Отзывы о Цифровой Фотоаппарат Canon PowerShot SX160 IS
10040 отзывов пользователей о Canon PowerShot SX160 IS
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Canon PowerShot SX160 IS?
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Sie haben einen kleinen Kühlschrank zwischen den Sitzen, Abstandswarnanlage, Parkleitsystem, Panoramaschiebedach, Sitzheizung und vieles, vieles mehr. Aber der Hersteller hat kein Lenkrad eingebaut und Ihr Auto hat eine werkseitige Datenbank mit vielleicht 20 Zielen, die Sie ansteuern können - selbst fahren oder sich ein Ziel aussuchen können Sie nicht, höchstens die Autobahn, die das Auto nimmt, bestimmen.
So fühlt sich diese Kamera an. Die Bildqualität ist tatsächlich hervorragend und scharf stellt sie auch immer. Sie besitzt Gesichtserkennung die sogar Gesichter auf kleinen Fotos auf der Wand erkennt, die zufällig im Bild sind. Sie besitzt so tolle Funktionen wie dass man alle Farben schwarzweiß darstellt bis auf eine oder alle Farben normal ablichtet außer einer, die dann in eine andere umgewandelt wird, um zum Beispiel ein blaues Auto rot erscheinen zu lassen. Funktionen, die man garantiert mal benutzt - genau ein Mal, um sie auszuprobieren. Und dann kann man immer noch sagen, man hätte sie wenigstens.
Aber ich frage mich, was sich Canon sonst dabei gedacht hat. Der große Schock kam alsbald: Es ist nicht möglich, Verschlusszeit und Blende manuell einzustellen. Ich dachte ich sei verrückt.
Ich hatte bis jetzt zwei Digitalkameras, vor langer Zeit eine kompakte von Sanyo und seit etwas über einem Jahr die Fuji Finepix S5600. Beide hatten die Möglichkeit, Blende, Verschlusszeit und ISO-Einstellung völlig frei manuell einzustellen. Ich dachte das sei Standard. Gewundert, warum das nirgends erwähnt wird, habe ich mir andere Kameras angeguckt und musste feststellen, dass sich das inzwischen scheinbar eingebürgert hat. Hält man die Kamerakäufer für so stupide, dass man ihnen keine manuellen Einstellungen zutraut? Das muss doch wenigstens gesagt werden! Vor allem: Diese Funktion kostet garnichts, nichts!
Tatsächlich ist die automatische Einstellung der Kamera für die meisten Anforderungen super, Bilder gelingen in vielen Situationen gut. Aber wenn ich HDR-Bilder machen will und dafür ein sehr dunkles Bild machen möchte, lässt mich die Kamera nicht. Sie findet immer irgendeine Einstellung, mit der das Bild zwar für den Alltag gut aussieht, für mich aber zu hell ist.
Das ist nicht der einzige Punkt. Die fehlende Akkustandsanzeige ist ebenfalls ein Problem (und um im Bild zu bleiben: Wie eine fehlende Tankanzeige bei der S-Klasse). Irgendwann leuchtet das Batteriesymbol auf und dann hat man noch Zeit für 4, 5 Bilder, dann ist Schluss. Nix geht mehr.
Dass die Menüführung durch wenige Tasten erschwert ist, sei hier nur am Rand erwähnt. Ein kleiner Joystick oder ein Auswahlrädchen wie bei meiner alten S5600 würde hier Wunder wirken.
Noch etwas Positives sei angemerkt: Bei Nachtaufnahmen und langen Belichtugnszeiten versucht die Kamera, das Bildrauschen zu vermindern. Das dauert ungefähr nochmal so lange wie die Verschlusszeit, die Ergebnisse können sich aber sehen lassen und sind viel, viel, viel weniger verrauscht als bei meiner alten Kamera.
Ich bin nun fast am Ende meiner zweiwöchigen Rückgabefrist und kann mich wirklich nicht entscheiden.
Gebe ich die Kamera zurück, bin ich ein kleines, vielseitiges Gerät los, welches wirklich gute Bilder macht - solange man zufrieden mit dem ist, was die Kamera für gut befindet. Behalte ich sie, habe ich ein klasse Gerät, mit dem ich mich noch oft werde rumärgern müssen.
Und das Schlimmste ist - mit wenigen, kleinen Änderungen hätte die Kamera 5 Sterne bekommen können!
Übersicht:
(+) Sehr gute Bilder
(+) Gute automatische Einstellungen zum Drauflosknipsen
(+) Klein und handlich
(+) Viele Funktionen
(+) Saubere Videoaufnahme, guter Sound
(+) Auch Nachaufnahmen geraten schön und unkörnig
(-) Für Leute, die gern rumspielen völlig ungeeignet, da so gut wie keine manuellen Einstellmöglichkeiten
(-) Teilweise mühselige Menüführung
(-) Keine Akkustandsanzeige
(-) Akku muss zum Laden herausgenommen werden
(-) USB-Abdeckung macht nicht den stabilsten Eindruck
Fazit: Mit kleinen Änderungen wäre es die perfekte Kamera gewesen - an völlig unnötigen Enden wurde gespart!
Inzwischen wurden damit bestimmt 20000 Fotos gemacht und jetzt, da ich mir eine neue Kamera zulegen will fühlte ich mich zu einer Rezension hierzu gezwungen.
Beim Kauf hatte ich die Sx 1 is den anderen Optionen, den Spiegelreflexkameras 1000d und 450d von canon, vorgezogen. Ich hatte mir von dem Bridgemodell mehr kreative Möglichkeiten versprochen (20 fach opt. Zoom, Filmmodus, Makrofähigkeit, klappbarer Bildschirm ....).
Auch wenn ich heute eher zu einer dSLR gegriffen hätte, so muss ich sagen, dass die Kamera viel bietet, wenn man sich intensiv mit ihr beschäftigt. Dass die Bildqualität hinter den Spiegelreflexkameras zurückbleiben würde war mir von vorneherein klar, wer so etwas von dieser Kamera erwartet wird mit Sicherheit enttäuscht.
Die beschriebenen Probleme mit Autofokus und Rauschen sind nicht zu leugnen. Gerade das Rauschverhalten hat mich zunehmend gestört. Da ich fast ausschlißlich im manuellen Modus fotografiere, versuche ich dies durch niedrige ISO Werte zu kompensieren, doch dadurch fällt das Fotografieren in Räumen und in der Dämmerung oder bei schlechten Lichtverhältnissen allgemein richtig schwer. Viele Bilder sind verwackelt wegen der langen Belichtung. Denn schon bei ISO 400 empfinde ich die Bilder als nicht mehr brauchbar. Maximal ISO 200, mehr habe ich selten benutzt. Trotzdem gelingt das Fotografieren verhältnismäßig gut, da der Bildstabilisator zuverlässig arbeitet und das hohe Gewicht der Kamera für eine ruhige Haltung sorgt.
Die Bildauflösung ist an und für sich zufriedenstellend, auch wenn die 10 mpx sicher noch mehr hergeben könnten. Tagsüber macht das fotografieren mit der Kamera im Freien richtig viel Spass und sie liefert klasse Bilder, doch abends wird es deutlich schlechter.
Dasselbe gilt für den Videomodus, ein weiterer Grund die Kamera zu kaufen. Manchmal ist der wirklich hilfreich und nützlich und ich hätte ihn mit Sicherheit an den SLRs vermisst. Gerade mit kleineren Kindern macht das richtig Spass und lässt einen Erinnerungen sehr lebendig festhalten.
Wirklich großartig ist meiner Meinung das Zoom, ohne das viele meiner besten Aufnahmen nicht gelungen wären, da es selbst bei maximaler Brennweite eine ordentliche Qualität abliefert.
Außerdem ist der Makromodus richtig gut gelungen. Das Fokussieren ist bis an die Linse möglich, man muss darauf achten, dass man mit der kamera nicht gegen das Objekt stößt.
Was wohl ein großer Vorteil der Kamera gegenüber EinsteigerdSLRs darstellt ist die Geschwindigkeit. 4 Bilder pro Sekunde sind ordentlich und mit dem Wahlrad kann man schnell durch die Aufnahmen navigieren. Dabei werden die Bilder flüssig und beinahe ohne Verzögerung klar und in Bildschirmauflösung dargestellt, nicht wie in manchen billigeren Modellen, wo sich das unklare Etwas erst nach mehreren Sekunden in eine klare Darstellung verwandelt.
Den elektronischen Sucher hingegen kann man vergessen, den hätte sich Canon auch sparen können. Ich kann mich an fast keine Situation erinnern, in der ich das verpixelte, kleine Sucherbild dem wirklich guten Bildschirm vorgezogen hätte.
Am meisten vermisse ich im Vergleich zu den SLRs wohl die Möglichkeit mit Tiefenschärfe zu arbeiten. Das ist mit der Kamera wie mit jeder anderen (kompakten) Digitalkamera nur in sehr geringem Maße im Makro- und im Telebereich möglich. Dadurch fehlt einem bei der Bildgestaltung ein sehr wichtiges Element zum Hervorheben von Motiven oder der kreativen Arbeit.
Da die Kamera mir aber in den letzten Jahren so gute Dienste geleistet hat, kann ich sie durchaus weiterempfehlen. Alles funktioniert noch problemlos und das trotz Besuchen in den Alpen und beinahe Tauchgängen im Meer. Die Kälte konnte der Kamera genauso wenig anhaben wie das Salzwasser, von dem ich die Kamera mehrmals vollständig reinigen musste. Dabei wirkt die Kamera alles andere als stabil oder wertig, wenn man ehrlich ist.
Wer sich eine bessere Bildqualität wünscht und gerade Wert auf rauscharme Fotos legt sollte dann aber doch zu einer dSLR greifen, was ich nun auch tun werden. Denn wenn man ein wenig ambitioniert ist, dann stößt man wohl immer, egal bei welcher Digicam, an diese Grenze.
Der Fehler wurde von einer Canon-Werkstatt kostenlos repariert, ich musste jedoch EUR 12,- Versand bezahlen und 4 Wochen auf das Gerät verzichten. Ein Retouren-Aufkleber wurde mir nicht zugesandt.
Man sollte halt nie Geräte kaufen, wenn sie so frisch auf dem Markt sind. Kinderkrankheiten und zu hoher Preis. Werde ich nie wieder machen, bin jetzt geläutert.
Was mich aber sogar noch mehr ärgert: Die Autofocus-Funktion dieser Kamera ist sehr mangelhaft. Jedes 2. Bild ist unscharf, besonders in Innenräumen oder wenn man den Zoom einsetzt. Schon bei Zoom: 2x innerhalb der Wohnung (tagsüber) versagt der Autofocus komplett, kein Bild wird scharf. Ich fotografiere regelmässig schon seit fast 20 Jahren, auch mit Spiegelreflex und verschiedenen Digi-Cameras, und glaube nicht dass das Problem bei mir liegt.
Z. B. mit meiner 8 Jahre alten Powershot G1 hatte ich diesbezüglich keine Probleme. Der AF war sehr gut. Nur dass das (schwenkbare) Display sehr klein war: 1,8 Zoll. Und: 3,3 Megapixel waren nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit. 5 oder 6 Megapixel sollten es schon sein, heutzutage. Daher schaute ich mich nach einer würdigen Nachfolgerin der G1 um und kam auf die A650is, hauptsächlich wegen des schwenkbaren Displays.
Zurück zur A650is: Der Parallaxe-Fehler sowohl des Suchers als auch des Displays ist zu gross. Das bedeutet: bei Portraits bekommt man das Gesicht der Person einfach nicht in die Mitte des Bildes. Die Canon-Werkstat war der Meinung, dass "der Parallaxe-Fehler innerhalb der Toleranzgrenzen liegt, eine Reparatur sei nicht notwendig". Tipp von Canon: "Benutzen Sie das Display anstatt des Suchers". Das grenzt an Hohn und Zynismus. Ausserdem: auch mit dem Display ist der Parallaxe-Fehler unakzeptabel gross, wennauch etwas geringer.
Ferner: Bild-Rauschen im Schatten oder in Innenräumen. Aufgrund der 12 MP hatte ich durchaus Rauschen erwartet, ist bei dieser hohen Megapixelzahl unvermeidbar.
Highlights: 1.) Hohe Auflösung von 4000x3000 bei 12 Megapixel. Sehr scharfe und hochaufgelöste Bilder unter günstigen Tageslichtverhältnissen. Am PC kann man in die Bilder hineinzoomen bis in mikroskopische Bereiche. Eine Person, die 100 meter entfernt steht, mit dem 6x Zoom und max. Auflösung 4000x3000 aufgenommen, kann mit allen Details in einem Ausschnit abgebildet werden und vergrössert werden. Diese hohe Auflösung ist gut geeignet für jemanden, der in Poster- oder Plakat-Format seine Fotos drucken möchte. Nachteil: Die Jpg-Bilder sind 6 MB "schwer". (Trotz Jpg-Kompression!). Bei 100 Bildern (ein Tagespensum) sind es 600 MB, die trotz USB 2.0 nur langsam zur Festplatte rüberlaufen und dort sehr viel Platz beanspruchen. Aber das ist kein A650IS-spezifisches Problem sondern betrifft alle Digi-Kameras mit mehr als 10 Megapixel.
Ausserdem muss ich zugeben, dass man sich an die hohe Detail-Auflösung im Laufe der Zeit doch irgendwie dran gewöhnt, und hinterher möchte man sie nicht mehr missen, obwohl man sie eigentlich nicht wirklich benötigt. Das ist irgendwie so, wie wenn man sich an ein 180-PS-Auto mit 230 km/h gewöhnt obwohl man heutzutage selten schneller als 150 fahren kann und jedes Auto über 100 PS eigentlich nutzlos ist.
2.) Display schwenkbar. (Hauptsächlich deswegen habe ich die Kamera gekauft - Wer 1x mit schwenkbarem Display fotografiert hat, möchte nie mehr darauf verzichten). Ferner: es ist ein *echtes* schwenkbares display: Bei der A650is ist das Display in allen Richtungen schwenkbar, das ist nicht bei allen "schwenkbaren" Displays der Fall.
Fazit:
Maximal 4 Sterne.
P.S. wenn Sie diese Bewertung als hilfreich empfunden haben: ich freue mich sehr über jeden Klick auf den "ja"-button - es ist schön wenn man merkt, daß es nützlich ist, hier eine Rezension zu erstellen.
Mit ihrem 20 fach Superzoomobjektiv mit integriertem optischen Bildstabilisator (IS) und einem Brennweitenbereich (umgerechnet auf Kleinbildformat) von 28mm bis 560mm und Supermacro Programm erfüllt sie optisch alle Ansprüche für den alltäglichen gebrauch ohne einen Objektivwechsel durchführen zu müssen. Zwar nimmt logischer Weise optisch für diese preisklasse Produktbedingt die Lichtstärke ab, die Kamera gleicht dies aber relativ gut dank eingebauten (nicht abschalt oder regelbarem) Rausfilter aus. Man bekommt selbst bei ISO 3200, den die Kamera manuel schalten lässt für normale Bildgrößen 13 x 15 cm noch brauchbare Ergebnisse. (Die Kamera schaltet dabei auf niedrigste Auflösung)Der 10 Megapixel CCD Sensor sorgt für ausgewogene und klare Bilder die auch für den Posterausdruck herforragend geeignet sind. Zudem bietet die Kamera eine reihe von Programmen.
- Automatic, hier übernimmt die Kamera alle einstellungen von Blende, Verschlusszeit und weißabgleich vollautomatisch.
- Programmautomatic, hier kann die Verschlusszeit selbst gewählt werden von 15 sec bis 1/3200sec.
- Zeitautomatic, hier kann die Blende selbst gewählt werden
- Manuel, hier können alle Einstellungen selbst gewählt werden.
- Custom,
- Poträt, mit gesichtserkennun für mehrere Gesichter und Gesichtsnachführun, für Personen, die sich bewegen.
- Landschaft
- Nachtschnappschuss
- Sport
- Panoramaassistent, hier kann zusätzlich auch gewählt werden ob die Panoramaaufnahme senkrecht oder waagrecht durchgeführt werden soll oderaus wie vielen bildern sie bestehen soll.
- Movie
- Special Scene Modi wie Innenaufnahme, Nachtaufnahme, Sonnenuntergang, Laub, Schnee, Strand, Feuerwerk und Aquarium lassen der Kreativität freien Spielraum.
- ISO 3200
- Farbakzent und Farbwechsel könne kreativ eingesetzt werden um völlig neue Bildkreationen zu erschaffen.
- Fotoeffektgestaltung wie My Colors, An und Aus, kräftig, neutral sepia, schwarzweiß, Diafilm, heller Hautton, dunklerer Hautton, kräftig Blau, kräftig grün, kräftiges Rot,individuelle Farbe.
- Videomodus mit 640 x480 30 Bilder die Sekunde oder 320 x 240 30 Bilder die Sekunde mit Hi Fi Stereoton in CD Qualität bis zu einer Stunde bei 4 GB SD Card.
Wie man sieht ist der Kreativität fast keine grenze gesetzt.
Super fand ich auch den vollständig dreh und schwenkbaren 2,5 Zoll TFT Monitor. Er ist allerdings nur in zwei Helligkeitsstufen regelbar. Zusätzlich verfügt die kamera über einen elektronischen Farbsucher, der sich automatisch bei eingeklapptem TFT Diplay einschaltet. Vorteilhaft bei sehr heller Umgebung Zudem kann über ein rendelrad ein Dioprienausgleich durchführen.
Der eingebaute Blitz ist nur manuell zuschaltbar, durch Hochklappen, bitet aber einige Eintellmöglichkeiten und die kamera hat einen Blitzschuh, auf den alle Canon Speedlites Blitze passen und in bis zu 22 Stufen regelbar sind.
das Bedienmenü ist Canontypisch intuitiv und damit logisch leicht verständlich aufgebaut. Man lernt alle Funktionen schnell kennen und kommt gut damit zurecht.
