaufmodell gar nicht über diese Kamera äußern. Es gibt schon zahlreiche Testberichte über sie. Den positiven kann ich mich in nahezu jeder Hinsicht anschließen. Irgendein Tester vor mir hat es schon so wunderbar auf den Punkt gebracht:
MEHR KAMERA BRAUCHT MAN NICHT! Auch nicht als ambitionierter Semiprofi.
Wenn Sie sich als HobbyfotografIn oder als semiprofess
Das wollte ich nämlich ursprünglich auch nicht. Es war eher Zufall. In einem Elektromarkt habe ich eine Kodak Superzoom gesehen für 199 Euro und ich wunderte mich, dass diese Kamera recht preiswert sind. In einem anderen Elektromarkt sah ich dann die Fujifilm FinePix S8000fd und war sofort von ihr angetan. Zum Vergleich kaufte ich mir noch eine Panasonic DMC-FZ8.
AUSSERES:
Die FinePix ist verhältnismäßig schwer, liegt aber sehr gut in der hand und macht einen sehr gut verarbeiteten Eindruck und liegt in dieser Disziplin kalr vor der Panasonic, bei der das Kunststoff sehr billig wirkt, dafür ist sie deutlich leichter und etwas kompakter. Das 2,5" Display hat eine gute Auflösung und eine anständige farbwiedergabe, zeigt aber nicht das wirkliche Ergebnis. Es hat eine Spezialbeschichtung, reflektiert es etwas weniger als andere Displays. Der LCD-Sucher kann Sinn machen, ist aber auch bei starker Sonneneinstrahlung etwas zu schwach. Aber hier gibts auch keinen Vorteil für die Panasonic. Das Objektiv fährt sehr weit hinaus, was ich nicht so gut finde, weil es damit ein potenzielles Opfer von Ungeschick ist. Bei der FZ8 von Panasonic wurde das Objektiv anders konstruiert und fährt nur wenig raus. Die Kamera arbeitet mit 4 AA-Batterien oder Akkus. Ich verwende Sanyo eneloops, sie halten bei mir ca. 300 Bilder.
BEDIENUNG:
Das Bedienkonzeot der Kamera war das, was mir alles erstes bereits im Geschäft aufgefallen ist. Man kann wirklich von Bedienkomfort sprechen. Die kamera stellt keinen vor Herausforderungen, man findet alles sehr schnell in den gut und nicht zu tief gegliederten Menüs. Auf der Oberseite gibts ein Einstellrad für die wichtigsten Programme und einen Knopf für die Gesichtserkennung und für den Bildstabilisator. Die Gesichtserkennung arbeitet etwas träge und erkennt nur Gesichter direkt von vorne. Die Bildstabilisierung ist hingegen fantastisch. Sie arbeitet zuverlässig und man kann auch noch mit hohen Belichtungszeiten verwacklungsfrei Aufnahmen machen. Grob geschätzt würde ich mal sagen, dass man 3 Blendenwerte "gewinnt"
Besonders praktisch finde ich die f-Taste an der kamera, über die man einen Schnellzugriff auf die ISO-Werte, die Bildqualität und des verwendeten "Films" hat. Die Filmeinstellung erlaubt das Umstellen auf Schwarz-Weiß-Film oder auf Chrome-Film. Letztere Einstellung simuliert einen Dia-Film, und die Farben und Kontraste werden kräftiger. Diese Einstellung bringt allerdings nur Vorteile, wenn das Motiv soweiso eine gewisse Farbintensität hat, wie zb. bei Sonnenschein. Bei der ISO-Einstellung kann man einstellen, dass die Kamera den ISO-Wert automatisch einstellt, man kann ihn aber noch oben begrenzen: eine sehr praktische Einstellung, die auch die FZ8 bietet, allerdings nur im Vollautomatik-Modus. Dies hat sich bei den Nachfolgern FZ18 und 28 aber geändert. In der Bedienung kommt die Panasonic nicht im geringsten an die Fuji ran. Für viele Einstellungen muss man ins menü.
Die Bedienung der FinePix macht einfach Spaß, so macht Fotografieren Spaß und die Bedienung war für mich der hauptkaufgrund.
BILDQUALITÄT:
Die Bildqualität ist gut und die Detailzeichnung ist besser als bei den meisten Kompakt-Digitalkameras. Allerdings ist in der Detailzeichnung bzw. Schärfe die FZ8 einen Tick besser, was man aber erst bei sehr starker Vergrößerung sieht. Die Farbwiedergabe ist brilliant und konstrastreich.
Die Bildqualität ist allerdings auch stark von der Ambition des Fotografen abhängig. Es ist eine Kamera, die den Fotografen fordert. Man sollte von der ISO-Kontrolle Gebrauch machen und ebenso sollte man hin und wieder die methode zur Belichtungsmessung wechseln. Als Fokus-Methode empfiehlt sich die Kombination aus Einzel-AF und Mitte. Hier kann man dann auch sehr schön die Funktion des Messwertspeichers benutzen.
Selbst bei hohen ISO-Werten liefert die Kamera brauchbare Bilder, die sich spätestens nach der Bearbeitung im PC sehen lassen können. Bis ISO 400 ist das Rauschverhalten gut, ISO 800 kann man auch noch guten Gewissens verwenden, darüber sollte man nur bei Bedarf gehen und mit der Absicht, das Bild später nachzubearbeiten. Das man gut mit hohen ISO-Werten arbeiten kann, ist wohl der guten Rauschunterdrückung geschuldet. Diesbezüglich liegt die Fuji ganz klar vor der Panasonic. Übrigens wer gern Fotos mit unscharfen Vorder- oder Hintergründen macht, sollte sich von der Blenden- und Zeitautomatik nicht zuviel versprechen. Prinzipbedingt haben Digitalkameras mit kleinem Sensor-Chip neine sehr hohe
Um potentiellen Käufern die Entscheidung etwas einfacher zu machen, möchte ich meine bisherigen Eindrücke kurz zusammenfassen:
Zielgruppe:
Vorweg sei gesagt, dass ich diese Kamera eher in das Kundensegment "Fortgeschrittene" einordnen würde. Freunde des Auto-Modus werden an dieser Kamera nur wenig Freude haben. Der Grund: Die Kamera nimmt in diesem Modus nicht nur die Einstellungen für Blende und Belichtungszeit vor, sondern auch für den jeweiligen ISO-Wert (dieser gibt die Lichtempfindlichkeit an). Allerdings meint es die Kamera hierbei meist etwas zu gut und wählt fast ausschließlich zu hohe Werte. Resultat: Wieder mal Bildrauschen Wer dennoch nicht auf das exzellente Tele-Objektiv verzichten kann/möchte und sich noch nie wirklich mit der Thematik befasst hat, dem sei angeraten, die Programm-Automatik (P auf dem Wählrad) zu nutzen und hierbei ausschließlich den ISO-Wert anzupassen (je niedriger, desto ruhiger wird das Bild). Hierbei sollte ein Wert von 400 das absolute Maximum sein, da ansonsten wieder einmal ein recht unansehnliches Rauschen entsteht. Hilfreich ist hier auch die Einstellung Auto 400. Hierbei passt die Kamera den ISO-Wert an, allerdings nur bis zu einem Wert von 400.