Das Rendelrad, über das manche Funktionen und Menüunterpunkte angewählt werden ist zwar gewöhnungsbedürftig, aber nach etwas Übung kommt man gut damit zurecht. Die Bildfrequenz ligt zwar nur bei 1,4 Bildern pro Sekunde, aber für den Hobyfotografen dürfte es ausreichen.
Leider werden nur Baterien und keine Akkus mitgeliefert, so das man sich u. U. nocheinen Akkupack und ein Ladegerät zukaufen muss.
Fazit:
Mit der Canon SX 10 IS ist der Firma Canon der Brückenschlag zwischen digitaler Kompaktkamera (die ja meist nur einen optischen Zoom von vier fach bieten und DSLR (digitaler Spieglreflexkamera) gelungen Man spart sich den teueren zukauf von Objektiven und Gewicht. Zudem passt die Kamera dank ihrer kompakten Bauweise gut ins Reisegepäck. Dank ihrer kreativen Möglichkeiten und dem enorm großen Zoombereich denkt man auch vom Aussehen her ehre an eine DSLR Kamera. Kan diese Kamera nur empfehlen. Sie ist für freizeit und Hobyfotografen gedacht.
-scharfe (mit leichten Verzeichnungen in der linken unteren Ecke, nur sichtbar bei starker Vergrößerung auf dem PC-Monitor, stört mich nicht), rauscharme (bei ISO 80, 100, 200) und farbechte Fotos
-scharfe Zoomaufnahmen, obwohl die Ixus keinen Bildstabilisator hat
-geniale Macroaufnahmen, ab 3 cm Abstand zum Motiv möglich!
-kleines und kompaktes Gehäuse (fast etwas zu klein für Männerhände, obwohl ich keine Hände im Schaufelformat habe)
-minimalistisches Retrodesign in Anlehnung an die damalige analoge Ixus
-sehr gute Haptik und Optik des Gehäuses, welches definitiv aus Metall ist, mit Ausnahme der Zwischenteile und Verschlussklappen (was mich nicht wirklich stört, da diese bündig mit dem Gehäuse abschließen und auch gut verarbeitet sind)
-alle Bedienknöpfe lassen sich gut drücken und sind bündig in das Gehäuse eingelassen, ebenso wie der Monitor
-Standard-Mini-USB Anschluss an der Kamera
-Zoomhebel direkt am Auslöser und nicht auf der Rückseite des Gehäuses
-optischer Sucher (wobei ich diesen mittlerweile auch an einer Spiegelreflex nicht mehr für nötig halte, außer ich fotografiere ständig in Ländern mit 350 Sonnentagen!)
-schnelle Einschalt-, Menüreaktions-, und Auslösezeiten
-schneller Autofokus mit drei Funktionsarten
-schneller Zoom
-schnelle Bildrückschau
-scharfer und hoch auflösender Monitor
-schnelle und funktionierende Gesichtserkennung, die sich deaktiviern lässt
-Möglichkeiten zur manuellen Bildgestaltung durch zahlreiche Optionen
-qualitativ sehr gut verarbeitetes Gehäuse
-zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten für Farben, Blitz, ISO, Töne, Bildeinstellungen, Selbstauslösezeiten sind programmierbar und und und....
-noch ein praktisches Gadget: Ist die Bildrückschau aktiviert und die Kamera wird von der horizontalen in die vertikale Lage gebracht, dreht das Bild automatisch mit! Das Apple-iPhone lässt grüßen!
-was wirklich verbesserungswürdig ist, eine dauernde Akkuanzeige, die Ixus zeigt den leeren Akku erst an wenn er leer ist! Dann hat man noch die Möglichkeit ca. 10 Fotos (je nach Blitzeinsatz) zu machen! Für längere Touren ist also ein Ersatzakku notwendig!
-die Ladezeiten sind jedoch erfreulich kurz, ca. 90 Minuten benötigt das Ladegerät dafür
Was die Aufnahmequalität betrifft, so muss man einfach verschiedene Testaufnahmen in den einzelnen Einstellungsmodi machen, dann findet man auch für sich die perfekte Einstellung und Bildqualität!
Die Automatik ist nicht für alle Aufnahmesituationen geeignet, wenn das auch die Werbung gerne verspricht, deshalb ein wenig ausprobieren und die Bilder vergleichen, es lohnt sich
So bringt schon eine andere Einstellung der Belichtungsmessung Unterschiede in der Belichtung bei Landschaftsaufnahmen!
Die negativen Bewertungen hier kann ich in keinster Weise nachvollziehen oder bestätigen! Es ist wie mit so vielen Dingen im Leben, Übung macht den Meister!
Sicherlich sind die Geschmäcker verschieden, aber was die Einstellungen, Verarbeitung, Bedienung und die Qualität der Fotos betrifft, so rangiert die Ixus 70 weit vor anderen Modellen dieser Preisklasse!
Ich freue mich schon auf auf die nächsten Geburtstagsfeiern, Städtetouren, zahlreiche Gelegenheiten für Fotos und die guten Aufnahmen mit der Ixus 70!
Sie hat kein Weitwinkel-Objektiv, doch die Bildqualität, die Arbeitsgeschwindigkeit und die zahlreichen (manuellen) Zusatzfunktionen im stilvollen Designgehäuse trösten darüber hinweg!
Ich verwende die Ixus 70 in Kombination mit einer 2 GB Ultra II-SanDisk Speicherkarte und dem Joby Gorillapod Ministativ!
Die SanDisk-Speicherkarte arbeitet schnell und fehlerfrei, mit 2 GB ist jede Menge Platz für Fotos in hoher Auflösung und Videos vorhanden!
Klare Kaufempfehlung und sehr große Begeisterung für dieses kleine innovative Wunderwerk der Technik!
Trotzdem, irgendwie war mir das Teil sympathisch. Dann es gab viel später die IXUS 85IS beim Libro im Angebot. Was soll ich sagen: Größtenteils eine Bauchentscheidung. Das Design gefiel und gefällt mir bei Weitem mehr als alle Konkurrenten zur damaligen und jetzigen Zeit. Geschmackssache sicherlich.
Außerdem weil ich eine kleine kompakte haben wollte und "wusste" (eher: oft gelesen hatte), dass Canon in die IXUS Serie Technik und Know-How investiert. Ob das stimmt, konnte ich damals noch nicht sagen.
Erst nach einem Blick in die Bedienungsanleitung habe ich geahnt, was möglich ist. Die Unterschiede zwischen meiner IXUS 85IS und der IXUS 70 sind so gering, dass man beide blind bedienen kann, wenn man eine gut kennt. Sie sehen sogar fast gleich aus.
Ich finde das Ding aus einem guten Grund toll. Vor Monaten hatte ich ein Nachfolgemodel gesucht für meine IXUS 85IS. War guter Dinge und mir sicher, schnell fündig zu werden, da meine ja nicht das neueste Model ist. Darauf folgte Wochenlang intensive Beschäftigung mit kompakten hochwertigen Digitalkameras, Bildprozessor-Theorien etc. Alles Preise von 330,- bis 500,- Euro. Abend für Abend viele Testberichte gelesen. Alle Kameras in eigenen Photoserien verglichen und dafür extra alle Geschäfte abgeklappert. Aber ich wurde enttäuscht. Keine Kamera mit 12 oder 14 Megapixel brachte das gewünschte Ergebnis bei Tageslichtaufnahmen. Ja, die 300 HS ist bei Zwielicht besser. Und andere haben mehr Zoom. Die TZ-10 hat eine super Optik. Aber bei ISO 50-100 mussten sich alle geschlagen geben. Und das ist mein Haupteinsatzbereich. Seit ich Lightroom hab, ist die Linsenkorrektur ein Einfaches und ich hab trotzdem die bessere Feinzeichnung in den Bildern. Da ich oft nur Teilausschnitte vom Bild verwenden kann, macht es für mich einen großen Unterschied wie weit ich hinein zoomen kann.
Empfehlenswert ist ein Zweitakku. Der Zoom könnte einen Tick näher heran gehen, für ne Photosafari viel zu wenig. Für Landschafts-, Porträt- und Alltagsphotos passend. Finger weg vom Digitalzoom! Sie ist natürlich keine Zaubermaschine. An dunklen, mit Wolken verhangenen Tagen zaubert Sie keine Disneyfarben auf's Bild. Aber immer so viel, dass man in der Windows Live Photogalerie (kostenloses Tool) oder Lichtroom mit ein oder zwei Kniffen ein sehr schönes Resultat bekommt. Was für mich zählt, ist die Verlässlichkeit. Wenn man mal alle Lichtsituationen hatte, kann man sich darauf verlassen, dass die Kamera immer ein ähnliches Resultat erzeugt. Bei viel Licht eine Tendenz zum Überbelichten: ok, Belichtungskorrektur um 1 bis 2 Drittel-Blenden nach unten, passt. Bei wenig Licht eine Tendenz zum Grünstich: auch ok, "Farbe anpassen", Farbtonregler einen Tick nach rechts, fertig.
Photos mit Blitz sind so eine Sache. Ja, man kann immer und auch bei Nacht fotografieren. Aber so ein kleiner Blitz... wurde selten benützt. Ich finde Blitzfotos einfach zu künstlich. Obwohl bei Dämmerung und ein wenig Zoom hab ich ihn schon mal erfolgreich als Aufhellblitz verwendet.
Insgesamt eher für Situationen mit ausreichendem Licht bis ISO 400 geeignet. ISO 800 rauscht schon deutlich. Die Kamera legt wenig Wert auf starke Rauschunterdrückung, weshalb aber viele Details erhalten bleiben. Ideal zum Nachbearbeiten. Ordentliche Bildbearbeitungssoftware kriegt das Rauschen bei ISO 800 gut in den Griff und vernichten nicht zu viele feine Bilddetails. Zu ISO 1600 hab ich keine Erfahrungen.
Zum Schluss hab ich aus Neugier die 85IS mit der 70 verglichen und erstaunt festgestellt, dass der Unterschied marginal ist. Es blieb die Erkenntnis, dass meine Freundin und ich offenbar einen Glücksgriff mit den Kameras gemacht hatten.
Ich hab die Kamera ins Herz geschlossen. Aus einem Spontankauf vor Jahren ist eine glückliche Dauerbeziehung geworden.
Warum ich mir die SX1 IS kaufte, war der, das ich auch kurze aber hoch qualitative Videos in meinen Urlaubs DVD's einbinden möchte, ohne eine zusätzliche teure digitale Filmkamera mitschleppen zu müssen, ebenso reizte mich das optische Superzoom mit 560mm.
Nachdem ich soviel negatives über die SX1 IS gelesen habe war ich bei meinen Tests besonders kritisch eingestellt und entschloss mich daher auch dadurch meine eigenen Erfahrungen publik zu machen um Ihnen vielleicht bei Ihrer Kaufentscheidung helfen zu können. Auf die techn. Details möchte ich nicht eingehen, da man diese sowieso überall nachlesen kann.
Gleich vorweg möchte ich die vielen negative Berichte fast als Panikmache der Konkurrenz einstufen und zu den Leuten die diese Kamera gleich am selben Tag zurückbrachten, glaube ich dass sich diese nicht damit ausreichend auseinandergesetzt haben. Die SX1 IS macht wirklich gute Bilder, auch im Vergleich mit anderen Kameras in dieser Preisklasse. Also keine Panik, die Kamera kann man wirklich kaufen und man wird an seinen Fotos wahre Freude haben. Jedoch vorher unbedingt Handbuch durchlesen und alle wichtigen Einstellungen vornehmen und mit unterschiedlichen Einstellungen das gleiche Foto machen um die Unterschiede deutlich zu machen.
Nun zu meinen Testerfahrungen:
ALLGEMEINES:
-Die Kamera liegt gut in der Hand und lässt sich leicht bedienen.
-Alle wichtigen Einstellmöglichkeiten sind auch mit Blick durch den Sucher nach einer kurzen Eingewöhnungszeit blind zu handhaben und ohne das man sich mühevoll durch Menüs quälen muss.
-überkomplette Funktionen und Einstellmöglichkeiten auch für kreative Fotos
-leider bei der Lieferung nur Batterien anstatt Akkus mit Ladegerät
-Handbuch nur auf CD und nicht in gedruckter Kompakter Form für die Reise
-das Einstellrad auf der Rückseite ist nicht glücklich gelöst, Wippe wäre besser
-der interne Blitz muss manuell aufgeklappt werden, was ich persönlich als großen Vorteil sehe, denn es kann nicht unbeabsichtigt blitzen, z.B. dort wo Fotos mit Blitz untersagt sind.
Bildqualität:
- für dieses Preisklasse, CMOS Sensor und Superzoom macht die Kamera sehr gute Fotos und gibt die Farben sehr naturgetreu wieder. sowohl in den diversen Modis und Automatikprogrammen
-das vielbeschriebene Bildrauschen (Salz-Pfeffer) von den negativen Berichten ist sehr stark übertrieben, jedoch ab ISO 400 wird es wirklich störend
- bei Fotos mit manuellen Einstellungen gibt es wirklich nichts zu bemängeln, solange man sich auch hier an die ISO Grenze von max. 400 hält
-das beschriebene Problem mit den unscharfen Fotos kann ich nicht teilen, kleine Verzögerungen der Scharfstellung gibt es NUR im MAX.. Telebereich, aber da muss man sich halt 2 Sekunden mehr Zeit für das Bild nehmen, oder halt nur" bis 540 zoomen.
-Innenaufnahmen bei schwachem Licht sollten mit Blitz gemacht werden um nicht in die ISO Falle zu geraten oder eben im manuellen Modus mit niedrigen ISO Wert gemacht werden
-die vielen kreativ Programme (unter der SCN Einstellung am Wahlrad) sind hervorragend. Leider konnte ich noch nicht alle testen, wie z.B. Strand und Sonnenuntergang, und Blätter
-Fotos im Macro und Supermakro gelingen hervorragend und die Kamera stellt tatsächlich bis fast NULL cm scharf
- die Bildqualität bei den Videos ist eine Klasse für sich, die einzige Schwäche die mir aufgefallen ist, befindet sich in der Scharfstellung beim schnellen Zoom. Bei langsamem Zoom auch beim gleichzeitigen Schwenk gibt es keine Probleme
FAZIT:
Eine wirklich gute Kamera mit Superzoom, Supermakro, HQ-Videos und mit sehr vielen Möglichkeiten um zum optimalen und kreativen Foto zu gelangen. Wünsche Ihnen viel Spaß und Freude an der Kamera, so wie ich sie habe.
Auf die Canon Powershot A650 aufgesetzt hat er in Drehrichtung etwas weniger Spiel als der standardmäßig angebrachte silberne Schutzring.
90 Grad dazu (in Bild-Sichtrichtung) ist das Spiel für meinen Geschmack einen Tick zu groß.
Auf die Bildqualität hat dies kaum Einfluss.
Wohl eher ein psychologischer Effekt - der Nutzer hat aufgrund des hohen Gewichts kippelnder Zusatzteile ein wenig Angst, ob Adapter und aufgeschraubte Linse im Kunststoffverbund wirklich sicher halten.
Alle Zoom-Bewegungen des Linsensystems der A650 können bei aufgesetztem Linsen-Adapter-Teil ausgeführt werden, ohne die (Canon-)Konverter-Linse zu berühren.
Bilder mit (Canon-)Konverter-Linse werden scharf abgebildet.
Auf den Adapter aufgesetzte Linsen verhindern bei der A650 grundsätzlich die Entfernungseinstellung per Infrarot-Sucher und führen zur Unbrauchbarkeit des kamerainternen Blitzes (Schatten im Bild).
Warum bei Eintrag eines anderen Linsentyps als "kein" im Kamera-Menü der Blitz und der Infrarot-Sucher nicht generell abgeschaltet werden, ist mir ein Rätsel.
Der Adapter lässt sich in 3 Positionen an der Kamera anbringen.
Bei Wahl der mit einem Punkt gekennzeichneten Position kann die Kamera mit angebrachtem Adapter auf einer flachen Fläche kippelsicherer abgelegt werden, da der Adapter unten abgeflacht ist.
Diese Position empfiehlt sich insbesondere, wenn der Adapter als Streulichtschutz - ohne aufgesetzte Linse - verwendet wird.
Typische Bedienung:
1) Entriegelungsknopf drücken und silbernen Schutzring von Kamera entfernen sowie verstauen
2) adapterseitige Kappe der Konverter-Linse entfernen sowie verstauen
3) Linse auf den Adapter schrauben.
4) Linsen-Adapter-Teil an Kamera anbringen
5) im Kamera-Menü den Linsentyp einstellen
6) vorderseitige Kappe der Linse entfernen sowie verstauen
7) . . . knipsen . . .
8) vorderseitige Kappe der Linse anbringen
9) im Kamera-Menü Linsentyp rückkorrigieren auf "kein"
10) Linsen-Adapter-Teil von Kamera entfernen
11) Linse von Adapter abdrehen
ANMERKUNG:
Warum ist dem Adapter KEINE Schutzkappe für den kameraseitigen Teil des Adapters beigelegt?!
Dann könnte man das Linsen-Adapter-Teil zusammengeschraubt und beidseitig mit Schutzkappen gesichert aufbewahren.
Den Aufsatz-Linsen von Canon (z.B. WC-DC58B) sind Kappen für beide Linsen-Seiten beigefügt.
Die Kappe für den adapterseitigen Teil der Linse passt aber nicht auf den kameraseitigen Teil des Adapters.
So wird nur der Vorderteil der Linse geschützt werden, der hintere bleibt durch den angeschraubten Adapter hindurch offen.
Hier sollte Canon nachbessern und dem Adapter LA-DC58J eine entsprechende Kappe beilegen!
12) Linse beidseitig mit Kappen sichern und verstauen
13) Adapter verstauen
14) silbernen Schutzring an Kamera anbringen
ANMERKUNG: vergisst man leicht...
Alternativ (zur Umgehung des langwierigeren Zerlegens des Linsen-Adapter-Teils)
10) Linse von (auf der Kamera verbleibendem) Adapter abdrehen
VORTEILE:
der Adapter als Streulichtschutz,
das Anbringen/Wieder-Entfernen des silbernen Schutzringes entfällt bei erneutem Linsen-Einsatz.
NACHTEILE:
In welche Tasche passt die Kamera mit aufgesetztem Adapter?!
Das (Kunststoff-)Schraubgewinde des Adapters könnte verschmutzen und beim Wiedereindrehen der Linse leiden.
Starke Belastung der ohnehin schon etwas wackeligen Adapter-Kamera-Verbindung (das Drehmoment beim Abdrehen der Linse wird an den Kamera-Adapter-Anschluss durchgereicht).
11) . . . weiter knipsen . . .
12) Linse wieder anbringen / oder Adapter abschrauben, etc., etc.
FAZIT:
Im Normalfall wird man den Adapter an der Kamera lassen und braucht für das Duo eine entsprechende Tasche.
Schade, dass die Verbindung Kamera - Adapter nicht fester (noch besser mit Metall?) realisiert wurde.
Diese Ausstattung hat sich bei mir sehr bewährt.
Da die Kamera inzwischen zu langsam geworden ist (um unseren 1,5 Jahre alten Nachwuchs zu fotografieren), habe ich mich nach einem Nachfolger umgeschaut.
Für mich kam nur wieder eine Kamera mit einem Klapp-Display in Frage.
Nachdem die Stiftung Warentest in der Test-Zeitschrift 3/2007 der A630 (neben einer weiteren Kamera) ein „gutes“ Bild bescheinigte und die A630 bei der ComputerBild Preis/Leistungssieger wurde, habe ich mich also für diese Kamera entschieden.
Im Vergleich zu meinem alten Modell ist sie spürbar schneller, sowohl beim scharf stellen, als auch beim Zugriff auf die Speicherkarte (wobei ich mir eine schnelle SD-Karte von SanDisk gekauft habe).
Die Bedienung und die Einstellungen sind im Vergleich zu meiner alten Kamera kaum verändert worden und immer noch sehr praktisch.
Das große Display, ist schick, aber das bieten andere Kameras schon länger (allerdings nicht drehbar).
Bei der Ausstattung gibt es ein paar neue Programme (z.B. Schneeaufnahmen).
Recht praktisch finde ich, dass beim Selbstauslöser die Anzahl der Bilder eingestellt werden kann. Wenn nach z.B. 10 Sekunden die Kamera auslöst und man drei Bilder eingestellt hat, werden diese hintereinander ausgelöst. Häufig kommt es ja vor, dass bei Gruppenbildern mindestens eine Person die Augen geschlossen hat oder komisch schaut. Wenn mehrere Bilder aufgenommen werden, kann man sich das Beste aussuchen :-)
Bleibt noch das wichtigste, die Bildqualität.
Bei unserer Hochzeit wurden wir mit Digitalkamera geradezu "abgeschossen". Hier konnte man anhand eines Motivs z.T. deutliche Qualitätsunterschiede erkennen. Unsere Kamera (die A80) hatte meiner Meinung nach die beste Bildqualität aufzuweisen.
Hier kann mich die PowerShot A630 auch voll überzeugen. Sichtbar besser als bei meinem alten Modell sind die Bilder nicht wirklich, aber dafür bietet die Kamera immerhin eine Auflösung von acht Megapixeln an. In der Praxis verwende ich allerdings fünf Megapixel, das reicht selbst für Abzüge von 20*30 vollkommen aus.
Negative Aspekte muss ich allerdings auch ansprechen.
- Die vier benötigten Mignon-Batterien bzw. Akkus machen die Kamera doch ganz schön schwer. Sie ist außerdem deutlich größer und dicker als Modelle der Konkurrenz. Aber der Akkuschacht an der rechten Seite bietet auch einen Vorteil: man kann die Kamera gut festhalten. Bei so manchem dünnen Modell, das ich ausprobieren durfte, kann man die Kamera höchstens mit Daumen und Zeigefinger halten, die A630 kann man fest mit einer Hand anfassen.
- Weiterer Nachteil ist die blödsinnige Idee, Batterien mitzuliefern, die sind nämlich schnell leer. Akkus wären stattdessen sinnvoller. Dafür könnte man die mitgelieferte Speicherkarte weglassen. 16 MB Speicher sind bei einer Acht-Megapixel Kamera ein Witz.
- Eine weitere unschöne Sache: als ich mir die Kamera gekauft hatte, war bereits nach wenigen Stunden keine Aufnahme mehr möglich, es wurde kein Bild mehr angezeigt (sondern nur noch die Symbole), auch wurde nur ein schwarzes Bild fotografiert -> also ein Garantiefall.
Ärgerlich: ein ähnliches Problem hatte ich mit der PowerShot A80. Nach drei Tagen wurden im Display nur noch grüne Farben angezeigt. Das Austauschgerät läuft bis heute zuverlässig.
- Und zum Schluss: dies ist keine Profi-Kamera. In dunklen Umgebungen rauscht das Bild und die Aufnahmequalität der Videos ist eher bescheiden. Das betrifft allerdings auch alle anderen Kameras in dieser Preisklasse.
Aber dafür kann die A630 bei der Bedienung und Bildqualität punkten. Das klapp- und drehbare Display möchte ich nicht mehr missen. Mir gefällt die Kamera und das fotografieren macht viel Spaß.
Ein schönes Gerät, das ich jedem empfehlen kann!
Mein Urteil: man macht bei keiner der Kameras einen Fehler. Es ist eher eine Geschmacksfrage, für welche man sich entscheidet.
In der Bildqualität sind beide Kameras in ihrer Kategorie wirklich gut. Es gibt marginale Unterschiede, aber aus meiner Sicht gibt es hier keinen eindeutigen Sieger. Bilder und Testberichte sagen hier natürlich mehr als tausend Worte, hier gibt es welche mit vielen Detailinformationen:
z.B. bei Camera Labs:
(mit vielen Testphotos - auch in einem Direktvergleich mit der Panasonic FZ 28, Testvideos etc.):
[...]
oder bei DC Resource:
[...]
Das Fokussieren bei dunklem Licht habe ich ausprobiert und konnte auch hier (entgegen anderer Meinungen) keinen merkbaren Unterschied feststellen. Hat bei beiden Kameras gut funktioniert.
Beide Kameras bieten 10 Megapixel und einen etwa gleich großen Zoom (20 bzw. 18fach).
Wo sind also die wesentlichen Unterschiede?
Die Canon hat ein dreh- und schwenkbares Display. Dies ist toll für Überkopf-Aufnahmen, Schnappschüsse, auf denen man auch selbst auch drauf sein möchte, und alle sonstigen Varianten, die man sich vorstellen kann. Zudem kann man es so zuklappen, dass es beim Transport automatisch geschützt ist. Das Display der Panasonic ist fix, dafür ein wenig größer.
Falls man einen größeren Blitz benutzen möchte, kann man dies bei der Canon Powershot ohne weiteres tun. Diese hat hierfür einen Blitzschuh.
Beide Kameras haben eine Gegenlichtblende mit im Paket. Die der Panasonic ist größer (kann von Vorteil sein), die der Canon kann man dafür zum Transport und auch bei Nutzung umgedreht auf das Objektiv setzen und kann sie so - ohne Extra-Tasche - immer mit dabei haben.
Die Panasonic ist etwas leichter, die Canon liegt dafür unter Umständen besser in der Hand - bei mir ist dies so, ist aber eine Frage von großen oder kleinen Händen und persönlicher Präferenz. Ausprobieren!!!
Die Canon nutzt AA-Akkus (vier Stück), diese sind günstiger und im "Notfall" sind auch Batterien hierfür schnell zu bekommen, die Panasonic nutzt einen Li-Spezialakku, der leichter ist, und liefert ein praktisches kompaktes Ladegerät hierfür gleich mit.
Für Film-Freunde biete die Panasonic die Möglichkeit, HD-Videos zu drehen. Das Bild ist dann besser als bei der Canon. Dafür ist der Ton nicht so gut. Die Canon bietet Stereo-Ton, der sich wirklich hören lassen kann. Wer dieses Feature oft nutzen will und sowohl guten Ton als auch hochauflösendes Bild möchte, sollte u.U. die SX1 in Betracht ziehen. Diese bietet beides, aber zu einem höheren Preis.
Der Blitz wird bei der Panasonic per Knopfdruck geöffnet und manuell geschlossen, bei der Canon öffnet und schließt man ihn manuell. Hier muss sich jeder selbst die Frage stellen, ob das manuelle Hochklappen bei der Canon wirklich einen Nachteil darstellt. Mir ist's egal, ob ich den Blitz per Feder hochschnellen lasse oder ihn mit dem Finger hochklappe. Man hat so oder so eine gute Kontrolle darüber, wann der Blitz losschießt und wann nicht. Es geht beides sehr schnell, und man muss bei beiden Varianten seinen Finger hierfür bewegen. :-)
Die Panasonic bietet auch RAW-Aufnahmen, bei der Powershot ist dies (zumindest in der ausgelieferten Version ohne Software-Tuning) nicht möglich.
Also: bei der Entscheidung einfach die Frage stellen, welche Punkte persönlich wichtig sind:
- Dreh- und schwenkbares Display?
- Blitzaufsatzmöglichkeit?
- HD-Videos?
- Stereo-Ton bei Videos?
- Gewicht / Haptik
Und ganz wichtig: beide Modelle in den Händen halten und ausprobieren!!
Dann entscheiden. Viel Spaß!
- Preisklasse bis 300 Eur
- kleine Maße, leichtes Gewicht
- gute Verarbeitung
- lange Akkulaufzeit
- Makrofunktion (Schräfebereich ab 5 cm.)
- schnelle Einschalt- und Auslösezeit
- gutes Display, am besten mit zusätzlichem Sucher
- gute Fotos, möglichst auch bei schlechten Sichtverhältnissen
- gute Videofunktionalität mit Komprimierung
Bekommen habe ich:
alles was ich suchte, bis auf die komprimierten Videos
Positiv:
Die Ixus 70 hält wirklich was sie verspricht, sie macht gute Bilder und das auch bei schlechten Sichtverhältnissen (Allgemeiner Tip an dieser Stelle: AIAF / Gesichtserkennung deaktivieren, diese Funktionen wirken sich in vielen Situationen eher negativ auf die Fotos aus), sie hat eine hohe Auslösegeschwindigkeit, ist sehr handlich und sie hat neben ihrem Display sogar noch einen Sucher (der ist vorallem dann nützlich, wenn viel Sonne aufs Display scheint). Die Akkulaufzeit reicht locker für 200 Aufnahmen trotz mehrfachem betrachtens im Wiedergabemodus auf dem großen und zugleich absolut brillanten Display. Die Synchronisation mit dem Computer findet rasend schnell statt (wahrscheinlich aber auch abhängig von der verwendeten SD Karte).
Auch Videos werden mit der Ixus 70 super, nur leider hat Canon auf eine Komprimierung like MPEG4 verzichtet, somit lassen sich bei bester Qualität auf eine 4 GB SD Karte gerade mal knappe 60 Minuten aufzeichen. Ich hatte auch Kameras anderer Hersteller im Visier, welche diese Komprimierung angeboten haben, dafür gab es bei denen dann aber wieder andere Mankos wie z.B. Bildrauschen bei schlechten Sichtverhältnissen (graue Wolken reichten teilweise bereits aus), schlechter Kontrast, Makros im Schräfebereich ab 10, 15 cm. oder gar 20 cm. (das ist für mich kein Makro, das ist eine Katstrophe!). So habe ich dann meinen Abstrich bei der Videofunktion gemacht.
Negativ:
Wirklich negativ fiel mir bei der Ixus 70 bisher nur die Akkuanzeige auf, welche erst erscheint wenn sich gerade mal noch 4, 5 Bilder machen lassen (das ist in der Ixus Serie schon lange ein vom Hersteller ignoriertes Manko). Drüber hinwegsehen kann man da nur, wenn man noch einen zweiten Akku hat, der ist also ein absolutes must have.
Nicht wirklich negativ aber doch ausbaufähig ist die interne Software der Ixus 70, welche teilweise sehr ernüchternd und manchmal auch undurchdacht wirkt. Mit wenigen Bits und Bytes hätte man da noch ganz leicht viel mehr rausholen können...
Wer Fotos mit manuellen Einstellungen macht könnte unter Umständen davon enttäuscht werden, das sich die selbst gemachten Einstellungen nicht als Programm abspeichern lassen. Der manuelle Modus wird dank der guten Automatik und den Motivprogrammen allerdings auch eher selten benötigt.
Für gemachte Bilder lassen sich im Wiedergabemodus auch Sprachaufnahmen hinterlegen, leider geht dies nicht im Aufnahmemodus, sprich direkt nach einem gemachten Foto, nur im Wiedergabemodus. Das ansich ist eigentlich nicht so drastisch, obwohl ich es bei einigen Cams schon anders gesehen habe. Undurchdacht ist aber vorallem das die Aufnahme/Wiedergabe von Sprachmemos nur über ein Untermenü möglich ist (da kommt man sich vor wie in Windows), statt das Canon mal auf die Idee kommt einen einzigen Knopf für die Aufnahme/Wiedergabe von Sprachmemos zu belegen (der Auslöseknopf ist im Wiedergabemodus zum Beispiel komplett unbelegt *kopfschüttel*).
Thema belegen, es gibt an der Ixus 70 einen Knopf der sich selbst belegen lässt. Das klingt toll, ist es aber nicht wirklich, denn es gibt nur wenige vom Hersteller vorgegebene Funktionen die man auf den Knopf legen kann, größtenteils sind das welche die nur im manuellen Aufnahmemodus überhaupt Funktion haben.
Perfekt ist sie aufgrund der kleinen Mankos nicht aber genial ist sie trotzdem, daher 5 Sterne!
ich bin schwer beeindruckt von diesem "kleinen" Gerät.
Hatte zum direkten Vergleich eine Canon 5D (DSLR mit IS Objektiv 300mm) und eine Canon Powershot A590 IS.
Die Vollformat DSLR läuft genau genommen in allen Punkten doch etwas ausser Konkurrenz. Aber die SX110 kommt ihr trotz des kleinen Chips einigermassen nahe. Besonders bei niedrigen ISO (bis 200) ist die Bildqualität recht gut. Ab ISO 400 wirds dann schlechter bis sehr schlecht. Die kleine A590 IS liegt allerdings noch einmal einen rechten Schritt hinter der SX110 IS, besonders im punkto Detailauflösung. Wobei hier die 5D nicht allzu viel mehr an Details offenbart. Das geringe Rauschen der DSLR ist allerdings outstanding.
Das Display der SX110er ist allererste Sahne. Man kannst selbst bei direkter Sonneneinstrahlung noch gut erkennen, was man gerade am Ablichten ist.
Kann man bei der A590 IS nicht sehr gut, aber auch bei der 5D nicht viel besser erkennen.
Die SX110 ist trotz Kunststoff sauber verarbeitet und man hat somit ein Gefühl der Wertigkeit in Händen. Es ist erstaunlich, wie ähnlich die Bilder auf dem Display denen am PC sind. In den Lichtern sind die Bilder am Kameradisplay allerdings etwas schneller ausgefressen, wärend einem der PC dann (zum Glück) offenbart, dass die Lichter doch nicht ausgefressen sind. Naja, mit der Überbelichtungsanzeige kann man es ja im Notfall immernoch kontrollieren. Die Bilder der 5D sind am PC meist viel zu dunkel im Vergleich mit ihrer eigenen Displayanzeige.
Die manuellen Einstellungen der SX110 lassen einem, gleich wie bei der DSLR, kaum einen Wunsch offen.
Vom AF (und damit verbundenem Chip) her ist die SX110 natürlich keine 5D, aber auch bei recht schlechtem Licht und ISO 400 - 1600 findet der AF recht schnell sein Ziel. Bin auch hier sehr überrascht.
Die Bedienbarkeit der SX110 ist fast identisch mit der 5D, während die A590 da doch dann bereits in Richtung Pocketkamera abwandert.
Die Knöpfe sind übersichtlich angeordnet. Das Drehrad und der Druckerbutton (extra belegbar) ermöglichen einem weitere Sofortkontrollen über die manuellen Einstellungen der Kamera. Absolut top! Sogar vielfältiger bzw. direkter als bei der 5D.
Das Zoom ist für solch eine kompakte Kamera schnell ausgefahren und man kann auch recht zügig durchzoomen. Die (umgerechneten) 360mm des Teles sind auch wirklich mehr als die 300mm der 5D. Man bekommt den Ausschnitt wirklich noch etwas grösser herangezoomt. Also der Zoombereich meiner 5D mit ihren 300mm wird im Telebereich durch die SX110 sogar auf 360mm erweitert (ohne Beachtung der Auflösungen der beiden Kameras).
Der Weitwinkel ist selbstredend ein Stück von den 28mm der 5D entfernt. Hier kann man zur Not zwei Bilder machen und am PC zusammenfügen.
Gewicht und Grösse sind ähnlich wie bei der A590, also äusserst kompakt, und haben nichts mit dem Geschleppe der 5D gemeinsam.
Die Tiefenschärfe ist allerdings doch recht hoch, im Vergleich mit der 5D. Das merkt man dann schon in bestimmten Situationen recht deutlich.
In anderen Situationen zeigt sich dieser Nachteil allerdings als Vorteil, denn genau dort, wo man i.d.R. viel Schärfentiefe braucht (Makro-, & Landschaftsaufnahmen), spielt eine Kamera mit kleinem Chip ihre Stärken aus.