Wer allerdings nicht davor zurückscheut, sich ein Wenig einzulesen, oder bereits Kenntnisse hat, wird sehr schnell sehr viel Spaß mit diesem Gerät haben. Im Gegenzug kann und möchte ich aber keine Empfehlung für Profis und/oder Hobby-Fotografen mit sehr hoch angesetzten Erwartungen aussprechen - Hierzu weist dieses Gerät zu viele Einschränkungen auf (Hierzu später mehr) Diese Käufergruppe sollte mit einer digitalen Spiegelreflex-Kamera vorliebnehmen. Anfänger sollten sich dem hingegen lieber im Produktbereich der kleineren Kompaktkameras umsehen.
Funktionen und Ausstattung
Neben Zeit- und Blendenvorwahl findet man diverse Motivprogramme (manchmal auch Szenen-Programme genannt), welche sich auf zwei Positionen des Wählrades einprogrammieren lassen. Dies ist ganz praktisch, wenn man z.B. auf einer Hochzeit im Innenraum fotografieren möchte und dann schnell nach draußen muss. Ohne viel einstellen zu müssen, entstehen hierbei recht gute Bilder - Hierzu sei aber gesagt, dass ich diese Programme, bis auf Portrait und Auktion, nur sehr selten benutze, da ich fast ausschließlich in den Modi Blendenvorwahl (A), Programmautomatik (P), Zeitvorwahl (S) und Manuell (M) fotografiere.
Die Serienbildfunktion ist meiner Meinung nach, insbesondere für die Hobby-Fotografie, vollkommen ausreichend.
Besonderes hervorheben möchte ich, wie auch die meisten meiner Vorredner, das wirklich gute Objektiv. Dieses zoomt ausreichend schnell und fokussiert recht zuverlässig (insbesondere im HighSpeed-Modus). Bei diesem Brennweiten-Bereich (Weitwinkel bis Tele) kommt nicht mal eine Spiegelreflex-Kamera mit. Hierfür müsste man, neben der Spiegelreflex-Kamera, noch einen Koffer mit Objektiven mit sich herumschleppen.
Stärken
Die größten Stärken liegen, meiner Meinung nach, in der erstklassigen Einsatzfähigkeit bei Tageslicht, hier entstehen wirklich tolle Bilder, dem beeindruckenden Objektiv, dem erschreckend guten Bildstabilisator, dem guten Blitz, dem erstklassigen Makro- bzw. Super-Makro-Modus und der großen Flexibilität.
Einschränkungen
Auf der negativen Seite stehen für mich
Vielleicht mal ein paar Worte zu meiner "fotografischen Vita": Ende der 80er habe ich angefangen, recht ambitioniert zu fotografieren. "Knipsen" war nicht mein Ding, ich wollte Bilder gestalten. Ich legte mir seinerzeit eine Spiegelreflexkamera zu, eine Nikon F301. Ich entschied mich ganz bewusst für eine Kamera OHNE Autofokus und ähnliche Automatiken, denn ich wollte ja meine Bilder selbst gestalten. Für die Schnappschüsse kaufte ich mir noch eine Kompaktkamera, nach hervorragender Beratung durch einen Fachhändler ebenfalls ein Modell von Nikon. Die Fotos beider Kameras konnte ich in einem Album mischen, ohne dass man sehen konnte, welches Bild mit welcher Kamera gemacht wurde.
Als die Digitalfotografie fast unausweichlich wurde, kaufte ich mir eine Kompaktkamera von Sony mit 3MP. Die Kamera machte sehr ordentliche Schnappschüsse - mehr aber nicht. Eine etwas aufwändigere Kompakte von Sony konnte mich aber nicht mehr zufrieden stellen: Auch damit gingen im Endeffekt nur Schnappschüsse, und das Ergebnis war schlechter als mit der ollen 3MP-Kamera. Ja, eine Spiegelreflex mit allen Schikanen, an der ich wieder alles und jedes selbst einstellen und somit gestalten kann, das wäre das richtige. Doch leider liegen solche Kameras außerhalb meiner finanziellen Reichweite. Dann entdeckte ich diese Kamera, und war zunächst recht ungläubisch: Eine Kamera, die alles kann, was eine professionelle SLR leistet, genau so gute Bilder macht, aber deutliche weniger kostet als die Kompaktkamera von Sony, mit der ich so unzufrieden war? Das glaube ich erst, wenn ich es sehe....
Nun denn, ich habe habe es gesehen und glaube es jetzt:-)
Toll: Ich kann wieder alles händisch regeln und einstellen, und fotografieren, fast wie seinerzeit mit der guten Nikon. Nur: Ich muss es nicht, denn die Kamera hat sehr gute Automatiken, die sie auch zur Schnappschusskamera machen, wenn man wirklich mal nur "knipsen" will.
Tatsächlich wie eine Profi-SLR, nur zum kleinen Preis? Nun, nicht ganz, es gibt schon noch deutliche Unterschiede. Hier die, die in der Praxis am deutlichsten auffallen: Kein Wechselobjektiv! Man hat jetzt 38-380 - und basta! Das deckt allerdings praktisch die allermeisten Bereiche bestens ab. Mehr Weitwinkel kann praktisch sein, mehr Tele auch, muss aber nicht! An der Nikon hatte ich noch ein 28-70-Objektiv, gerade mehr Weitwinkel (der Bereich von 28-38) führte oft zu Verzeichnungen und Vignettierungen. Mehr Zoom braucht mehr Licht, gute Zoomobjektive kosten daher deutlich mehr, als hier die ganze Kamera. Insofern ist der Objektivbereich hier gut und praxisgerecht gewählt. Der Makrobereich dieser Kamera ist Oberklasse!
Ein zweiter, sehr gravierender Unterschied zu einer Profi-SLR: Der Objektivring ist reine Dekoration und lässt kein manuelles Zoomen und/oder Scharfstellen zu! Das geht nur über elektronisch über Tasten. Die arbeiten zwar recht präzise (sehr viel präziser als bei Sony!), aber für einen geübten Fotografen geht nichts schneller und besser, als dies von Hand zu tun - vor allem bei schnellen beweglichen Motiven. Das mit den Tasten tun zu wollen dürfte ein sinnloses Unterfangen sein, da wird man den Autofokus benutzen müssen. Der ist übrigens besser als erhofft, und kennt unterschiedliche Modi für die verschiedensten Aufnahmesituationen - prima.
Ein Highlight dieser Kamera sind aber die Einstellmöglichkeiten: Hier steht die S5700 der SLR in NICHTS nach. Im Gegenteil: Die Kamera bietet sowohl eine Blenden- als auch ein Verschlussautomik! Klasse, das hat so manch hochpreisige SLR nicht! Die ganzen Einstellmöglichkeiten und Gestaltungshilfen dieser Kamera hier auch nur nennen zu wollen, würde den Rahmen sprengen: Das füllt ein ganzes Handbuch! Das schaut man sich besser im Netz (z.B bei Fuji) an.
Von vielen anderen Kunden wurde das Rauschen im Automatikmodus bemängelt. Das kann ich so nicht stehen lassen. Zugeben, mit 7Megapixeln ist die sinnvolle Grenze knapp überschritten worden, mit 5 oder 6 MP wären die Bilder ganz sicher rauschärmer (Wieso auch renommierte Kamerahersteller diesen Megapixelunsinn mitmachen werde ich nie begreifen!). Allerdings wird hier ein Teil wieder durch die verhältnismäßig große Objektivöffnung und damit verbundene Lichtstärke wieder ausgeglichen. WICHTIG: Es wurde immer das Bildrauschen im Automatikmodus kritisiert. In der Tat: Die Automatik zieht den ISO-Wert rauf, um möglichst keinen Blitz verwenden zu müssen (Bilder mit Blitz sehen *immer* besch...eiden aus). Das tut die Kamera aber nach meinem Dafürhalten in einem sehr sinnvollen Maße! Tatsächlich aber sieht man bei Bildern, die in Innenräumen gemacht wurden, ein deutliche
POSITIV:
* Die Bildqualität ist sehr gut und wird auch in Testberichten zu Recht gelobt und mit Einsteiger-SLR verglichen.
* Geringes Rauschen auch bei hohen ISO-Werten. Die Testseite dpreview.com bewertet das Rauschverhalten der S100FS bis ISO1600 besser als das der Spiegelreflexkamera Nikon D60.
* Das Zusammenwirken von hoher Lichtempfindlichkeit mit einem sehr effektiven Bildstabilisator und Blende 2,8 (bei 28mm) ermöglichen auch bei extrem wenig Licht sehr natürlich wirkende Aufnahmen ohne Blitz.
* Enorm viele Möglichkeiten, etwa Weißabgleich-Korrrektur, Dynamic-Bracketing oder gut funktionierende Gesichtserkennung usw usw.
* Wichtige Einstellungen sind durch Schalter bzw. Taster direkt auf der Kamera einstellbar, ohne sich durch Menüs quälen zu müssen.
* Klappbarer Monitor ist in Zwangslagen echt vorteilhaft.
* Beinahe genial: wahlweise kann die Bildvorschau auf Lupe" gestellt werden. Dann wird das fertige Bild sofort in maximaler Vergrößerung angezeigt und man sieht ob eine Verwackelung oder Bewegungsunschärfe vorliegt. Sehr nützlich bei längeren Belichtungszeiten oder schnell bewegten Motiven!
* Einstellungen für limitierte ISO-Empfindlichkeit (AUTO400, AUTO800, AUTO1600). Dabei wählt die Kamera die Empfindlichkeit nur maximal bis zur gewählten ISO-Zahl.
* Zwei Speicher für Benutzereinstellungen (C1,C2)
Es gibt aber auch Schattenseiten:
* Die Kamera ist ein ziemlicher Brocken und alles andere als kompakt. 1 kg wollen geschleppt werden. Sie liegt aber gut in der Hand.
* Deutliche lila Farbsäume bei Weitwinkel an kontrastreichen Kanten. Das Thema wird meiner Meinung nach aber stark überbewertet. Diese Farbsäume treten nur an den Bildrändern bei Weitwinkel an extrem kontrastreichen Kanten auf. Auf den meisten Aufnahmen seh ich nichts davon. Wenn man nichts davon wüsste, würde es den meisten gar nicht auffallen.
* Enttäuschend: die Linse für den elektronischen Sucher (EVF) ist zu klein geraten. Dadurch sieht man nie das Bild im EVF an allen Stellen scharf.
* Akku ist etwas brustschwach und reicht nur für 250-300 Aufnahmen. Daher unbedingt Reserve-Akku dazukaufen.
Manche Dinge sind nur Marketing-Gags:
* ISO6400 und 10000 sind ganz witzig aber ziemlich nutzlos, weil die Bildqualität eher an ein impressionistisches Gemälde erinnert.
* Die Film-Simulationen sind (für mich) ziemlich zwecklos. Ich weiß nicht wem etwa die drastisch übersättigten Farben von Velvia wirklich gefallen. Wenn ich so etwas im Einzelfall mal will, dann mach ich das einfacher nachher am Computer.
* Das Hineinpressen von unzähligen Funktionen die sich teilweise widersprechen oder überschneiden macht die Sache streckenweise verwirrend. Denn was wähle ich nun bei Landschaft: Die Programmautomatik oder die Szenen-Automatik Landschaft" oder die Filmsimulation "Velvia" oder Dynamic Bracketing oder ...
Das gleiche gilt aber für alle neuen Kameras. Die Hersteller versuchen halt sich mit immer noch mehr xxx Programmen und noch xxx Megapixel zu übertrumpfen, wobei der wahre Nutzen oft recht fraglich ist.
* Supermakro mit 1 cm Abstand ist ein dummer Witz, weil man damit ja total das Objekt abschattet. Damit könnte man bestenfalls durchleuchtete Objekte aufnehmen. Man kann nur hoffen dass für diesen Schwachsinn nicht bei anderen wichtigen Eigenschaften Kompromisse eingegangen wurden.
Die große Frage ist: für wen taugt diese Kamera?