Naja, für Portraits mit sehr wenig Schärfentiefe kann ich ja immernoch meine 5D hervorkramen.
Es ist zwar etwas ungewohnt nur mit Display zu arbeiten (war ja nur noch Sucher gewöhnt), aber ich habe mich nach wenigen Tagen schon fast voll umgewöhnt und muss bereits über das Handling nachdenken, wenn ich die DSLR wieder in die Hand nehme. Man gewöhnt sich also sehr schnell an den Komfort der Sofortkontrolle des Bildes, die man an der DSLR dann als erstes schmerzlich vermisst.
Nun ja, wie bereits geschrieben, diese "kleine" Kamera hat es faustdick hinter den Ohren. Glaubt also ja nicht, was ihr vor euch habt. ;)
Gruss
Positiv aufgefallen ist mir die SX1 durchaus. Sie liegt gut in der Hand und die meisten Funktionen können einfach abgerufen werden. Die Größe und das Gewicht waren ansprechend, auch die Kameraoptik war sehr zufriedenstellend. Besonders hervorzuheben sind die zahlreichen Programm-Modi, die sowohl kreatives Fotografieren wie schnelles Knipsen von Bildern via Programmautomatik ermöglichen. Das 20-fache Zoomobjektiv und das flexible Display waren für mich ein besonderes Plus ebenso wie die Möglichkeit des Wechsels des Bildformats von 4:3 auf 16:9. Letzteres ist besonders für Landschaftsaufnahmen sehr reizvoll. Auch die Videofunktionen begrüßte ich sehr bei der Kameraausstattung, wenngleich ich die HD-Funktion in den 14 Tagen nur sehr unzureichend getestet habe und mir hier kein Urteil erlauben will.
Negativ aufgefallen sind mir in der Foto-Funktion der Kamera einige Aspekte während der 14 Tage. Die zwei Hauptprobleme, die mich letztlich auch zur Rückgabe der Kamera bewogen haben, waren: (a) ein langsam und zeitweise sehr schlecht funktionierender Auto-Fokus, (b) eine allgemeine niedrige Qualität der Bilder. Bildschärfe und Bildqualität sind mir essentiell wichtig. Mängel in diesen Bereichen können mit den vielen anderen Vorzügen der Kamera nicht aufgewogen werden. In verschiedenen Programm-Modi und unter verschiedenen Lichtbedingungen habe ich immer wieder erlebt, dass es dem Auto-Fokus nicht gelingt, ein scharfes Bild zu erstellen. Etwa ein Drittel aller Aufnahmen waren unscharf und unbrauchbar. Auch ist der Auto-Fokus allgemein eher etwas langsam, im Telebereich gab es große Probleme mit der Bildschärfe. Selbst bei Bildern, die scharf aufgenommen wurden, macht sich ein großes Bildrauschen bemerkbar. Beim Vergleich von Bildern der gleichen Motive aufgenommen (in höchster Auflösung) mit der SX1 (10 MP) und meiner alten IXUS 500 (5 MP), schneidet die IXUS 500 in Sachen Bildschärfe und Bildqualität häufig deutlich besser ab als die neue SX1. Weiterhin negativ aufgefallen ist bei meinem SX1-Modell, dass sich das Zoom zeitweise nicht bedienen ließ. Nur durch Abschalten und neues Einschalten der Kamera konnte dieser Fehler behoben werden.
Mein Fazit: Die Kamera bietet mir nicht den gewünschten Qualitätszuwachs, den ich von einer Kamera diesen Typs und dieser Preisklasse erwartet hätte. Da ich mit der Powershot SX1 IS nicht Bilder in gleichmäßiger und zuverlässiger Bildschärfe und Bildqualität erhalten habe, war die Rückgabe unverzichtbar. Die Kombination neue DSLR und neue Kompaktkamera ist vielleicht doch die bessere Alternative für die verschiedenen von mir gewünschten Aufnahmeanforderungen.
Die Kamera kommt in elegantem Anthrazit, sie ist gut verarbeitet, trotz Plastik eine gute Wertigkeit. Das zur A620 größere Schwenkdisplay ist sehr schön.
Also Klappe auf, Akkus rein, Klappe zu und... 'vergeblich' die seitliche Klappe für die Speicherkarte gesucht. Die gibt's nicht mehr. Die Karte wird jetzt direkt neben den Akkus unter der Akkuklappe eingelegt, das ist für Leute mit Cardreader ein echter Nachteil denn das Öffnen der Akkuabdeckung ist schwergängiger und umständlicher als die schöne Kartenschachtabdeckung der A620. Wohl eine Maßnahme um einige Cent bei der Herstellung zu sparen. Bedauerlich, das ist ein Rückschritt.
Nun die Grundeinstellungen angepasst, eine Auswahl der Farbwertigkeit ist neu, recht nett die Funktion 'kräftigere Farben', dezent, aber wirksam. Die Mehrfeld-Autofocuseinstellung ist top, alles ist gut und intuitiv erreichbar. Knöpfe und Schalter sitzen gut, die Beschriftungen auf dem Gehäuse könnten etwas deutlicher sein. Neu ist auch ein Gitetrnetz, sehr hilfreich bei Nahaufnahmen. Was man vermisst ist die Möglichkeit die Dateinummerierung selbst festzulegen, so bekommt man bei jeder neuen Canon-Kamera Bilder ab IMG_0001.JPG was immer wieder mal zu Verwirrungen in Suchprogrammen und Bildverwaltungen führt.
Die Bilder der A640 (ich habe mal eine Testreihe sowohl mit der A620 als auch mit der A640 aufgenommen), sind deutlich sichtbar detailreicher und schärfer als mit der A620, der Unterschied von 7 zu 10 Megapixeln ist also doch sichtbar. Bei schlechtem Licht im Automatikmodus treten Farbsäume auf, die automatische ASA-Verschiebung lässt grüßen. In den Programm-Modi kann man das durch entsprechende Vorwahl vermeiden. Die Nahaufnahmen sind gut, die spez. Naheinstellung dunkelt den Blitz etwas ab, sehr gut. In der Weitwinkeleinstellung und besonders bei Nahaufnahmen machen sich eine leicht tonnenförmige Verzeichnung und stürzende Linien bemerkbar, man muß die Kamera möglichst kippfrei ausrichten, aber das ist bei praktisch allen Kompaktkameras so.
Die Dateigrößen in Superfeineinstellung und höchster Auflösung liegen bei 4-6 Megabyte, bei den heutigen Speicherkartenpreisen kein Problem. Die beigelegte 32MB Karte ist natürlich nicht zu gebrauchen, eher ein Witz.
Die 4 AA-Akkus (man sollte auch nur Akkus verwenden, Batterien sind schnell leer) bringen je nach Kapazität hohe Standzeiten und Bilderzahlen, besonders verwiesen sei auf die neuen eneloop-Akkus von Sanyo bei denen die ärgerlich schnelle Selbstentladung von normalen NiMH-Akkus praktisch nicht vorhanden ist.
Die beigelegte Software (V5.7) ist umfangreich, funktioniert unter XP aber schlicht nicht! Das Camera-Window öffnet sich bei angeschlossener Kamera nicht (Das Problem soll es auch bei der EOS geben). Das war schon bei der V5.5 so, das ist eine echte Fehlleistung von Canon. Zumal die Lösung einfach ist (ein nicht PC-Freak wird hier aber eher scheitern): googeln brachte im Canon-Forum den Hinweis zu Tage daß 2 Dienste in XP zwar installiert, aber nicht aktiviert werden. Ich habe das von Hand nachgeholt und schon lief alles. Soll aber wohl nicht immer und unter jeder XP Installation klappen. Hier muss Canon unbedingt nachbessern und vor allem informieren und einen Patch bereitstellen, nichts davon auf der Canon Homepage.
Trotz dieser kleinen Macken eine Kamera die erstklassig Bilder bringt, gut in der Hand liegt (aber nichts für die Hosentasche ist), die mit AA-Akkus betrieben werden kann (sehr lange Betriebszeiten) und letztlich wohl den Endpunkt der erfolgreichen 600er Baureihe darstellen dürfte. Ihr Geld ist sie allemal wert.
Vorweg: Ich hatte vorher die A620 und davor eine G2 - ich bin also an Canon gewöhnt und mußte mir nicht die Mühe machen, die Bedienungsanleitung auszupacken - die Tasten sind logisch angeordnet, die Funktion klar und man findet sich im Menü sofort zurecht.
Wie auch bei der A620 und der G2 ist das Display schwenkbar. Für mich genial - man hat auch bei ungewöhnlichen Aufnahmewinkeln oder Selbstportraits alles im Blick und man klebt nicht mit der Wange am Bildschim, wenn man mal den optischen Sucher benutzt. Übrigens ist ein optischer Sucher bei den heutigen Kompaktkameras wohl nicht mehr so üblich. Diesen wird man aber spätestens im Sommerurlaub bei heller Sonne zu schätzen wissen.
Auch hat die A640 die schnelle Einschaltzeit und kurze Auslöseverzögerung übernommen. Die Mehrfeldmessung hat mich bisher immer mit scharfen Bildern versorgt. Neben dem automatischen Modus hat man vollständige Kontrolle über eine Zeitautomatik, Blendenautomatik, manuellen Modus, manueller Fokussiermölichkeit und zahlreichen Motivprogrammen.
Das hochwertige Objektiv ist identisch bei allen Modellen der A6xx-Reihe und entspricht einem 4xZoom mit einer Brennweite von 35-140mm bei einer Lichtstärke von 1:2,8-4,1. Stichwort Lichtstärke: Obwohl die A640 die gleiche 1/8 Zoll Sensorgröße wie A620 besitzt und daraus eine höhere Auflösung kitzelt, liegt die Startlichtstärke bei 80 ASA statt bei 50 ASA. Das sollte so etwa eine halbe Blende bringen. Ich konnte keine stärkere Rauschneigung feststellen und habe auch den zahlreichen Tests darüber nichts entnehmen können.
Der große Vorteil für mich war aber nicht etwa die höhere Auflösung, denn von 7,1 Megapixel auf 10 Megapixel ist ein kein gewaltiger Sprung, sondern das größere Display - das macht schon einen Unterschied von 2 Zoll auf 2,5 Zoll. Vorsicht mit Fingerabdrücken - eine Displayschutzfolie hatte ich glücklicherweise gleich mitgekauft.
Ansonsten konnte ich das lästige Pfeifen im Ton bei Videoaufnahmen nicht mehr bemerken - es kommt mir so vor, als wäre die Frequenz geändert, so dass es nicht mehr auffällt. Videos im Format 640x480 und 30 Bildern/sec. sind bis zu einer Grö0e von 1 GB möglich.
Die Stromeffizienz wurde verbessert, so dass die Akkus jetzt deutlich länger halten. Ein Kaufargument war für mich auch, dass handelsübliche Mignon (AA) Akkus zu Einsatz kommen, statt teuren Spezial-LI-Akkus. So hat man fast immer und überall Nachschub. Übrigens sind die Sanyo Enerloop-Akkus einen Blick wert. Diese glänzen mit ca. 2000 mAH nicht unbedingt mit einer superhohen Kapazität, können aber viel länger die benötigte Spannung abgeben und entladen sich über einen längeren Zeitraum hinweg praktisch nicht. Doch das nur am Rande.
Gibt es auch etwas zu meckern? Nun gut, die Abmessungen und das Gewicht liegt durch den optischen Sucher, den klappbaren Bildschirm und den Mignon-Akkus etwas höher als bei den Ultrakompakten Kameras, jedoch finde ich etwas Gewicht eher angenehm und hilft mir, eine ruhige Hand zu bewahren.
Der Schacht für die SD-Karte liegt jetzt nicht mehr unter einer seperaten Klappe unter den Anschlußbuchsen, sondern im Batteriefach. So muß man das Batteriefach öffnen, wenn man die Speicherkarte wechseln will. Aber so oft muß man dort nicht ran - vor allem nicht, wenn man sich eine 4GB SD-Karte zulegt, wie die 150x von Transcend, die ich empfehlen kann - da kommt man schon eine ganze Zeit ohne einen Wechsel aus.
Hinsichtlich der hier gemachten Erfahrungen den Kamerateil betreffend möchte ich mich kurz fassen, da hierzu schon viel gesagt wurde:
- Die Bildqualität ist bei normalen Lichtverhältnissen tadellos. Farben und Schärfe stimmen. Bei sehr dunklen Bildern ist aber in der Tat das Rauschen teilweise bis zum Grotesken gesteigert. Aber hierfür gibt es ja den durchaus brauchbaren Blitz. Kunstvolle Nachtaufnahmen kann man dann mit niedrigerem ISO-Wert und Stativ erledigen (Immerhin bis zu 15 sec Belichtungszeit einstellbar).
- Die Handhabung und Menüführung hat den Canon-Standard, so dass ich sie sofort ohne die Gebrauchsanweisung groß studieren zu müssen, benutzen konnte.
- Da die Kamera gut in der Hand liegt und die Bedienelemente gut erreichbar sind, bekümmert auch das recht hohe Gewicht über 700 g nicht.
Insoweit könnte man für den Bild- und Handhabungsteil 4-5 Sterne vergeben.
Allerdings erklärt sich der Preisaufschlag dieser recht teueren Kamera gegenüber anderen Bridge-Kameras -auch im eigenen Hause (zur SX 10 ca. +150 EUR) insbesondere mit der HD-Videofunktion. Hier gab es dann aber für mich unüberwindbare Einschränkungen. Zum einen war es für mich enttäuschend, dass hier leider auch in das immer mehr verbreitete .MOV -Format eingesetzt wurde, was für Windows PC nicht eben komfortabel abzuspielen ist. Aber man kann sich auch hierauf einstellen.
Auch die Videofunktion in normaler Qualität im 640*480 Standard konnte hier durchaus überzeugen. Aber das können wesentlich preiswertere Bridgekameras eben auch (vgl. Powershot SX 10...)
Die HD-Funktion war für mich jedoch nicht nutzbar, da die dort erstellten Dateien auf allen meinen drei Windows-XP -PC (2,8 GHz Prozessor, 512-1024 MB Arbeitsspeicher (für XP mehr als ausreichend!) und ATI NVIDA 6200 bzw 8200 Grafikkarte) weder mit dem dafür vorgesehenen Quicktime-Player, noch mit dem VLC-, noch mit dem Realplayer abspielbar waren. Bei Quicktime und Real gab es immerhin noch eine Diashow, bei VLC nur ein Standbild, das aber in hervorragender Qualität! Auch der Einsatz einer schnellere Speicherkarte brachte keine Abhilfe.
Versuche beim Elektronik-Fachhändler ergaben nichts Anderes. Erst der dortige Einsatz eines neuen Apple-PC verbunden mit einer Speicherkarte der Kategorie 6 führten zu einem zufrieden stellenden Ergebnis.
Für war damit die Kamera die 150 EUR Aufpreis nicht wert. Eine Verbindung über einen HDMI Anschluss von der Kamera zum PC oder Fernseher habe ich nicht erwogen, weil für mich die Kamera kein Abspielgerät ist. Da die HD-Dateien aber auf der Kamera selbst unproblematisch laufen, gehe ich davon aus, dass dies eine zumindest technisch machbare Lösung wäre.
Ich kann jedem nur empfehlen, die HD Funktionen auszuprobieren.
Da ich den nutzlosen Aufpreis von 150 EUR nicht habe finanzieren wollen, bin ich nunmehr zu einer Nikon coolpix P 90 Nikon COOLPIX P90 Digitalkamera (12 Megapixel, 24-fach optischer Zoom, 3" Display) schwarz übergegangen, die immerhin 100 EUR preiswerter ist, kleiner und handlicher, einen besseren Zoombereich hat, gleichwertige Bilder macht und über eine ebenso annehmbare, windows-taugliche *.avi 640*480 Videofunktion verfügt.
A 610 vs. SX 10
Die Größe der SX 10 bleibt ein Handicap, was die kleinere A 610 noch lange nicht in die Schublade verbannt...
Ich nehme wenn es Platzmäßig geht die "große", würde aber auf diese Erfahrung hin sicher keine SLR kaufen.
Der extreme SX 10 Telebereich unterliegt, wie immer noch Verhältnissen wie Hitzeflimmern usw. Das kann auch beste Technik nicht ändern.
Beim Betrachten der Bilder am PC kann ich keinen für mich gravierenden Unterschied zu denen der A 610 ausmachen.
"Objektivfehler": Auch bei mir, aber aufgrund eines filmreifen alpinen Absturzes im Urlaub. Die SX 10 hat danach sogar noch lobenswerte 2 Wochen funktioniert.- Dann Reparatur: 120 €.
Fazit: Immer die alte Reservekamera auf Reisen mitnehmen.
Wünsche an CANON:
Eine Batterieladungs Anzeige und gerne kompakte Bauweise.
Makro nicht nur im WW Bereich.Weiterhin Schwenkdisplay.
Ansonsten, Kompliment - für beide Kameras ;-)
Ich bin Aufsteiger von der Powershot A 610.
Grund für den Kauf der SX10is waren die umfassenderen Möglichkeiten die das wesentlich bessere Objektiv bietet. Natürlich kauft man auch die stetigen kleinen Entwicklungsschritte mit. Als Canon Menü gewohnter Nutzer gibts wenig Umstellungsprobleme, es wurde eher einfacher.
Ein emfindlicher Nachteil zur 610er ist in meinen Augen das größere Bauvolumen und Gewicht der SX 10. Die Kamera trägt einfach mehr auf und hängt halt nicht mehr so klein und unauffällig in der Tasche aussen am Rucksackriemen.
Da ich hauptsächlich Naturaufnahmen mache, ist der Schwenkmonitor (ein wesentliches und gerne unterschätztes Ausstattungsdetail an einer Digitalkamera)für mich ein geliebtes Muss.