Um den Preis, Größe und Gewicht bekommt man schon Einsteiger-SLR (allerdings nicht mit Brennweite 28-400). Für manche wird sich daher die Frage stellen: nehm ich gleich eine SLR oder die Fuji S100FS? Ich hatte zuletzt eine sehr bekannte Marken-SLR, bin aber alles in allem jetzt mit der Fuji S100FS weit glücklicher. Was spricht aus meiner - natürlich subjektiven - Sicht für die Fuji S100FS und gegen eine SLR:
1. Bildqualität und Rauschfreiheit sind praktisch gleichwertig mit Einsteiger SLR und in jedem Fall weit oberhalb dessen was die allermeisten Freizeitfotografen überhaupt sinnvoll brauchen.
2. Spiegelreflexkameras (SLR) werden gerne wegen des hellen und klaren Sucherbilds" beworben. Ich hab dazu eigene Erfahrungen. Als Weitsichtiger muss ich nämlich bei einer SLR zur Bildkontrolle am Monitor jedes Mal die Lesebrille a
Ich will an dieser Stelle nicht in erster Linie auf technische Details eingehen, sondern einige Gedanken basierend auf meinen persönlichen Erfahrungen mit der Kamera nach mittlerweile etwa 1000 Bildern wiedergeben, um Interessenten möglicherweise die Kaufentscheidung zu erleichtern. Die verschiedenen Beurteilungskriterien mag jeder anders gewichten, ich kann selbstverständlich nur meine subjektive Bewertung wiedergeben.
Handling:
- Die Kamera liegt hervorragend in der Hand, der Griff ist gummiert und bietet sehr guten Halt. Eine einhändige Bedienung ist dennoch nur eingeschränkt möglich (meines Erachtens jedoch auch gar nicht notwendig), da die Brennweite mit mechanischem Zoomring - der übrigens hervorragend funktioniert, geschmeidig und nicht zu leicht - verstellt wird und die Kamera doch auch etwas schwer ist.
- Die Kamera verfügt über erstaunlich viele interessante technische Features, beispielsweise über eine einmalige automatische Fokussierung im manuellen Fokussiermodus (angesichts der nur eingeschränkt möglichen Schärfekontrolle über Display oder Sucher (s. u.) eine sehr nützliche Funktion), eine schnelle Belichtungskorrektur über das Rändelrad, ein eigenes Einstellrädchen für verschiedene Modi der Belichtungsmessung, viele verschiedene Serienbildfunktionen, Möglichkeit der Verwendung von RAW-Format (leider mit mehr als 20 MB großen Dateien je Bild) etc.
Objektiv:
- Das Objektiv ist eine Wucht, sowohl hinsichtlich der optischen Leistung als auch hinsichtlich des Gewichts (das Objektiv dürfte nicht unwesentlich zum nicht ganz unbeträchtlichen Gesamtgewicht der Kamera beitragen).
- Die an sich hervorragende Abbildungsleistung ohne optische Verzerrungen oder erkennbare Vignettierung wird durch v. a. im Weitwinkelbereich teils deutliche chromatische Aberrationen etwas getrübt, wie ich sie in dieser Heftigkeit selten gesehen habe. Andererseits bedarf es wirklich greller Kontraste, um den Gesamteindruck eines Bildes durch die Farbsäume zu trüben. Schlussendlich ist zu fragen, ob es sich dabei in erster Linie um ein Objektivproblem handelt (ursächlich natürlich schon) oder eine mangelhafte kamerainterne Korrektur. Für den letzten Fall könnte man eventuell auf ein Firmware-Update hoffen.
- Eine manuelle Fokussierung ist zwar möglich, dafür ist ein extra Fokussierungsring am Objektiv vorgesehen. Dieser funktioniert jedoch im Unterschied zum Zoomring nicht mechanisch, sondern elektrisch (nicht anders, als hätte man zwei Tasten dafür verwandt). Das Problem dabei ist, dass der Ring keinen mechanischen Anschlag hat, so ist es beispielsweise auch nicht möglich, manuell auf unendlich zu fokussieren. Die Fokussierungsanzeige auf dem Display bzw. im Sucher ist keine nennenswerte Hilfe.
- Die 2-stufige Makrofunktion (Stufe 2 nur im Weitwinkelbetrieb) ist beeindruckend, in Stufe 2 (Supermakro genannt) konnte ich neulich bei der Demonstration des Makros ein die vordere Linse berührendes Blatt scharf stellen (natürlich wird das Objekt dann stark abgeschattet, aber technisch ist es eben möglich).
Display und elektronischer Sucher:
- Das Display ist in Ordnung, die Auflösung bewegt sich im üblichen Rahmen, natürlich wäre eine höhere Auflösung schöner. Die Schwenkfunktion des Displays hingegen ist sehr nützlich, eine Drehfunktion würde einen wunschlos zufriedenstellen.
- Der elektronische Sucher bewegt sich auf ordentlichem Niveau, allerdings neigt er etwas zum 'Farbschmieren' bei Bewegungen, da die 3 Grundfarben von jedem Pixel in schneller Folge erzeugt werden. Zudem neigt die Linse zu optischen Verzerrungen, so dass ich den elektronischen Sucher nur bei grellem Licht benutze und ansonsten das Display vorziehe.
- Was manche enttäuschen wird und auch mich etwas enttäuscht hat: Bei der gegebenen Auflösung ist weder mit dem Display noch mit dem Sucher eine wirkliche Schärfenkontrolle möglich, was letztlich die Möglichkeiten manuellen Fokussierens erheblich einschränkt. Da ich darauf allerdings keinen allzu großen Wert lege, fällt dieses Kriterium für mich nicht zu sehr ins Gewicht.
Akku:
- Der Akku wird allgemein als etwas schwachbrüstig eingeschätzt. Ich habe als Kompaktkamera eine Casio Exilim Z-850 im Einsatz - die läuft und läuft und läuft ... Ich habe den Akku der S100fs nie ganz geleert, er geht aber deutlich schneller zur Neige als der der Casio, keine Frage. Wer sicher gehen w
* Die Kamera ist eindeutig schwerer und größer. Die S100 paßt zwar gerade noch in die Tasche, die ich für die S9600 gekauft habe, sie ist aber eindeutig größer und merklich schwerer. Wem die S9600 schon schwer war, sollte die S100 vergessen.
* Der Monitor ist deutlich größer und wesentlich besser als bei der S9600.