Er ist natürlich größer und besser geworden.
Die öfters monierten Standardakkus/AA Batterien sehe ich als großen Vorteil des Canon Konzepts; AA Batterien gibts weltweit, - sprich mit genügend SD Karten im Gepäck kann die Reise beginnen.
(N.B. Mit Batterien hatte ich auf längeren Reisen nie Entladungsprobleme,
Akkus machten meist Ärger)
Mit der 610er gab es öfter den Moment wo ich dachte, - jetzt die alte (rucksackfüllende) SLR Ausrüstung dabei und dann ginge noch mehr:
Makro im 135er Tele, oder mit dem 300er Tele eine schön verdichtete Landschaft geschossen, oder mit einem 28er Weitwinkel alles zeigen.
Die SX 10 beantwortet alle diese Wünsche gründlich im gewohnten Canon Bedienmodus. Das Tele funktioniert sogar im optischen Zoom bereich noch ordentlich, darüberhinaus brauchts dann doch ein Stativ.
Die größere Lichtstärke des Objektivs schlägt sich in besserer Tiefenschärfe nieder. Bilderrauschen begegnet man mit gröberer Auflösung,
es reicht immer noch für meine Ansprüche.
Um das monierte größere Volumen etwas zu relativieren, das höhere Gewicht lässt die Kamera besser in der Hand liegen, insgesamt ist das Handgefühl angenehmer als an der 610er.
Allerdings stellte schon das finden einer kompakten Kameratasche ein Problem dar, und den aufsetzbaren Objektivdeckel hab ich an der 610er auch nicht wirklich vermisst.
Auf ein Wort: der Unterschied zwischen den beiden Kameras besteht im
- "noch Bilder knipsen" und "fotografieren", die SX10si lässt keinen Platz mehr für Ausreden.
- Stromhunger:
Die SX1 IS ist definitiv nicht stromhungrig! Mit guten Markenakkus (ich nutze SANYO, VARTA, PANASONIC und TEXCUS mit je ca. 2500mAh können ohne Probleme 400 und mehr Bilder gemacht werden. Bitte keine Gurkenakkus für 3,99 im 4er Pack verwenden!
- pumpender Autofokus, Autofokus schlecht:
Mit dem Firmwareupdate auf Ver. 2.0 (vom Mai) wurde dieses "Problem" deutlich (!!) verbessert. Wer in einen dunkeln Raum ohne jegliche Konturen "knipst", darf nicht erwarten, das eine Kamera (egal welche) richtig fokussiert, dazu werden kontrastreiche Übergänge benötigt. Der AF der SX1 IS arbeitet sicher, schnell und recht treffsicher. Es handelt sich aber nicht um eine DSLR mit 9 Kreuzsensoren!
- Bildschärfe, ISO-Rauschen
- Die Abbildungsleistung ist völlig zufriedenstellend. Auch hat sich im Vergleich mit der SONY HX-1, der FZ-28 und der Sony H50 gezeigt, das die SX1IS eine bessere Detailschärfe wiedergibt, als die geannten anderen Kameras.
Die SONY HX-1:
..rauscht ohne den vielgepriesen Twilight-Mode mit mind. ISO 125 deutlich mehr, die Rauschunterdrückung bügelt Details deutlich stärker. Nette Features: Der Panorama-Mode, bei dem beim Schwenken der Kamera automatisch ein Panoramabild generiert wird.
Der Twighlight-Mode eignet sich nicht für sich bewegende Motive (6 Bilder in ~ 1 Sekunde) und neigt stark zur Unterbelichtung.
Für mich größtes Manko: Kein RAW-Format.
Auch sind Spezialakkus und nicht konforme Speichermedien für mich ein klares No-Go für die Sony.
FZ-28:
Nicht schlecht, recht wenig Helligkeits- und Farbrauschen,
aber auch hier sehr starke Glättung der Details, auch bei ISO 200.
Haptisch Geschmacksache, mir zu leicht. Billig anmutender Plastikbomber,
allerdings gutes Objektiv, geringe Verzerrung, geringe Abberationen, jedoch Neigung zu Artefaktbildung bei ISO >200. RAW-Format. Spezialakku.
Gute "out of cam" Ergebnisse.
SONY H50:
Ähnlich wie die HX-1, etwas schlechter in der Detailwiedergabe.
Fuji S100FS:
Sehr schwer (1kg), sehr gute Bildquali, jedoch sehr starke Neigung zu chromatischer Abberation, insbs. purple fringing. Starke Verzeichnung im WW, mieser Ton bei Video. Hohe Detailschärfe, geringes Rauschen. Haptisch nicht geglückt, Fokusring schlecht zugänglich.
CANON SX1IS: Sehr gute Video und Tonqualität, beste Haptik, im Vergleich zu den anderen (außer S100FS) beste Bildqualität. Optimaler Schwerpunkt, E-TTL Blitzschuh. Sehr guter Bildstabilisator, leichte Verzerrung im WW-Bereich, Neigung zu chromatischer Abberation (purple fringing) bei hellen Übergängen (weniger als die S100FS, mehr als die anderen). Display gut, elektr. Sucher mittelmäßig, aber zu gebrauchen.
Tips zur Benutzung der SX1IS:
-Üben, üben, üben!
-RAW-Format nutzen! Überbelichtungen können so besser korrigiert werden.
- Abblenden. Bei Motiven mit starken Kontrasten ruhig mal -0,33 - 1 EV abblenden. Späteres Aufhellen mit Software geht deutlich besser zu korrigieren, als bei ausgefressen zun hellen Übergängen.
15.oo Uhr Kamera bekommen, aufgeladen, geht schnell, ca. 1,5h, wenn Akku voll ist, wird es mit einer grünen Lampe angezeigt. Dafür muss man Akku rausnehmen aus der Kamera und in die Ladeschale reinlegen.
Habe seit Tagen mein Mantel extra bei Ebay nicht eingestellt, wollte unbedingt mit der Camera aufnehmen und richtig professionelle Fotos einstellen, obwohl mein Handy, Sony Ericsson K850i (5mio Pixel) auch bis dato gute Fotos gemacht hat - egal, andere Geschichte, weiter ...
Die Wohnungsbeleuchtung mit 2x100 Watt an, Mantel aufs Parkett und Auslöser drücken in Automatikmodus; Blitz geht an (bei der Mega Beleuchtung in der Wohnung), warum? ist mir unverständlich aber warum wird mein Mantel nur zur 50% belichtet, oben Hell unten Dunkel ?!
Egal, nach dem 10. Versuch Blitz rausgenommen. Bin ja nicht Doof ;) Jetzt erscheint ein rotes dauerblinkendes Symbol im Display - kann nichts gutes heißen. Suche das Bedienungsbuch, hab mir schon gedacht, als CD - kein Problem, lade die CD, schaue was dieser roter Symbol bedeutet: "...Objekt kann nicht fokussiert werden...zu wenig Licht" - aber HALLO, hab doch genug Licht. Okay, ich geb nicht auf, hole zusätzlich mein Strahler, jetzt habe ich bestimmt 500 Watt Beleuchtung in der Wohnung. Nein!! immer noch diese Meldung, kann doch nicht sein. Studiere noch eine Stunde die Anleitung und experimentiere an der Kamera - die Bedienung ist Kinderleicht - es geht nicht. Naja, sage ich mir; geh doch einfach ins Manuell Modus. Bei ISO 200-1000 auch die gleiche Meldung.
Bei ISO 1600 ist die Meldung weg - YIPE YIPE YAAAAAAA - jetzt kann ich aufnehmen. Schaue mir die ca. 10 Bilder auf PC an. Kann, doch nicht sein, alle Bilder unbrauchbar: zu hohes rauschen.
Es ist schon abends 23.00 (kein Witz), mein Artikel bei Ebay habe ich nicht einstellen können. Bin noch mit der Kamera beschäftigt. Bestimmt 70-80 Bilder aufgenommen (alle in der Wohnung).
Natürlich sind da Bilder bei, die teilwegs brauchbar sind, aber KEIN Bild dabei was ohne rauschen ist. So hab ich mit Handy Kameras vor drei Jahren aufgenommen ... Ich gebs auf, gehe schlafen.
Nächsten Morgen, um 10.00 Uhr, denke ich mir, geh doch mal ins Garten, wie die Bilder dann so aussehen. Kamera ins Automatik Modus, nehme alles auf: Garten, Auto, farbige Sachen ....wooww. die Kamera ist doch intelligent, Blitz geht nicht an. Bin ja mal gespannt wie die Bilder auf`m PC aussehen: Perfekt; was fürs Foto-Album. Jedoch die Bilder in Makro-Modus zeigen auch ein leichtes Rauschen -unschön.
Gehe nun in die Wohnung, versuch es nochmal mit dem Mantel. Beide Lichter an (kein Strahler, draußen ist es ja hell, die Sonne scheint auch bisschen): NEIN-Liebe Gott hilf mir, Blitz geht wieder an, und wenn ich Blitz ausschalte, wird das Objekt nicht fokussiert. Ich gebs auf, hole mein Sony K850i und eine Stunde später ist die Mantel mit Super-Fotos bei Ebay.
15.00 Die Kamera hab ich wieder zurückgeschickt.
Die Kamera verdient eigentlich gar keine Sterne, aber zwei Sterne gebe ich für: die Super Verarbeitung und die wirklich sehr einfache Bedienung.
Das müssen Sie wissen: mit dieser Kamera können Sie keine brauchbaren Fotos in der Wohnung machen.
In die engste Wahl kamen dann die Ixus 80 IS und die Panasonic Lumix FS3. Gekauft habe ich die Lumix, denn im direkten Vergleich, und auch an sich, ist die Ixus ein schönes, leicht zu bedienendes Gerät, das aber leider miserable Bilder produziert.
Ich wiederhole hier jetzt mal, was ich auch in der Rezension der FS3 geschrieben habe:
Vorneweg: ich hasse Blitzfotos bei Kompaktkameras. Da ist nicht viel einzustellen, es gibt nur knüppelharte Direktblitze und die.. naja, ich find sie grauenhaft. Also war einer der wichtigsten Punkte für mich, wie die Kleinen mit schwachem Licht zurechtkommen.
Und da hat sich die Ixus nach einigen wenigen Testfotos als eine Katastrophe erwiesen, während die FS3 sehr ansehnliche Bilder ablieferte. Im Café, bei Tageslicht durch Fenster plus Kunstlicht nahm sich die Ixus wohl die kirschholz-rötlichen Tische zum Vorbild und verpasste allen geknipsten Personen eine sehr "gesunde" Gesichtsfarbe. Rotstich könnte man auch sagen.
Die FS3 machte das deutlich besser und außerdem: während die Canon bei aktivierter Gesichtserkennung öfter mal nicht zwischen Menschen und Wassergläsern unterscheiden konnte, gab es bei der Lumix kein Problem.
Wirklich entsetzlich ist das brutale Bild/Farbrauschen der Ixus, vor allem im Vergleich zur FS3. Ist ja auf den Kundenfotos, die ich gepostet habe, deutlichst zu sehen. Die FS3 bringt auch bei schwachem Licht noch deutliche Kontraste und Farben, wie sie unter der gegebenen Beleuchtung tatsächlich aussahen. Die Ixus verwandelte Rot in Grau und wollte wohl einen billigen 1600er Kleinbildfilm imitieren, so körnig und grieselig sah das aus.
Und noch eins. Was bei Canon wohl wirklich fehlt, oder ich hab es einfach nicht gefunden: eine 3:2 Einstellung des Bildformats. Wer auf 10x15 Papier druckt, weiß wovon ich rede. Die FS3 und so ziemlich alle anderen Kameras anderer Hersteller können auch Bilder im guten alten Kleinbildformat aufzeichnen. Und damit muss man nicht im Geiste schon den Bildschnitt vornehmen, bevor man noch fotografiert hat.
Auch gar nicht schön sind die bogenförmigen Verzerrungen gerader Linien, die sich bei der Ixus im Weitwinkelbereich ergeben. Und zwar horizontal wie vertikal. Das ist umso erstaunlicher, da sie bei der FS3 nicht, oder nicht so extrem, vorkommen, obwohl diese im WW-Bereich auf 33 runterkommt, im Gegensatz zu den 38 der Ixus.
Was andere schon vermuteten, scheint tatsächlich zu stimmen. Canon scheint ein Qualitätsproblem mit diesen Kameras zu haben. Ich hatte zwei davon, denn bei der ersten Ixus 80 IS franste fast das gesamte obere rechte Bildviertel aus, war sogar so unscharf, dass man sich an mittelmäßige Foto-Handys erinnert fühlte, aber sicher nicht an Canon-Kameras frühere Tage.
Zwei Punkte gebe ich der Ixus nur, weil sie im Gegensatz zu so gut wie allen anderen Kameras in diesem Segment noch einen optischen Sucher hat. Außerdem ist sie schnell, sowohl beim Einschalten, als auch beim AF und beim Auslösen. Aber was hilft's, sie macht nur bei hellem Tageslicht brauchbare Fotos. Eine echte Enttäuschung.
Das Wichtigste aber: die Kamera macht sehr gute Bilder und ist intuitiv bedienbar. So wünscht man es sich, wenn man eine kompakte, kleine Digitalkamera erwirbt, die für Schnappschüsse und wirklich schöne Bildchen in allen Lebenslagen gedacht ist. Wer *noch* mehr Bildqualität oder abgefahrene manuelle Verstellmöglichkeiten sucht, muss zu Bridgekameras oder zur digitalen Spielgelreflex greifen. Da gibt es dann (semi)professionelle Möglichkeiten mit allen Schikanen - die man aber sowohl finanziell als auch im Hinblick auf die Größe und das Gewicht teuer bezahlt.
In dieser Liga will und soll die Ixus nicht spielen, sie ist für problemlose Schnappschüsse und Bilder von sehr guter Qualität im Kompaktkamera-Bereich gedacht - und das beherrscht sie prima.
Zu den positiven Attributen der Kamera wurde schon viel geschrieben und ich kann alles bestätigen. Ich würde die Ixus 70 jederzeit wieder kaufen und habe es keine Sekunde bereut sie angeschafft zu haben. Insofern: klare Kaufempfehlung!
Nicht, um jemandem diese Fotomaschine madig zu machen, sondern um hilfreiche Hinweise zu geben, erwähne ich lieber die Schwächen dieser Kamera. Gerade hier möchte man als potentieller Käufer ja gerne Bescheid wissen. Also:
- Das Display ist nicht im Gehäuse versenkt, sondern plan mit der Rückseite des Gehäuses. Die Anschaffung einer Displayschutzfolie sei dringend angeraten.
- Der Akkufach- und Speicherkartenslot-Deckel ist aus Plastik. Shame on you, Canon! Wie kann man denn ein hochwertiges Ganzmetall-Gehäuse konstruieren, um dann ausgerechnet das meistbewegte mechanische Teil der Kamera aus Plastik herzustellen???
- Plastik ärgert einen auch beim Gewinde für das Stativ. Muss das sein??? Bei einer Kamera, die sich nicht als Noname-Modell versteht, sondern ihren guten Namen präsentiert und sich diesen Kultstatus mit knapp 200 EUR bezahlen lässt, kann man wohl ein stabiles Metallgewinde erwarten. Was man sich hier bei Canon dachte, verstehe ich absolut nicht.
- Batterieanzeigen-Geschädigte aufgemerkt! In der Tat ist es ärgerlich dass es keine dauerhafte Kapazitätsanzeige für den Akku gibt. Noch ärgerlicher dass, wenn man gewarnt wird, nur noch ganz wenige Bilder geschossen werden können.
Aber erfreulicherwiese gibt es hier Hilfe: wer nach "CHDK" guhgelt findet ein kleines Tool, das man auf der SD-Karte speichern kann - und siehe da, plötzlich wie durch Zauberhand hat die Ixus 70 eine permanente Batterieanzeige! Es funktioniert auch bei vielen anderen Canon-Kameras.
Die positiven Eigenschaften überwiegen so sehr und die Kamera hat mich so überzeugt dass ich sie nicht mehr missen möchte. Aber wie ich schon schrieb - ich möchte nicht mit den vielen positiven Dingen langweilen, die hier schon tausendfach erwähnt wurde.
Die Ixus 70 hat übrigens bei Stiftung Warentest als eine der besten Kameras des Tests abgeschitten.
Im einzelnen:
Verarbeitung/Handhabung/Monitor: insgesamt gut. Das Metallgehäuse der Kamera hat in etwa die Größe einer Zigarettenschachtel und macht einen hochwertigen Eindruck, die Verarbeitung ist gut. Der 2,5 Zoll-Monitor liefert sehr helle Bilder, selbst bei deutlich heruntergeregelter Helligkeit kann bei Tageslicht noch mit dem Monitor gearbeitet werden. Mit einer Hand fotografiern ist angesichts der geringen Größe der Kamera und des Fehlens jedweder "Griffunterstützung" nicht möglich. Aber das ist nun einmal so bei kleinen Kameras und stört mich nicht, denn ich wusste ja, auf was ich mich einlasse.
Bildqualität: insgesamt leider nur ausreichend. Dabei punktet die Kamera mit ihrer nahezu perfekten Farbdarstellung bei guten Lichtverhältnissen: solche leuchtende und doch naturgetreuen Farben bekommt wohl nur die Ixus hin. Hier ist sie sogar besser als meine Nikon D70.