* Der optiosche Bildstabilisator ist wirklich gelungen und bringt zusammen mit dem Gewicht der Kamera unglaublich ruhige Aufnahmen zustande. 1/10 aus freier Hand im Nahbereich sind durchaus ok, 1/50 bei vollem 400er Zoom gehen auch noch.
* Der Bildsensor ist wirklich um Welten besser. ISO 400 waren bei der S9600 schon grenzwertig und ISO 800 nur mehr für Erinnerungsschüsse. Bei der S100 ist ISO 400 kaum von ISO 100 zu unterschieden (daher ist der automatische ISO100-400 Modus eine große Hilfe). Selbst bei ISO 100 ist die Bildqualität um Meilen besser als bei der S9600. Man hat das Gefühl, daß die 11 MPixel tatsächlich auch ankommen.
* Man hat mehr Einfluß auf die Eigenschaften des Bildes. Man kann Farbstärke, Kontrast und Schärfe stufig einstellen und auf 2 Custom-Speicherplätze speichern. Leider ist der Chroma-Modus weggefallen und durch Filmsimulationsmodi ersetzt woirden, wobei keiner dem Chrom-Modus der S9600 entspricht. Durch die Custom-Einstellungen kann man sich das aber selbst hinbiegen.
* Die automatische Belichtung ist wesentlich besser als bei der S9600. Selbst 'böse' Aufnahmen wie gelbe Blumen auf dunklem Gras führen zu hervorragenden Belichtungen, ohne der bei der S9600 schon obligatorischen 1-2 Punkte Unterbelichtung. Der DRange-Mode bringt bei hochkontrastigen Motiven ebenfalls noch viel (die ISO 400 die automatisch gewählt werden sind i.A. kein Problem).
* Das Autofokuslicht ist deutlich schlechter. Da nun nur mehr diffuses weißes Licht verwendet wird (und nicht wie bei der S9600 ein grünes Muster), funktioniert in einigen Bereichen der Autofokus nicht. Schade. AUch sonst braucht der Autofokus in der Bildmitte reichlich Kolntrast. Blauer Himmel mit ein paar Wolken können schon zum Problem werden.
* Neu hinzugekommen sind die (etwas versteckten) Belichtungsprogramme. Die Beschreibung ist leider sehr dünn ausgefallen (z.B. ist der Feuerwerksmodus für Feuerwerke geeignet, so eine Überraschung), aber manche bringen durch Herumprobieren gute Nebeneffekte zu Tage. Der erwähnte Feuerwerksmodus schaltet z.B. auch den Autofokus ab (bzw. auf eine vorgegebene Einstellung). So etwas zu dokumentieren wäre nicht schlecht gewesen.
* Ärgerlich ist es, daß man die Bildvorschau bei der S100 nicht mehr völlig abderehen kann. Das führt z.B. bei bewegten Szenen dazu, daß man nicht mehr zu einem zweiten Schuß kommen kann, weil man das Objekt durch die minimal 1,5 Sekunden Vorschau einfach verliert. Man kann das nur durch sofortiges Halbdrücken des Auslösers minimieren, denn dann verschwindet die Bildvorschau wieder. Toll ist das aber bei weitem nicht!
* Der manuielle Fokus geht so gut oder schlecht wie bei der S9600. Gerade hier hätte ich auf Verbesserung gehofft. Es gibt immer noch keine fixe Unendlich Stellung und die manuelle Einstellung mit dem Rad ist extrem mühsam. Da weine ich immer noch meiner Minolta A1 nach.
* Alle schreiben über CA. Ich kann das nicht bestätigen. Mag es Einstellungen geben wo CA ein Thema ist, ich konnte sie bisher (Stand ca. 600 Fotos) nicht finden. Da auch bei der S9600 in bestimmten Situationen CA ein Thema war, scheint mir das bei der S100 subjektiv gesehen zumindest deutlich besser geworden zu sein.
* Die Serienbildfunktionen der S100 sind sehr gut und in Kombination mit einer Klasse 6 SDHC Karte auch flott gespeichert. Echte Aktionaufnahmen fehlen mir bis dato, scheinen aber mit den ersten Testaufnahmen sehr gut denkbar.
* Die Videofunktion ist für 'Schnappvideos' ok, ein Ersatz für eine Videokamera ist das aber mit Garantie nicht. Das können andere besser (die S9600 zählt aber sicher auch nicht dazu).
* Die Klappe für das SD Kartenfach ist dünn und die Plastikschnäpper wirken extrem billig. Leider kommt man auch (wie bei der S8000) nur mit einer Pinzette zum Rausziehen der Karte.
Tro
Über die vielen positiven und negativen Eigenschaften ist in vielen Tests und anderen Rezensionen wohl alles gesagt worden. Was bisher meines Erachtens aber nur unzulänglich diskutiert wurde, sind die Unterschiede im Vergleich zu anderen Bridge-Kameras und insbesondere zu Einsteiger-DSLRs.
Vergleich zu anderen Bridge-Kameras:
Der aktuelle Trend heißt immer noch: mehr Megapixel und ordentlich Zoom, alles unter 20-fach geht ja gar nicht mehr. Und das geht halt in preislich vertretbarem Rahmen nur mir kleinen Sensoren, Pixeldichte 35 - 45 Mpixel/cm2 Die S100FS macht es anders: Vergleichsweise moderater Zoombereich, relativ großer Sensor, Pixeldichte 19 Mpixel/cm2. Zum Vergleich: Einsteiger-DSLRs haben eine Pixeldichte von ca. 4 - 6 Mpixel/cm2.
Deshalb ist es hier sehr einfach: Die S100FS ist wohl allen aktuellen Bridge-Kameras in der Bildqualität um Längen überlegen. Detaillierte Vergleiche habe ich mit einer Casio F1 und einer Canon SX1 machen können, wer sich ins Pixel-Peeping zum Vergleich mit anderen Kameras stürzen möchte, wird da z.B. bei imaging-resource (compare sample images) fündig, oder schaut mal bei dpreview oder dcresource vorbei.
Ja, es gibt fast über den gesamten Brennweitenbereich an den Bildrändern mehr oder weniger stark sichtbare Farbsäume an kontrastreichen Kanten. Allerdings fallen diese insbesondere deshalb etwas stärker auf (wenn man explizit danach sucht), weil die S100FS z.B. im Vergleich zu SX1 und F1 ausgesprochen detailreiche Bilder liefert, wo die Konkurrenten durch die Rauschunterdrückung auch bei ISO 100 bereits die meisten Details "weggebügelt" haben. Und wenn man sich die im direkten Vergleich ziemlich gruseligen Bilder der SX1 ansieht, stellt man fest, das bei deren Bildern mindestens genauso starke Farbsäume vorhanden sind, nur eben etwas geglättet. Bei RAW-Bildern der SX1 sieht man es deutlicher. Die F1 ist über derartige Detaildiskussionen insofern erhaben, als sie überhaupt keine vergleichbaren Details liefert.
Ebenso richtig ist, dass die Farben der S100FS-Bilder relativ kühl sind. Das ist Geschmacksache und auf jeden Fall per Nachbearbeitung zu 100% korrigierbar, im Gegensatz zur mäßigen Bildqualität anderer Bridge-Kameras.
Um zu sehen, ob denn wenigstens der große Zoombereich aktueller Kameras Vorteile bringt habe ich einige Bilder mit der SX1 und der S100FS bei voller Telebrennweite gemacht (560mm gegen 400mm Kleinbildäquivalent) und von den Bildern der S100FS Ausschnitte auf den gleichen Bildinhalt der SX1 gemacht. Das Ganze bei optimalen Lichtverhältnissen, ISO 100, Stativ, Selbstauslöser (um jeglichen Verdacht des Verwackelns zu eliminieren). Die Ausschnitte der S100FS Bilder waren mindestens gleich gut (eher besser) wie die Originalbilder der SX1. Der große Zoom-Bereich der SX1 bringt also gegenüber der S100FS rein gar nichts. Die SX1 hat ihre Stärken in Video, Geschwindigkeit und Ergonomie.
In der Handhabung gefällt mir persönlich die SX1 in den meisten Punkten besser, das ist allerdings wohl eher eine Geschmacksfrage und wäre für mich nur bei identischer Bildqualität relevant. Das Klappdisplay finde ich bei der S100FS wesentlich praxistauglicher als das Schwenkdisplay der SX1, man ist einfach schneller als wenn man das Display erst um 180 ausklappen und es dann noch drehen muss. Und der manuelle Zoom mit Innenfokussierung (wichtig z.B. bei Verwendung eines Polfilters) ist eine Klasse für sich. Viele Bridge-Kameras erlauben die Verwendung von Filtern mangels Filtergewinde allerdings erst gar nicht.
Vergleich zu Einsteiger-DSLRs:
Nun wird es etwas schwieriger: Zunächst einmal der Preisvergleich: Die S100FS ist im Vergleich zu aktuellen Einsteiger DSLRs mit annähernd vergleichbarem Brennweitenbereich (18-200 bei Nikon/Canon oder 18-270 von Tamron oder eben 2 Objektive) etwa halb so teuer. Die Bildqualität der F100FS ist zumindest bis ISO 800 nicht signifikant schlechter, insbesondere dann nicht, wenn die DSLR mit Objektiven im "normalen" Preisrahmen (unter 600 Euro) bestückt wird. Und, nur am Rande erwähnt: Die Farbsäume einiger dieser "günstigen" Objektive sind mit denen der F100FS durchaus vergleichbar! Ein Blick auf entsprechende Testberichte lohnt sich, ein Vergleich von "Reisezooms" für Canon Kameras gibts z.B. gerade bei heise. Eine Überlegenheit der DSLRs wird wohl erst mit hochwertigeren (und damit DEUTLICH teureren) Objektiven sichtbar.
Die Hauptvorteile der DSLR sind aus meiner Sicht (in dieser Reihenfolge)
- deutlich höhere Geschwind
Sie ist wirklich sehr klein und kompakt gebaut, liegt mit dem ausgeprägten
Handgriff aber gut in der rechten Hand!
Mit den eingelegten Akkus hat sie auch ein angenehmes Gewicht und ist nicht zu leicht.
Der Funktionsumfang und das Menü ist mit wenigen Ausnahmen identisch mit der S6500fd, diese hatte ich im vergangenen Jahr im Urlaub dabei und leider zu voreilig wieder verkauft!
Die Qualität der 10 Megapixelaufnahmen der S1000fd ist für diese Preisklasse mehr als zufriedenstellend!
Makroaufnahmen sind gestochen scharf, im Zoommodus lassen sich auch noch ohne Stativ relativ scharfe Aufnahmen tätigen, dank der Einstellung Verwacklungsschutz!
Der Weitwinkel genügt für die gängigsten Aufnahmesituationen vollauf, die Fotos sind scharf bis in die Ecken, ich konnte keine Verzeichnungen, Verwaschungen, Bildrauschen oder sonstige Bildfehler feststellen.
Der Bildschirm ist ausreichend groß dimensioniert und bei Bedarf mit einem Tastenklick sehr hell und wieder in die Ausgangseinstellung zu schalten!
Die Schärfe, sowie die Farben sind optimal, das Motiv wird sehr scharf und
farbecht dargestellt.
Der interne Sucher ist im Vergleich zur S6500fd etwas schärfer geworden und wirkt nicht mehr so pixelig. Das Motiv wird zwar nicht so gut wie bei einer DSLR dargestellt, bei starkem Sonnenlicht ist er aber eine ideale Ergänzung zum großen Monitor!
Die Bedienelemente der S1000fd sind einfach und schnell zu betätigen, das haptische und akustische Feedback ist angenehm.
Die Arbeitsgeschwindigkeit der Kamera ist schnell und läßt keine Gedenkminuten auftreten.
Vom ersten Einschalten bis zur Aufnahme dürften gefühlt knapp 1,5 sek vergehen, sie ist also durchaus für schnelle Schnappschüsse geeignet.
Zoomen geht ebenfalls zügig von statten, die Zoomtaste ist praktischerweise am Auslöser angebracht!
Dort sitzen auch die Tasten für verschiedene Serienbild-Funktionen sowie die Taste für die Gesichtserkennung!
Der Zoom-Motor hat ein angenehmes Geräusch, wahrscheinlich hatte ich ein Montagsgerät, die umgetauschte Kamera klingt deutlich leiser!
Der Autofokus arbeitet schnell und wird in dunkleren Aufnahmesituationen von einem orange/rötlichem Hilflicht unterstüzt und fokussiert dadurch auch schnell und zuverlässig.
Auch bei Teleaufnahmen im elektronischen Zoombereich stellt der Autofokus zügig scharf.
Das Menü der S1000fd ist übersichtlich gestaltet, scrollt man nach unten oder oben bis zum letzten Menüpunkt, geht es hier nun automatisch auf den nächsten Reiter über, sehr praktisch!