Das Bildrauschen der Ixus ist höher als bei der Konkurrenz, schon bei ISO 200 ist deutliches Rauschen sichtbar (bei meiner Sony W5 rauscht bei ISO 200 absolut nichts). Aber auch das stört mich nicht besonders, da ich sowieso immer mit ISO80 (und Belichtungskorrektur minus 1/3) arbeite; bei dieser Einstellung gibt es kein Rauschen. Ab ISO 400 möchte man sich die Bilder eigentlich nicht mehr ansehen, ISO 800 und 1600 sind wegen extremen Rauschens unbrauchbar. Aber das ist kein Canon-spezifisches Problem - ich kenne keine digitale Kompaktkamera, die bei ISO 400 noch gute Bilder liefert (auch nicht die - ansonsten sehr rauscharme - Sony W5).
Nicht mehr zufriedenstellend ist jedoch die Abbildungsleistung der Optik - die ist schlecht. Von Randunschärfe zu sprechen, wäre untertrieben: bei Weitwinkel ist das mittlere Drittel des Bildes einigermaßen scharf abgebildet, das rechte und linke Bilddrittel sind unscharf. Bei Aufnahmen mit dem Objektiv auf Telestellung beschränkt sich die Bildschärfe auf einen Bereich um die Bildmitte, der Rest (ca 70 bis 80 % der gesamten Bildfläche) ist unscharf. (Darf man den amazon-Rezensenten glauben, tritt dieses Problem gehäuft auch bei der weitgehend technisch identischen Ixus 75 auf). Bei einer Kamera dieser Preisklasse ist das nicht mehr akzeptabel; die nur halb so teure Nikon Coolpix L10 zum Beispiel bildet bis in die Randbereiche hinein scharf ab.
Blitzaufnahmen: noch zufriedenstellend. Allerdings kann die Blitzstärke nicht geregelt werden, so dass Gesichter häufig überbelichtet werden. Der Autofokus versagt seinen Dienst wegen "schlechter Sicht" häufig schon in Situationen, wo andere Kameras noch ohne Mühe fehlerfrei fokussieren können.
Zum Schluss noch ein altes Canon-Problem - die Batterieanzeige: wenn die vor leerem Akku warnt, dann können nur noch 3, 4 Bilder gemacht werden.
Gesucht hatte ich eine kompakte Digitalkamera mit guter Bildqualität und zwingend erforderlich waren manuelle Belichtungseinstellungen. Letzteres Kriterium schränkte die Auswahl stark ein - ausser den Canon Powershots kann das fast keine Kompaktdigicam mehr. Kompakt, nunja: Leider ist die A630 äusserst klobig und schwer. Aber auch die kleineren Powershots sind noch ziemlich unförmig, das bisschen weniger Größe macht das Fehlen des schwenkbaren Displays nicht wett.
Die technischen Daten waren schon ganz o.k., im praktischen Einsatz ist mir dann aber doch noch das ein oder andere Feature aufgefallen, das ich recht gut gelöst fand. Auch das 4-fach Zoom, das ich ursprünglich nicht zu glauben brauchte, stellte sich dann doch als recht praktisch heraus. Solange sie noch funktioniert hat, war ich mit der Kamera äusserst zufrieden.
Was mir besonders gefallen hat:
- das schwenkbare Display - das ist wirklich eine tolle Sache
- umfangreiche manuelle Einstellungen (neben Belichtung und Weissabgleich auch manuelle Scharfstellung; "Flexizone"), Halb- und Vollautomatiken mit Korrekturmöglichkeiten
- gute Bildqualität
- "Custom Setting" für eigene Aufnahmeeinstellungen am Programmwahlrad
- Selbstauslöser mit einstellbarer Verzögerungszeit
- Panoramaassistent
Was mir nicht so gefallen hat:
- Die A630 ist sehr groß und schwer. Mitnehmen kann man sie nur, wenn man mit irgendwelchen Taschen oder Rucksäcken unterwegs ist, was ich meist vermeide.
- Die Verwendung von AA-Zellen statt LiIon-Akkus trägt nicht unerheblich zu Größe und Gewicht bei. Manche finden das einen Vorteil, ich hätte es lieber anders.
- starkes Rauschen spätestens bei ISO 400. ISO 800 Aufnahmen sind kaum mehr brauchbar. Bin allerdings von einer Fuji F30 verwöhnt.
- Plastik-Stativgewinde. Sowas geht gerne mal kaputt.
Alles in allem eine Kompakt-Digicam die viele Features einer digitalen SLR mitbringt. Schade, dass sie kein RAW-Format und kein Exposure Bracketing hat, aber das könnte man theoretisch mit CHDK nachrüsten. Habe ich aber noch nicht probiert. Das einzige was wirklich fehlen würde ist eine Bildstabilisierung. Soll aber wohl im Herbst in einem Nachfolgemodell kommen. Die A710is hätte das, aber deren etwas kleinerer Sensor liefert ein bisschen schlechtere Bildqualität - und sie hat kein schwenkbares Display.
Leider ist meine A630 nach lediglich 3 Monaten seltener Benutzung kaputt gegangen. Die Bedienelemente funktionierten nicht mehr zuverlässig. Will heissen: Wenn man die Knöpfe auf der Rückseite gedrückt hat, passierte manchmal nix, manchmal "klemmte" die Taste. Amazon hat sie zurückgenommen und den Kaufpreis erstattet. Hoffe mal, dass ich ein Montagsprodukt erwischt habe. Da keine Kamera eines anderen Herstellers meine Minimalanforderungen erfüllt, habe ich jetzt nochmal eine A640 bestellt - die rauscht ein bisschen weniger bei ISO 400. Wenn die auch den Geist aufgibt, werdet Ihr es bei einer Rezension der A640 lesen...
Ich bin von der IXUS 80 IS voll begeistert!!! Habe die Kamera jetzt ca. 6 Monate und hunderte Fotos gemacht. Egal ob bei Sonnenwetter, bei trübem Himmel, abends oder in Räumen - die Fotos gelingen quasi immer, haben tolle, natürliche Farben und bestechende Details. Ich bin sehr überrascht, dass so ein kleines Objektiv (im Vergleich zu meiner großen CANON Spiegelreflex) überhaupt derartiges leisten kann. Der optische Bildstabilisator trägt zu dieser Schärfe sicher auch seinen Teil bei. Ist tatsächlich mal etwas unscharf geworden, dann lag es immer an mir selbst, was ich auch stets gemerkt habe (z.B. Kamera stark bewegt oder zu früh weggezogen).
Der Blitz leuchtet alles bis ca. 3 m optimal aus, so dass das eigentliche Motiv top aussieht. Bei Tieren oder Plüschtieren erkennt man jedes einzelne Haar. Der Hintergrund erscheint bei sehr hellen Motiven (Fell), an die man weniger als einen Meter ran geht (oder ran zoomt), manchmal sehr dunkel bis schwarz. Ist der Raum selbst aber einigermaßen auch durch andere Lichtquellen oder Fensterlicht von außen beleuchtet und das Motiv (z.B. Person) nicht zu dicht vorm Objektiv (ca. 2-3 m), dann hat mich stets die Tiefenschärfe verblüfft. So waren bei einem Bücher-Regal hinter einer Person sogar die Buchtitel lesbar - so scharf wird alles insgesamt abgelichtet. Der Blitz scheint optimal mit der Optik abgestimmt zu sein.
Das Importieren der Fotos mit meinem Mac klappt mit iPhoto kinderleicht. Ich hab mir zwar einen Ersatzakku mitbestellt, dass dieser jedoch mal leer war und ich noch knippsen wollte, ist mir trotz intensiven Blitzens noch nie passiert. Als Speichermedium habe ich eine sehr schnelle Transcend SDHC 4GB. Die voll zu bekommen, habe ich auch noch nie geschafft, obwohl die Dateien dieser 8 Megapixel-Kamera etwa 23 MB pro Bild haben! Und wenn man unterwegs in Museen ist, dann knipps ich doch ne ganze Menge, zumal das hiermit derart einfach ist. Auch in Kirchen und Kryptas z.B., kann man Motive, die eigentlich ziemlich im Dunkeln liegen, erstaunlich gut auf`s Foto bekommen. Da erscheinen Details, die mir mit bloßen Augen gar nicht aufgefallen sind.
Ich habe übrigens fast immer mit der Standardautomatik gearbeitet. Hat mich stets ans Ziel gebracht. Demnächst werde ich mich daran machen, mit den verschiedenen Einstellungen zu experimentieren. Es ist sicher auch in extremen Situationen, bei kleinen Nahmotiven usw. einiges rauszuholen, was ich bisher nur erahnen kann. An sowas mach ich mich zu Weihnachten ran, wo es reichlich detailreiche, kleine Motive im Stadtbild oder Schaufenstern gibt.
FAZIT: Technisch sehr ausgereifte, großartige Kamera, die ausgezeichnet in der Hand liegt und die ich mir sofort wieder zulegen würde. Meine große CANON hab ich seit dem nicht mehr angerührt, behalte sie aber für spezielle Aufgaben wie Nachtaufnahmen mit Dauerbelichtungen usw. Daumen steil nach oben!!!
Fazit: Canon ist mit der A 650 IS ein guter Wurf gelungen. Sie hat einige Neuerungen, abgesehen von der Megapixelzahl, die den Umstieg sinnvoll machen (z.B. Bildstabilisator, längere Brennweite, 12 Megapixel, etc.). Wem die Kamera zu teuer erscheint, der sollte sich im Ausverkauf noch schnell ein Exemplar des Vorgängers zulegen. Im Internet kursieren schon die ersten Fotos, die mit der Canon G 9 gemacht worden sind. Die Canon A 650 IS dürfte ähnliche Ergebnisse liefern!
Erster Eindruck nach dem Auspacken: die Kamera ist etwas abgerundeter geworden, die Haptik und Wertanmutung war m.E. bei der A640 optimaler. Die Verarbeitung ist aber ohne Fehl und Tadel, wirklich ausgezeichnet. Das Gehäuse ist wie bisher griffig ausgebuchtet (die 4 AA-Akkus brauchen halt Ihren Platz, sie erlauben aber auch bis zu 450 Bilder pro Ladung (ein Großteil davon mit Blitz, vernünftige Akkus vorausgesetzt)). Es gibt schlankere Kameras, aber das muß jeder für sich entscheiden. Wer die Powershot A-Reihe gewohnt ist findet sich sofort zurecht, das Bedienkonzept ist fast unverändert und leicht und durchgängig bedienbar, auch ohne Betriebsanleitung.
Erste Bilder bringen mir die Erkenntnis daß die Gesichtserkennung mehr ist als ein Marketing-Gag, sie funktioniert wirklich und das nicht schlecht. Von vorn und schräg werden Gesichter zuverlässig erkannt und der eingeblendete Rahmen folgt brav dem erkannten Gesicht.
Eine wirkliche Neuerung in der A-Reihe ist jedoch die Bildstabilisierung. Sie funktioniert beeindruckend, selbst Bilder mit vollem optischen Zoom + Digitalzoom werden scharf und auch bei langen Verschlußzeiten werden Bilder möglich die man vorher einfach so nicht zustande bekam. Eine prima Sache die ich bei keiner zukünftigen Kamera mehr missen möchte und auf jeden Fall der 'Billig-Bildstabilisierung' per Erhöhung der ISO-Werte vorzuziehen, einige Hersteller verkaufen ja diese ISO-Anpassung tatsächlich als Bildstabilisierung, Interessierten sei der Wikipedia-Artikel zur Bildstabilisierung empfohlen.
Die Bilder sind beeindruckend scharf, bei höchster Bildqualität ist die Detaildarstellung ganz ausgezeichnet. Die A640 war hier schon sehr gut, die A650 IS ist noch einen Tick besser.
Die 12 MP haben natürlich auch Ihren Preis, bei hohen ISO-Werten wird das Rauschen unerträglich, das sollte man vermeiden. Die Auslösegeschwindigkeit ist erträglich, die Zoomgeschwindigkeit im optischen Bereich normal, ich digitalen Zoombereich merkwürdig langsam, aber den digitalen Zoom kann man sich eh' schenken, ist jedenfalls meine Meinung. Was ich nach wie vor vermisse ist die extra-Klappe für die Speicherkarte (wurde nach der A620 eingestellt).
Bei der Kaufentscheidung habe ich auch die G9 mit betrachtet, es sind ja nur gut 100 Euro mehr und die G9 ist von Leistung, Wertanmutung und Haptik ein echter Hingucker. Was mich an der G9 stört ist das doch deutlich höhere Gewicht, da ist die A650 IS einfach handlicher, man kann sie problemlos mit einer Hand bedienen, wer Kinder/Enkel oder Haustiere hat weiß wovon ich rede :) . Mein Tipp: wer (so wie ich) eine gute DSLR sein eigen nennt sollte eher zur A650 IS greifen, wer dagegen größmögliche Leistung im Kompaktdesign sucht und keine DSLR möchte der sollte die G9 in seine Wahl mit einbeziehen.
Bildrauschen (der einzige Haken bei dieser Kamera):
- Das Bildrauschen ist draußen bei Tageslicht o.k., bereits in einem Raum bei Tageslicht ist jedoch das Bildrauschen bereits deutlich störend wahrnehmbar. Meine Fuji F30 Kompaktkamera lieferte da 1 Klasse bessere Bilder.
- Es wurde behauptet, dass die Bilder bei 6MP Einstellung besser wären, das kann ich leider nicht bestätigen.
HD-Video:
- Die Bildqualität ist einem HD-Camcorder in etwa ebenbürtig, bei ruhigen Objekten sogar etwas besser.
- Kein Interlacing (Kammeffekt) bei 30 Bilder/Sekunde. Ein Videoprogramm muß da auf 25BPS konvertieren, was (sehr geringfügige) Ruckeleffekte nach sich zieht.
- Liefert brauchbare Bewegungsaufnahmen ohne Zieheffekt aber mit einem gewissen "Springen" bei schnellen Bewegungen, ähnlich den Kinoaufnahmen die bei 24 Bildern pro Sekunde aufgenommen sind.
- Die Bildschärfe läßt bei Bewegungen nach, was aber oft nicht auffällt.
- Der Autofokus stellt gut nach bei Zoom, bei Seitwärtsbewegungen jedoch kann es mal 2s dauern, ehe das Bild wieder scharf ist -> problematisch.
- Das Bildrauschen bei Video verhält sich genauso wie im Fotomodus: Bereits im Raum bei (wolkenbehangenem) Tageslicht wird das Rauschen deutlich störend.
- Aufnahme erfolgt in MPEG4, Fileformat .MOV, es werden ca. 300MB pro Sekunde benötigt.
- Videos in 640x480 haben auch sehr gute Qualität
Noch zu erwähnen:
+ Fernbedienung im Lieferumfang!
+ Display in alle Richtungen schwenkbar, auch als Feedback-Monitor für den Aufgenommenen
+ Mit ganz normalem Mini-USB plug ist die Kamera an jedem Rechner auch in der Fremde anschliessbar.
+ Bei Normallicht tolle Bilder und Farben
+ Standard-SD(HC) Speicherkarten verwendbar (im Gegensatz zu Sony)
- 4 Mignon-Zellen liegen bei, kein Ladegerät. Andere Kameras haben mit (für den Hersteller teureren) Li-Ion Akku wesentlich mehr Komfort. Allerdings kann man so auch mal Batterien nachkaufen, während man einen Akku evtl. nicht unterwegs laden kann.
Fazit: Tolle Hybrid-Kamera für gute Lichtverhältnisse.
Vergleich mit:
Sony HX1: Die Sony kann besser:
+ LI-Ion Akku, hält ca. 240 min
+ weniger Bildrauschen bei gleicher Helligkeit (wenn auch nicht auf Spiegelreflex-Niveau)
+ innovative Aufnahmemodi wie 5-fach Bild bei Dunkelheit ohne Blitz, die zu einem brauchbaren Bild hochgerechnet werden.
Die Sony ist schlechter in:
- Display nur oben/unten schwenkbar, die Canon kann auch seitwärts und nach vorne (Selbstportrait usw.)
- Die Bildstabilisierung ist bei der Canon besser, auf Camcorder Niveau
- keine Fernbedienung dabei oder kaufbar
- kein Support für SD-Karten, man muß die teuren Sony Memorystick kaufen (daher Preis insg. höher).
Und ich muss sagen :"Wow"
Aber eins sollte man am Anfang erwähnen, wer hier eine Profi Kamera erwartet, der wird hier enttäuscht! Die IXUS ist halt eine Schnappschuss Kamera in Taschenformat und sollte auch als solches benutzt werden!
Zwar macht sie sehr schöne Landschafs Fotos und durch das Hochwertige Objektive kann man sehr gute Macro aufnahmen machen, doch die volle stärke erkennt man bei aufnahmen von Portrait.
Ich selbst bin oft unterwegs in Discotheken und will halt gern erinnerungen mit nehmen. Mit dieser Kamera ist das auch kein Problem. Besonders durch das wächselnde Lich ist die Disko ein schweres Pflaster für Digital Kameras, nicht aber für die IXUS! Solange die Kamera auch ein Objekt zum fokosieren findet, macht es sehr gute Fotos bei schwachen licht verhältnisse.
( Und sei auch mal gesagt, das Rauschen was andere beschreiben könnte auch einfach nur der Staub in der Luft sein...bei der Bildschärfe wäre das nicht auszuschließen ;) )
Besonders aufgefallen ist mir die Macro Funktion des Objektives. Diese hat so gute Eigenschaften wie eine 3 mal teure Spiegelreflex Kamera.
Nun ja, Bildqualität bei einer Reflex mag auch bei weiten über die der IXUS liegen, doch in schärfe steht sie nix entgegen!
Ob Blumen oder andere kleine Objekte, man erkennt Details die man Nichtmal unter einer Lupe sehen würde!
Auch der Bildstabilisator zeigt hier seine Stärken und schafft es sehr gut die Handbewegung auszugleichen, sofern man nicht mit einem Stativ arbeitet.
Bewegende Objekte lassen sich im Manuellen Modus unter kurzer Belichtungszeit sehr gut ablichten, auch hier hilft der Autofokus und der Bildstabilisator. Die Bilder sind zwar nicht TOP aber in dieser Klasse hatte ich nicht mit so einer Guten scharfe bei bewegten Objekten gerechnet. Einfach nur faszinierend.
Der Akku hält sehr sehr Lange, bei 300 Fotos war ich bei der hälfte der der Akkukapazität. Da ich nicht immer mit Blitz Fotografiere schätze ich einfach das man locker 200 Fotos mit Blitz, wenn nicht sogar mehr, schießen kann.
Ich selbst hab es noch nicht hinbekommen mitten beim Fotografieren auf einmal mit leeren Akku dazustehen. Hier muss man einfach seinen Lob aussprechen!
FAZIT: Diese Digitalkamera ist wohl einer der Besten Freizeit Knipser die es auf den Markt gibt! Autofokus, Bildstabilisator und das Gesichtserkennungssystem sind sehr gute Helfer für Hobby Fotografen oder einfach Leute die halt auf Partys Fotos schießen wollen.
Die Vorwürfe von verrauschten Bildern kann ich nicht nachvollziehen,es sei den man fotografiert dauernd bei ISO1600...wo aber jede Digital Kamera ihre schwächen Zeigt.
Besonders angenehm in meinem Alter (gehe stark auf die 50 zu, wo man nicht mehr wie ein Adler sieht) ist das 3 Zoll große Display mit 230.000 Bildpunkten, das man auch noch bei direktem Sonnenlicht gut ablesen kann.
Ebenfalls sehr angenehm die Rote Augen Reduzierung während der Aufnahme (die aber bei weit entfernteren Personen oft nicht funktioniert).
Eine entsprechende Software zum Nachbearbeiten der Fotos hat Canon beigelegt. Damit funktioniert die Rote Augen Reduzierung automatisch oder man bessert manuell nach.
Ebenso die automatische Bildanpassung funktioniert tadellos. Fast alle Bilder werden qualitativ aufgewertet.
Die Kamera arbeitet mit 2 Mignon Batterien. Der Blitz muss manuell ausgeklappt werden. Einen manuellen Sucher sucht man vergebens, was einem aber vor dem Kauf klar ist. Dafür eben das supergroße Display.
Bei meiner kleinen IXUS 80 dauert es bei Blitzaufnahmen ca 1-2 Sekunden, dann ist die Kamera wieder aufnahmebereit.
Die SX110 braucht schon mal bis zu 6 Sekunden, bevor der nächste Schnappschuss gemacht werden kann. Der LCD Monitor bleibt während der Ladezeit dunkel.
Ich benutze die Kamera mit Panasonic Akkus (Kapazität 2600 mAH). Bislang haben diese ca 160 Bilder durchgehalten. Eine Akkuanzeige sucht man vergebens. Diese kommt vermutlich erst, wenn die Batterien oder Akkus fast leer sind.
Das ist bei der neuen IXUS Serie besser gelöst worden. Dort ist ständig das Batteriesymbol zu erkennen, sofern eingestellt.
Bei der Kamera hat man viele Einstellmöglichkeiten, sowohl über das Einstellrad die Grobeinstellung, dann über die Funktionstaste die Feineistellungen für das entsprechende Programm.
Besonders schön die Easy Funktion, mit der man gleich loslegen kann, ohne die Anleitung, die es ausführlich nur auf mitgelieferter CD gibt, zu studieren.
Die Fotos haben mir nicht alle gut gefallen. Ich hatte tatsächlich das Gefühl, dass die kleine IXUS 80 schärfere Bilder macht.
Landschaftsaufnahmen waren allerdings sehr farbenfroh und detailreich, schon fast strahlend.
Personenaufnahmen wirkten oft etwas unscharf, jedenfalls die mit Blitz geschossenen.
Aber wir wollen ja nicht meckern, die Kamera ist ja keine Spiegelreflex.
Aber im Verhältnis zur kleinen IXUS ist der Zoom zwar größer, das Display natürlich auch, die Bildqualität ist aber nicht besser, eher im Gegenteil.
Fazit: Die kleine IXUS kann man immer mitnehmen und ist sofort einsatzbereit. Diese ist schon größer, dafür hat sie mehr Einstellmöglichkeiten (Blendenautomatik, Zeitautomatik, übersichtlichere Bedienung), größeren Zoom.
Wer Wert auf die Bildqualität legt: Besser die IXUS nehmen.
Eine Information hat mir jedoch gefehlt. Die habe ich hier nicht gefunden, nicht bei Google und nicht auf der Webseite von Canon: Kann ich das Ladegerät an 110 Volt anschliessen? Ich habe die Kamera dann einfach bestellt. Wäre 110 Volt nicht möglich gewesen, hätte ich sie wieder zurückgegeben. Also, 110 Volt ist kein Problem (wie man es heute von modernen Netzteilen erwartet.
Kritik an dem fehlenden Sucher kann ich überhaupt nicht verstehen. Es gibt ähnliche Kamera Modelle mit Sucher. Wenn man den haben will, sollte man sich nicht die ohne kaufen. Ich wollte auch die Kamera mit Sucher haben. Bei Freunden habe ich dann aber so ein Modell mit super großem Display gesehen und bin dann zu der Auffassung gelangt, dass bei den Urlaubsbildern der Spaßwert enorm zunimmt, wenn man sich die Bilder sofort auf dem großen Display ansehen kann. Und wichtig: sie herumzeigen kann. Das entschädigt für den fehlenden Sucher um ein vielfaches. Trotz Sonne im Zenit und wolkenlosem Himmel habe ich den Sucher in vier Wochen Brasilien dann auch nicht mehr vermisst und hatte auch keine Probleme mit der Helligkeit des Displays.
Die kleine handliche Kamera habe ich auch deshalb gewählt, um mich nicht all zu deutlich als Tourist zu outen und damit für Diebe interessant zu werden. (was in Brasilien schon ein Problem ist)
Für mich als Hobbyfotograf ohne Anspruch auf Perfektion ist die Canon Ixus 860 IS somit einfach perfekt.
Meine Urlaubsbilder habe ich bei Flickr in der Gruppe Sao Paulo hochgeladen.
Hatte ich mit der Kamera auch Probleme? An dieser Stelle wurde schon angesprochen, dass in die Tasche Canon DCC-70 Leder kein Zubehör passt. Das macht die ganze Sache natürlich sehr handlich. Man kann die Kamera in der Hand verschwinden lassen und nicht am Gürtel tragen, wo sie unter dem T-Shirt wie ein dickes Portemonaie wirkt. Ich wollte aber doch nicht auf den Ersatzakku verzichten, den ich dann in der Mini-Tasche mitgeführt habe, die jede Jeans Hose hat. Trotz Körper- und Wetterwärme ist er auch nicht explodiert ;-)
Beim Tragen der Kamera mit Tasche in der Hand habe ich manchmal unwillkürlich den Einschalter gedrückt. Beim Herausnehmen hat die Kamera dann angezeigt: Objektivfehler, Kameraneustart erforderlich. Dieser erfolgt dann nach einigen Sekunden automatisch. Man schaltet sie dann normal wieder an.
Trotz dem ich 2 SD-Karten je zwei GB dabei hatte (nahezu 2000 Bilder), habe ich mich dann doch (beim Karneval) zu Videoaufnahmen hinreissen lassen, was den Speicher ziemlich schnell aufbraucht. Dabei musste ich feststellen, dass in Brasilien 1 GB doppelt so teuer ist wie 2 GB in Deutschland bei Amazon! Also lieber vor dem Urlaub kaufen!
So, viel Spaß beim Fotografieren.
+Menüstruktur ist aber fast intuitiv, nur muß man (=ich) doch erst noch ein bißchen damit rumspielen um auf Anhieb die Wunschpunkte zu finden.
-Bei Weitwinkel: Unscharfe Ecken.
+Die Haptik ist sehr gut
+Blitzladezeit ist phänomenal (Im Vergleich zu meiner alten Exilim Z3) knapp unter 2 Sekunden.
+Serienbildaufnahme in höchster Quali-Einstellung [Stoppuhr fotografiert; SD Sandisk Ultra II 4GB]: In 45 Sekunden 60 Bilder, d.h. 1,333.. Bilder p. sec.
-Aufgrund des großen Displays und der Anordnung des Blitzes und der Bedienelemente, muss man schon genau aufpassen, wie man die Kamera beim fotografieren hält.
+Bei richtigem Weißabgleich, ist die Farbentreue fast so gut wie das Original
+- Akkuladung dauert lt. Anleitung 2 Std & 5 Min. Das stimmt!
-Akku muß zum Laden entnommen werden (separate Ladestation)
+Ladeeinheit ist leicht und relativ klein (gut für Reisen)
+Akkuladung hält viel länger als in der Anleitung angegeben (270 Bilder jedes 2te mit Blitz ODER 6 Std Diashow)
+Leichter Weitwinkel (entspr. 28mm)
-Display hat Tendenz zum Rauschen (wohlgemerkt das Display, nicht die Bilder
-ISO 1600 ist nicht wirklich ernst zu nehmen und sehr verrauscht, eignet sich höchstens um trotz Blitzverbot vieleicht doch noch das ein oder andere Bild z.B. im Museum zu machen.
+Wackelschutz "Lens-Shift" (nur bei Aufnahme, kontinuierlich, aus)
+Iso-Shift-Automatik (durch Drücken der Printtaste wird auf Wunsch eine höhere ISOzahl gewählt um eine kürze Belichtungszeit zu erreichen)
+Schnelle Start-/Einsatzbereitschaft und auch Auslöseverzögerung
+Als "alter Stromsparer" hab ich das Display relativ dunkel eingestellt; hält man die Taste Disp. gedrückt wird es automatisch auf den höchsten Helligkeitswert erleuchtet (=sehr hell) bis zum Einschalten oder erneuten drücken von Disp.
Zubehör:
-fehlende Tasche/Hülle
+TV-Kabel, USB, Trageschlaufe
-32MB-SD Card (lt Anleitung ist diese "nicht optimal" um das Potential der Cam auszuschöpfen) Mindestens 512MB oder besser keine, Liebe Canon-Mitarbeiter!
-kein gedrucktes Handbuch
+Software zur Übertragung und Nachbearbeitung
Fazit:
Die Cam hat witziges Gimmicks wie Farbtausch (hab mein Auto noch nie in Rot gesehen), Zeitrafferfilme, MyCamera (verschied. Schemata, Töne, Bilder wie beim Handy),
die ich aber nicht brauche ausser um Langweile zu vertreiben.
Größtes Manko ist nach wie vor die Unschärfe in den Rändern, die aber besser im Vergleich zum Vorgänger geworden ist. (Deswegen 4 Sterne)
Wen das nicht weiter stört, bekommt eine Kompakte zu einem fairen Preis, die hervorragende, farbtreue, hochauflösende Bilder macht.
Würde sie wieder nehmen.
Die Kamera ist ausgezeichnet verarbeitet, bietet eine einfache, gut erläuterte Menüführung und ist generell sehr angenehm zu bedienen. Die Automatikeinstellung funktioniert in meinen Augen wirklich sehr gut, doch wer mag kann auch sämtliche Funktionen wie Farbmischung, ISO und Fokus manuell konfigurieren.
Auch lässt sie sich ohne Softwareinstallation an den Rechner anschließen und problemlos an jedem Rechner lesen (in meinem Fall: an jedem Rechner meiner Freunde). Die mitgelieferte Software ist aber trotzdem keine sinnlose Beilage, sondern gerade für die Bildnachbearbeitung sehr zu gebrauchen.
Die Ixus hat ihre Stärken aus meiner Sicht gerade bei Fotos von Personen bzw. Porträtfotos. Gerade die Zentrale des Bildes wird mit einer ungemein beeindruckenden Qualität und Detailtreue wiedergegeben. Die Farben werden lebendig und kontrastreich dargestellt, wirklich sehr schön! Die Bildstabilisation funktioniert bestens und die Kamera lässt sich in nur ca. einer Sekunde an und ausschalten und knippst wirklich sehr flink. Videos werden in 640x480 (bei Video leider kein Weitwinkel möglich) und 30 Bildern/Sekunde wiedergegeben und profitieren von einer sehr guten Audioqualität.
Doch die Kamera hat leider auch 2 Mankos: Die Bildqualität nimmt in den Ecken ab. Die Ecken können somit etwas verwaschen wirken, natürlich aber auch abhängig von der Lichtqualität beim Fotografieren. Und ebenso neigt die Linse etwas zur Tonnenverzerrung. Auch kann es aufgrund des kleinen Sensors zu einer Gewissen Randabdunklung kommen, gerade bei Blitzlichtaufnahmen - doch das ist bei allen Ultrakompaktkameras so, denke ich.
Doch für Natur- und Architekturaufnahmen ist die Kamera auch nicht gedacht, dafür gibts die größeren Modelle. Die genannten Schwächen trüben nicht die Freude über die wirklich brillianten Farben und die extreme schärfe im "Hauptsichtfeld" des Fotos, die nur in den Ecken abnimmt. Gerade für Personen und Porträtaufnahmen ideal, zudem die Kamera einen eingebauten Rote-Augen-Stopper, der gut funktioniert. Hinzu kommt das schon erwähnte, wirklich gute Softwarepaket, mit dem sich die Bilder leicht und schnell nachbearbeiten lassen (z.B. sinnvoll nachschärfen etc.). Alles in allem eine Kaufempfehlung.
Wer eine Alternative sucht: Panasonic Lumix DMC-FS7. Keine/kaum Tonnenverzerrung, keine/kaum Abnahme der Bildqualität in den Bildecken, gute Farben; Videomodus mit Weitwinkel (8xx * 480) Eventuell: nicht so detailliert in der Bildmitte, nicht so satte Farben - doch da sollte sich jeder selbst ein Bild machen!
Im einzelnen:
Kamera Nr. 1 bildete bei Weitwinkelstellung nur das mittlere Bilddrittel scharf ab, rechtes und linkes Bildddrittel waren unscharf. Bei Tele-Aufnahmen war nur ein enger Bereich um die Bildmitte (ca. 20 % der gesamten Bildfläche) scharf abgebildet, ca. 80 % der Bildfläche waren unscharf. Die Kamera ging also zurück an amazon. (Meine Besprechung der ersten Ixus 70, die ich hatte, kann bei der silbernen Kamerraedition nachgelesen werden.)
Kamera Nr. 2 hatte denselben Fehler: rechtes und linkes Bilddrittel unscharf, bei Teleaufnahmen ca. 80 % der gesamten Bildfläche unscharf. Darüber hinaus hatten die Bilder Farbsäume an den Kanten. Die Kamera ging zurück an amazon.
Kamera Nr. 3 war insofern deutlich besser, als sich die Unschärfe jetzt auf die rechte Bildhäfte beschränkte, also "nur" ca. 50 % des Bildes waren Unscharf, während bei den ersten beiden Kameras rund 70 % eines Bildes unscharf waren. Um Canon nicht Unrecht zu tun, zog vorsorglich ich noch einen Profi zur Bildbeurteilung zu Rate. Dessen Reaktion nach Betrachten einiger Bilder: Kamera zurücksenden, die Optik hat einen Fehler. Auch diese Kamera ging an amazon zurück.
Kamera Nr. 4 war wieder eine echte Ixus 70: Rund 70 % der Bildfläche eines jeden Fotos unscharf, Farbsäume an den Bildkanten. Auch diese Kamera wird also an amazon zurückgesandt werden.
Habe ich einfach nur Pech gehabt ? Nein, wohl nicht. Liest man andere Rezensionen (auch zur im Hinblick auf Bildchip und Optik baugleichen Ixus 75), so wird deutlich, dass es sich hier um einen Serienfehler handelt. Ein anderer Rezensent ("angeljustus") meint in einer Kundendiskussion lapidar, das sei halt so, bei ihm habe erst die fünfte (!) Ixus 70 brauchbare Bildergebnisse gebracht.
Fazit: Wer hartnäckig ist und kein Problem damit hat, eine fehlerhafte Kamera im Austausch gegen eine Ersatzkamera an amazon zurücksenden, hat vielleicht irgendwann das Glück, ein fehlerfreies Teil zu ergattern. Mir war das Glück bisher nicht hold. Und ich gebe auf - meine Lektüre zahlreicher Internetforen lässt nicht erwarten, dass es auch Exemplare der Ixus 70 gibt, die eine auch nur annähernd akzeptable Bildqualität haben.
Übrigens: Ich habe mir zwischenzeitlich bei amazon eine Fuji A820 gekauft. Die macht bis in die Bildecken scharfe Fotos, hat 8 MP, 4fach Zoom und ein exzellentes Rauschverhalten.
Kamera: größer und schwerer. Dachte, das wird alles immer kleiner. Ist für mich an der Schmerzgrenze.
Gesichtserkennung: funktioniert tatsächlich(nur Frontal, nicht von der Seite).
Verwacklungsschutz: funktioniert sehr gut. Ist grosse Hilfe. Selbst mit Digitalzoom werden die Bilder noch einigermassen wackelfrei. Ebenso bei Belichtung mit 1/15 Sek.
Videos mit genug Licht: sehr gut. Ton ebenfalls ordentlich. Bei wenig Licht: gewaltiges Bildrauschen.
Iso: Habe keine besonders hohen Ansprüche, aber Bilder mit 1600 oder gar 3200 (SCN) bei entsprechend wenig Licht sind praktisch unbrauchbar (der Begriff Rauschen ist hier noch schmeichelhaft). Das ist aber sicher unvermeidlich mit der heutigen Technik.
Geschwindigkeit: iss natürlich schneller als die alte, aber so richtig schnell isse nicht. Normal so ca ne halbe Sekunde, aber je nach Situation kann es durchaus - auch beim ersten Bild - noch eine gute gefühlte Sekunde dauern (Blitz), bis sie auslöst. Das geht mit Sicherheit besser.