Die Gesichtserkennung funktioniert bestens und schnell und sorgt für ausgewogene Portraitaufnahmen.
Man kann mit der S1000fd im Weitwinkelbereich am Abend relativ lange ohne Blitz fotografieren, die Lichtempfindlichkeit scheint ausreichend zu sein.
Innenaufnahmen bei Dämmerung ohne Blitz liesen bei Betrachtung auf dem PC-Monitor nur ein minimales Rauschen auf den Fotos erkennen. Auf Abzügen im Format 10x15 ist das nicht zu sehen.
Einen Bildstabilisator hat die S1000fd nicht, dafür einen Menüpunkt im Programm-Menü welcher Verwacklungsschutz gewähren soll! Dies funktioniert auch wirklich gut, ich habe zahlreiche Testaufnahmen von weit (ca. 300-500 mtr.) entfernten Motiven gemacht, diese waren für die große Entfernung und Freihand gut scharf! Die Verschlusszeiten sind meiner Meinung nach optimal!
Die Stromversorgung übernehmen auch hier wieder 4 Mignonzellen! Speicherkarte und Akkus sind gemeinsam in einem Fach untergebracht.
Ich verwende für die S1000fd eine 2GB SanDisk Ultra II-Speicherkarte, diese arbeitet in der Fuji einwandfrei und schnell.
Die Nickel Metal Hydrid-Akkus sind von der Fa. Hähnel und haben eine
Leistung von 2500 mAh. Diese gibt es hier bei Amazon mit Ladegerät im
Komplettpaket.
Ich hatte den letzten Satz geladener Akkus nun gut drei Wochen in Verwendung, wobei die Kamera ca. jeden zweiten Tag in Verwendung war
und pro Tag ca. 10 Fotos gemacht wurden. Der Blitzanteil dürfte dabei bei ca. 20% liegen.
Meinem subjektiven Empfinden nach, ist der Stromverbrauch der S1000fd minimal.
Im Wiedergabe-Modus sind zahlreiche Funktionen wie, Vergrößerung, Rote-Augen-Korrektur, verschiedene Diaschau-Einstellungen sowie Foto ordern, kopieren, ausschneiden und Infos/Daten über das aufgenommene Foto möglich.
Die Qualität der Aufnahmen hat mich mehr als zufrieden gestellt und mir gefällt die kompakte, kleine Bauweise und das doch sehr variable und leistungsstarke Fuji
Die Funktionen außerhalb des Automatikmodus ergeben zusammen mit ISO 3200
unter schlechten Lichtverhältnissen nunmehr sehr gute Bilder, die Kamera ist auch um einiges schneller geworden.
Als erstes machte ich mit der Kamera den Rot, Grün, Schwarz, Blau, Gelb Test. Am besten geht das mit einigen Blättern mattem Buntpapier um die Farbwiedergabequalität der Kamera zu testen.
Dabei fiel mir als erstes auf das das Rot heller ist als im Original, wenn gelb und hellblau aufeinander liegen bildet sich an der Schnittstelle beider Blätter ein grüner Rand, wenn das hellblaue Blatt auf dem gelben liegt etwas mehr als umgekehrt, das könnte ein ungelöstes Linsenproblem sein.
Mit der Farbe Orange hat die Kamera offensichtlich Probleme, am schlimmsten bei Kunstlicht und mit Blitz. Es tritt eine Farbverzerrung von orange bis hin zu dunklem rot auf.
Als nächstes schaute ich mir den Batteriefachdeckel an weshalb ich mir eine neue Kamera zulegen mußte, denn ich bekam keinen Ersatzdeckel für meine 4 Jahre alte Kamera. Leider mußte ich feststellen, daß die Verschlußlösung hier auch nicht länger halten wird, da die Konstruktion infolge der Batteriebelastung dann zerbricht, verwenden sie also immer kurze Akkus die sie am besten beim Kauf mit der Schublehre messen, denn es gibt bis zu 1mm Abweichung der Akkulänge, wobei die längeren dabei den Verschleiß erheblich beschleunigen.
Hinweis: Normalerweise sind die AA Akkus genau 50,00mm lang, bei Aldi und Lidl sind sie leider zu lang, 50,5 mm, das zerstörte die Verankerung der Verschlußkappe meiner ersten Digitalkamera durch Ermüdungdsfließbruch, weil ich die Akkus ca. ein halbes Jahr in der Kamera ließ. Besser ist unter diesem Gesichtspunkt man entfernt die Akkus und Batterien aus der Kamera wenn man diese nicht nutzt, selbst wenn sie nicht auslaufen können, die Verschlußelemente werden es ihnen mit einem längeren Leben danken.
Als nächstes versuchte ich Makroaufnahmen, welche mittels Kameras mit weniger Zoom besser funktionieren, denn der Zoom ist entweder nicht nutzbar und man muß ca. 2 cm vom Objekt fotographieren (Supermakro) oder in der Makroeinstellung kann man das Objekt nicht allzuweit heranzoomen, dann wird es unscharf, was auch nicht hilfreich ist, dafür funktionierte meine 3 fachzoom Digitalkamera besser.
Um gute Makroaufnahmen zu bekommen benötigt man sehr viel Helligkeit oder Licht (>16000lx).
Die Kameraautomatik arbeitet sehr gut, die Handeinstellung ist da zeitraubender und schafft keine besseren Bilder, bietet sich aber für Dämmerungsaufnahmen ohne Blitz an, welche man leicht mittels Programmen mit kaum Qualitätsverlust aufhellen kann. Es wäre schön wenn auch dabei die Automatik helfen würde. Meine Vorgängerkamera lieferte da mittels Automatik immer scharfe aber zu dunkle Bilder.
Im High-speed Modus (8) S13 u. S82 + seitlich einfallenden Gegenlicht werden die Bilder unscharf und sehr dunkel bis schwarz, auch wenn man selbst mit der Kamera im Schatten steht, da versagt die Automatik und man muß zur manuellen Einstellung P greifen, oder schaltet vorgenannten Modus aus.
Die optische Zoomeinstellung reagiert sehr schnell, so daß man es nur mit mehrfachen antippen des Zoomhebels schafft ihn wunschgemäß einzustellen.
Ansonsten funktioniert die Kamera sehr gut und liefert eine wesentlich höhere Anzahl brauchbarer Bilder in sehr guter und scharfer Qualität mittels Automatik, bis auf die anfangs angesprochenen Farbprobleme.
Die FujiFilm FinePix S1000fd ist, bis auf den fehlenden Bildstabilisator, nahezu identisch mit der Kodak EasyShare Z1012. Vergleicht man die Bedienungsanleitungen, so stellt man fest, das die Kamerafunktionen, ausgenommen Bildstabilisator, identisch sind.
Im Gegensatz zu Fujifilm ist die Bedienungsanleitung der Kodakkamera kurz, verstandlich und übersichtlich geschrieben, man kommt dort mit 1/4 der Seiten aus und Erläuterungen sind da wo man sie braucht, das erspart viel lästiges Blättern.
Zu den Menus:
************
Im High-Speed-Aufnahmemodus treten unter sehr hellen Lichtverhältnissen schwarzdunkle bis vollkommen schwarze Bilder auf, dieses kann man durch ausschalten dieses Modus umgehen. Besser man verwendet dann S - Zeitautomatik u. stellt eine den Anforderungen entsprechend kurze Belichtungszeit ein, zuvor sollte man testen welche Belichtungszeit die günstigste ist.
S - Zeitautomatik:
Was man hier einstellen kann ist die Zeit, bis hin zu Serienaufnahmen mit wechselnder Belichtungszeit - BELICHTUNGSREIHE.
Was jedoch w
Gut gelungen ist in jedem Fall das Design der Kamera, das des öfteren vergessen lässt, dass man sich keine 'echte' Spiegelreflexkamera geleistet hat. So sind die Bedienelemente gut zu erreichen und so beschriftet, dass ein Nutzer mit ein wenig Erfahrung die S9600 nutzen kann, ohne die weitestgehend ausführliche, deutschsprachige Anleitung zu lesen. Dass die Anleitung übersetzt ist, merkt der Nutzer auf einigen Seiten, auf denen die Grammatik und der Satzbau etwas zu kurz kommen.
Folgende Features zählen zu den Highlights der S9600:
- Das klappbare Anzeigedisplay, welches Aufnahmen in ungewöhnlichen Perspektiven sehr vereinfacht.
- Die Bedienung von Zoom und die Möglichkeit der manuellen Schärfeeinstellung am Objektiv, was echtes SLR-Feeling ermöglicht.
- Die Makro-/Supermakro-Funktion, die tatsächlich Objekte ab 1 cm Objektivabstand scharf auf's Bild bannt
- Die Möglichkeit der Nutzung externer Blitzgeräte über Blitzschuh, bzw. Synchronanschluss
- Sehr geringe Einschaltzeit. Die S9600 steht nach dem Einschalten nahezu sofort für die ersten Bilder bereit.
- Schnelle Fokussierung. Sicherlich gibt es Modelle, die messbar schneller fokussieren. Für den anspruchsvollen Nutzer sollte die kurze Fokussierungszeit allerdings völlig ausreichen.
- Nutzung von CF- und/oder xD-Card.
- Viele manuelle Modi, die noch mehr aus der Kamera herausholen, als er der Automatik-Modus schon macht.
Zu den Schwächen:
- Starkes Bildrauschen ab einer Einstellung ISO 400 oder empfindlicher.
- Bei Stativbenutzung lässt sich das Display (abhängig auch vom Stativ) nicht mehr aufklappen, da Gehäuseboden und Display-Unterkante nahezu in einer Ebene liegen. Dieses lässt sich allerdings durch Aufklappen des Displays vor der Montage auf dem Stativ umgehen.
- Die Kamera macht zwar insgesamt einen soliden Eindruck (auf den Boden werfen sollte man sie wohl nicht, wie aber eigentlich auch keine Kamera eines anderen Herstellers), sie wirkt aber insgesamt nicht hochwertig auf mich. Hier haben Vorgängermodelle (z.B. S5000) einen besseren Eindruck bei mir hinterlassen. Keinesfalls aber hinterlässt die S9600 einen billigen Eindruck.
Dass die S9600 über keine Bildstabilisation verfügt, wird ihr oftmals als Nachteil ausgelegt. Allerdings ist dieses aus meiner Sicht kein Manko, da bei kurzen Belichtungszeiten bei ruhiger Hand (oder Anlehnen/Aufstützen) die Aufnahmen aus der Hand einwandfrei gelingen. Alternativ steht einer Stativnutzung nichts im Wege.
Die Verwendung von Standard-Akkus der Größe AA sorgt dafür, dass keine teuren Spezial-Akkus angeschafft werden müssen und bei Bedarf auch Batterien verwendet werden können, die es an nahezu jeder Tankstelle zu kaufen gibt.
Ein Feature, welches man bei anderen Herstellen teilweise lange suchen muss, ist die Mehrfachbelichtung. Sicherlich in Zeiten digitaler Bildbearbeitung kein Highlight, dennoch schön zu nutzen.
Das Softwarepaket rundet das Bild der Kamera ab und dank RAW-Modus und passender Software dazu eröffnen sich weitere Möglichkeiten der Bildbearbeitung.
Natürlich verfügt auch die S9600 über die Vorteile, die Kompaktkameras gegenüber digitalen Spiegelreflexkameras haben, wie keine Gefahr eines vertaubten CCD, Videoaufzeichnung und nicht zuletzt einen deutlichen günstigeren Preis. Die Videoaufzeichnung (wahlweise in 640x480 Pixeln, oder 320x240 Pixeln) mit Ton macht sich sehr gut. Schön ist, dass sich hierbei das Zoom nutzen lässt und dank manueller Zoomeinstellung am Objektiv auch keine störenden Motorgeräusche auf den Film gebannt werden.
Auf die beiliegenden AA-Batterien und die recht kleine Speicherkarte könnte Fuji meines Erachtens verzichten und hier einerseits einen Beitrag zum Umweltschutz leisten, andereseits den Preis um einen kleinen Teil senken. Wer länger mit der Kamera arbeitet wird sich Akkus anschaffen, falls noch keine vorhanden sind und die Kamera macht so viel Spass, dass die kleine Speicherkarte dafür nicht lange ausreicht.
Fazit: Wie eingangs schon beschrieben, so ist die Fuji S9600 ein gelunges Modell mit vielen Highlights und Funktionen, welche den ambitionierten Hobbyfotografen glücklich machen können. Die beschriebenen Schwächen sind vertretbar, insbesondere unter Berücksichtigung des günstigen Preises, wenn nicht genau diese Funktionen der Grund für einen Kauf sind. Gerne gäbe ich 4,5 Sterne, was nicht möglich ist, deshalb erfolgt die rechnerische Aufrundung auf fünf Sterne, die sich die