Bildschirm: genial: Dreh- und schwenkbar. Darauf möcht ich wirklich nicht mehr verzichten. Auch sonst gibts für meine Ansprüche da nix zu meckern.
Handhabung: Super. Durchdacht. Einfach.
Vielfältigkeit: genial. Alle Funktionen gehen nach Wahl vollautomatisch oder lassen sich manuell individuell steuern. Mit allen Zwischenstufen.
Speicherbedarf bei Video: Tja, eine Sekunde Video in bester Quali = 2 MB.
Oder: auf eine 2 Giga Karte passen 1000 Sek = knapp 17 Minuten. Nicht wirklich viel. In der zweitbesten Quali (auch noch gute Ergebnisse bei gutem Licht) das Doppelte. Immer noch nicht wirklich viel. So isses halt. Habe mir ne 8 Giga-Karte bestellt.
Akkubetrieb: Ich finde es sehr gut, dass die Kam mit gemeinen AA Akkus betrieben werden kann. Hab Hama 2700 er. Hab mit einer Ladung schon 400 Bilder + 20 kurze Videos gemacht (ich war fleissig). Geht immer noch.
Bedienungsanleitung: Man kann sicher mit der beiliegenden Kurzanleitung die Grundfunktionen nutzen. Aber um die vielen vielen vielen Möglichkeiten zu nutzen, die die Kam hat, braucht man unbedingt die ausführliche Anleitung. Die ist wirklich sehr gut (!). Liegt aber leider nur auf CD bei. Sie hat über 200 Seiten.
Ach ja, die Bildqualität: iss subjektiv auch nicht besser als bei der alten Kam. War aber zu erwarten. Und Poster mach ich nicht. 12 Mpix sind wohl echt fürn Bobbes. Es rauscht dafür ein bissel mehr.
So, voläufiges Fazit: sehr schöne etwas zu schwere etwas zu große Kam, deren Kauf ich wegen ihrer Qualitäten und trotz ihrer Schwächen nicht bereue. Aber am liebsten wäre mir, ich könnte schon die übernächste Generation erwerben.
Ursprünglich wollte ich die G6 verkaufen, da sie mir (obgleich die Bildqualität fantastisch ist) mit der Zeit einfach zu schwer und klobig war.
Leider wurde meine Vorfreude auf die A640 erheblich getrübt, als ich sie dann endlich heute ausprobierte.
Folgendes fiel mir negativ auf:
- alle Fotos hatten einen Blaustich, der auch mit dem manuellen Weißabgleich nicht wegzubekommen war
- billige Plastikabdeckung der Akkus und des SD-Speicherkarten -Schachts
- die Knöpfe und Bedienelemente geben ein billig anmutendes 'Klicken' von sich, wenn man sie bedient/drückt
- Der Bildschirm ist weitaus weniger reaktionsschnell als bei der G6
- Geringe Lichtempfindlichkeit des Objektivs im Vergleich zur G6
(->diese hat eine Ausgangsblendenöffnung von F2.0.
Die A640 hat F2.7, das ist aber mittlerweile leider schon fast Industrie-Standart. Die im Vergleich zur G6 geringere Ausgangsblendenöffnung führt zu geringerer Lichtempfindlichkeit und zu mehr 'Verwacklern' bei schlechten Lichtverhältnissen. Hier hilft es nur, die ISO-Werte anzuheben, was wiederrum die Bildqualität verschlechtert.
Was mich an der A640 stört ist, dass dieses Problem des 'Verwackelns' bei vielen anderen Canon Produkten und auch bei der Konkurrenz (z.B.: Panasonic) mittels optischem Bildstabilisator gelöst wurde. Warum dies nicht auch hier erfolgte bleibt mir schleierhaft)
natürlich kann ich auch Positives berichten:
- Durch die Verwendung normaler Akkus Unabhängigkeit
- Schnelle Einschaltzeiten und kurze Fokuszeiten
- Intuitive Bedienbarkeit (Canon halt)
- Gute Menüs
- Witzige Effekte (Farben vertauschen, etc.)
- Und vieles mehr, sehen Sie dazu die anderen Reviews bei Amazon
Alles in allem bin ich nach wie vor ein riesen Canon Fan und werde meine G6 wohl behalten, bis ein gleichwertiger Ersatz auf den Markt kommt, der jedoch etwas handlicher ist (wer schon mal den ganzen Tag mit so einer großen Kamera oder gar der Spiegelreflex in der Hand durch eine Stadt wie Rom gelaufen ist weis, wie positiv sich da reduziertes Gewicht und reduzierte Größe auswirken)
Da ich großen Wert auf Bildqualität lege, und aufgrund meiner heute gemachten Erfahrungen maßlos von der A640 enttäuscht bin, werde ich die A640 morgen an Amazon zurück schicken müssen. Leider :-(
Vielleicht hatte ich ja auch ein "Montags-Modell" erwischt? Nach meinen Erfahrungen mit der A640 habe ich jedoch keine Lust mehr darauf, der A640 eine zweite Chance zu geben.
Mir kam es bei der Kaufentscheidung wesentlich auf die Größe der Kamera und die Bildqualität an. Bei beiden Kriterien kam es zu keinen Entäuschungen. Die Kamera ist kleiner als mein Handy (Nokia N70), recht leicht, lässt sich daher problemslos in der Hemdtasche mitführen und macht super Bilder. Auch war ich über die gute Video- und Tonqualität sehr überrascht, als ich die Kamera mit dem mitgelieferten Videoadapterkabel an den 42-Zoll Flachbildfernseher meiner Eltern anschloss, um die Fotos und Videos unmittelbar über die Diashowfunktion der Kamera auf dem Fernseher vorzuführen. Trotz der recht großen Bildschirmgöße wirklich noch super Qualität.
Die konsequent schnörkellose Optik ohne Überstehende Teile (bis auf Auslöser) gefällt mir zudem besser, als bei den vorherigen Ixus-Modellen.
Für das Aufnehmen von Fotos und Videos stehen viele Einstellmöglichkeiten zur Verfügung, wobei ich kein wirklicher Hobbyfotograf bin und meistens den Automatikmodus in jeweils bester Qualität nutze - und der erzeugt eine wirklich gute Qualität. Das war mir ebenfalls wichtig ist, weil ich keine Lust habe, vor jedem Foto erst 10 Minuten lang Einstellungen vorzunehmen.
Für "unauffällige" Schnappschussfotografien finde ich die Möglichkeit der kompletten Stummschaltung und zur Abschaltung des Rote-Augen-Vorblitzes und des AF-Hilfslichtes sowie die schnelle Einschaltgeschwindigkeit der Kamera sehr gut.
Negatives konnte ich aber auch schon bemerken. Da das Display nicht in das Gehäuse zurückversetzt ist, habe ich mir direkt zwei (wenn auch ganz feine) kleine Kratzer ins Display gemacht, als die Kamera mit der Rückseite auf dem Tisch lag (also Displayschutzfolie ist ratsam). Warum Canon eine permanente Akkuanzeige wegließ, verstehe ich auch nicht (habe mir aber eh sofort einen Zweitakku zugelegt, so dass dies für mich egal ist). Bei schlechten Lichtverhältnissen oder hoch eingestellten ISO-Werten kommt es auch bei dieser Kamera zu Bildrauschen. Die Kamera reagiert sehr schnell, daher besteht bei bzw. durch das Drücken des Auslösers Verwacklungsgefahr, wenn die Hand grad etwas zittrig ist (kleiner Tipp: Selbstauslöser auf 1 bzw. 2 Sek. stellen hilft da). Die mitgelieferte Speicherkarte ist mit 32 MB bestenfalls für ein paar Testbilder (max. 9 Bilder in bester Qualität) geeignet aber bei den Speicherkartenpreisen ist dies ja auch kein echtes Problem.
Trotz dieser kleinen Nachteile gebe ich daher volle 5 Sterne für diese tolle Kamera.
Das meiste ist hier bereits gesagt worden, um aber Enttäuschungen direkt nach dem Kauf zu vermeiden, sollten unbedingt einige Dinge beachtet werden, die nahezu alle angeführten Kritikpunkte ausräumen können:
1. Die Kamera sollte die neue Firmware enthalten. (Bei Neukauf sowieso gegeben)
2. Die Kamera NICHT im Auto-Modus betreiben. Dieser liefert blasse und unscharf wirkende Bilder (Canon sollte das wirklich ändern, damit nicht so viele Käufer die SX1 gleich wieder zurückschicken). Ich verwende meist Modus P für Foto und Video mit leichten Modifikationen (etwas weniger Helligkeit, etwas mehr Farbsättigung) für beste Ergebnisse. Bei Videos liefert aber auch schon der Automodus gute Clips.
3. Gute Akkus mit mindestens 2500mAh verwenden. Ich benutze z.B. Energizer, die 'gefühlt' fast endlos halten. Einweg-Batterien sind wirklich nur für Notfälle zu gebrauchen und sehr schnell leer, aber immerhin fast überall verfügbar.
4. Zum flüssigen Abspielen der Video-Clips auf dem PC den kostenlosen HD Player Splash von Mirillis verwenden. Die Videoqualität der Kamera sucht Ihresgleichen, hat aber wegen der Top-Qualität den Nachteil einer hohen Datenrate, so dass auf den meisten PCs mit den üblichen Mediaplayern bisher nur eine ruckelnde Videowiedergabe möglich ist.
Zum Schneiden verwende ich danach den Cyberlink Powerdirector mit Einstellung MPEG2 NTSC/BD 1920x1080. Liefert m.E. gute Kompression bei annähernd Original-Bildqualität.
Was oft bei Vergleichen nicht berücksichtigt wird: Der optische Stabilisator der Canon ist m.E. der mit Abstand beste in diesem Kamera-Segment. Er ermöglicht vor allem im Videobereich semiprofessionelle, ruhige Aufnahmen mit relativ weichen Zoom/Schwenkkombinationen. Ein Plus, das die SX1 ihren Konkurenten voraus hat, welche bei meinen Tests durchweg mehr oder weniger amateurhafte Ruckler erzeugten.
Ich verwende übrigens durchgehend den NTSC Modus, um spätere Aussetzer zu vermeiden. Die HD Videoqualität ist schon so gut, dass man die Einzelbilder direkt als Fotos verwenden kann und den Fotomodus selbst eigentlich nur für grossformatige Anzeigen/Ausdrucke benötigt.
Videos der SX1 im Internet sollte man nicht unbedingt zum Vergleich heranziehen, da diese zwangsläufig so gut wie ausnahmslos komprimiert, verkleinert, durch Umrechnen verruckelt oder sonstwie angepasst worden sind und die echte Qualität nur anhand der Originale mit dem entsprechenden Player beurteilt werden kann.
Besonders den letzten Punkt habe ich bisher an jeder anderen Kamera vermisst. Zudem hat sie eine vorzügliche Ladestation, die zugleich die Kamera mit dem PC verbindet, um Fotos zu übertragen.
Ich stieg nun auf Canon um, da mich Casio mit den letzten vier Modellen, die ich hatte, immer wieder enttäuscht hat.
Die Canon IXUS 80IS überzeugt erstmal durch ein sehr edles Äußeres und die gute Qualität aller beiliegenden Produkte, so wie eine robuste und hochwertige Verarbeitung. Leider muss der Akku extern geladen werden und das Display ist optisch nicht so groß, wie bei vergleichbaren Modellen. Allerdings hält der Akku wirklich entschieden lang (seit vier Wochen im Einsatz - volle Energie!) und das Display sollte vollkommen ausreichend sein.
Die Kamera ist handlich und beherrscht alle nötigen Funktionen, die ein Hobbyfotograph und Schnappschussakrobat braucht. Die Fotos sind überdurchschnittlich gut, sowohl bei Tages- als auch bei Nachtlicht. Negativ fällt des Nachts leider das Display an sich auf, da es sehr stark rauscht und nachzieht, in einer Form, wie ich sie bei anderen Kameras bislang nicht gesehen habe. Zudem sind die Fotos minimal dunkler als bei Schwestermodellen, dafür aber am PC-Bildschirm und auf Fotopapier bedeutend detailreicher (wurde bei höchster Auflösung mit Z500, Z110, A590 und Z80 verglichen).
Leider fällt noch das hohe Gewicht der Kamera negativ auf. Ich nutze meine Kameras sehr oft auf Partys, Messen und anderen Veranstaltungen, weshalb ich sie gerne in der Hosentasche trage, das ist zwar noch immer möglich, aber man spürt sie viel deutlicher als meine anderen Kameras.
Mein persönlicher Grund für den Abzug des einen Sterns ist aber die lange Auslösezeit und die Zeit danach - bis man wieder knipsen kann. Offensichtlich scheint das nur die Z500 in einer überzeugenden Zeit zu können, aber nach dem drücken des Auslöser benötigt die IXUS 80IS fast 2 Sekunden bis sie das gemachte Bild am Display anzeigt! Dafür schaltet sie sich aber verblüffend schnell ein und aus. Trotzdem ist das Foto aber schneller im Kasten als bei meinen anderen Knipsern (Ausnahme Z500), weshalb ich die Kamera diesmal behalten werde, da mich alle anderen Funktionen überzeugen und gerade die Fotos für die Preisklasse wirklich fantastisch aussehen. Positiv ist außerdem die Videofunktion zu erwähnen, denn auch die Video sahen besser aus als bei all meinen anderen Kameras.
Für mich überzeugend:
+ Vernünftige Megappixel Anzahl (10 MP sind auch für meine Vergrösserungen gut genug, mehr macht nur mit den richtigen Sensoren Sinn).
+ Hohe Zoomqualität
+ Normale Akkus bzw. Batterien können verwendet werden - so kann im Urlaub schnell für Ersatz gesorgt werden, falls die Batterien doch mal leer sind.
+ HD Videos können "nebenbei" auch mit der Kamera aufgenommen werden. Am Anfang für mich mehr als Gimmick, das ich eigentlich nicht brauchte, aber jetzt sehr gerne genommen.
+ Keine Hantiererei mit Objektiven und trotzdem für die meisten Lebenslagen geschaffen.
+ SD-Karten Unterstützung
+ Einfacher USB Anschluss, Kabel ist enthalten
+ Fernseh-Anschluss vorhanden
+ Fernbedienung vorhanden
Ein paar kleine Wermutstropfen gibts leider schon:
- Leider gibt es keine Batteriestandsanzeige. So hilft leider doch immer nur das Gefühl die Akkus mal wieder aufzuladen.
- Eine Bedienungsanleitung liegt nur auf der CD als PDF bei. Eine gedruckte Kurzanleitung ist zwar dabei, kann aber die sehr gute und umfangreiche Bedienungsanleitung nicht ersetzen. Wer mag kann sich die Bedienungsanleitung übrigens bei Canon für wenig Geld gedruckt bestellen.
- Schwierige Lichtverhätnisse: Der recht kleine Sensor macht bei schwierigen Lichtverhältnissen schon ein wenig Einstellungsarbeiten notwendig, um akzeptable Fotos zu erreichen. Die Auto-Einstellungen überzeugten mich dabei nicht.
- Frontblitz: Wie bei den meisten Fotokameras auch hier eher unter dem Aspekt "Ein Blitz ist dabei" zu verbuchen. Nach den ersten Fotos für Innenraumfotos mit schwierigen Lichtbedingungen kam ein Speedlite 430 EX II dazu, seitdem ist das Thema für mich erledigt.
- Für Portait-Fotos nur bedingt geeignet. Hier sind richtige Spiegel-Reflex Kameras mit niedriger Blende doch einfach besser. Die Minimalblende der SX1 IS ist 2,8 und damit nur bedingt geeignet für Portraits.
Die negativen Punkte möchte ich hier nur für die Leute aufzählen, die möglicherweise mit der Kamera solche Zwecke verfolgen. Für mich sind dies nicht wirklich entscheidende Negativpunkte, daher auch die hohe Wertung.
Fazit: Eine tolle Kamera, aus der man aber nur das Beste rausholt, wenn man sich ein bisschen damit beschäftigt. Freunde des einfachen Knipsens (also ohne ein paar Einstellungen auch mal selber vorzunehmen) werden nicht unbedingt die Resultate erzielen, die sie erwarten.
Durch die flexible Einsetzbarkeit für mich der ideale Begleiter für unterwegs.
Gewählt habe ich die A 640 weil sie: ein für diese Klasse grosses 1/1,8 Zoll CCD, gute Macroeigenschaften und einen optischen Sucher hat.Sie läßtsich mit normalen AA Batterien betreiben. Auch das schwenkbares Display war ein Punkt.
Ich bin kein Profifotograf, benötige die Kamera aber doch viel beruflich und mache damit Fotos von Schmuck. Bisher hat mir eine analoge Canon F1 sehr gute Dienste geleistet, und sollte ersetzt werden.
Die A 640 mit ihren vielen manuellen Einstellmöglichkeiten bewährt sich bestens. Hier wird der manuelle Weißabgleich und die Macro Lupe (einfach nur super) viel benutzt. Auch der schwenkbare Monitor ist für solche und alle anderen Macroaufnahmen äußerst praktisch.
Durch Zurückklappen des Monitors ist dieser auch sehr gut geschützt, wenn die Kamera nicht gleich in die Tasche kommt.
Die A 640 liegt mir gut und ausgewogen in der Hand und macht auch optisch einen guten und hochwertigen Eindruck. Durch die handliche Größe (paßt noch in meine Hemdtasche) begleitet mich die Kamera jetzt auch immer öfter im Alltag und beim Hobby. Hier habe ich die Blenden- und Zeitvorwahl schätzen gelernt, aber auch schon bemerkt, daß die integrierten Aufnahmeprogramme wie z.B. Porträt, Landschaft usw. bestens abgestimmt sind. Hier gibt es aber so viele Möglichkeiten die ich wahrscheinlich nie benötigen werde.
Ganz toll finde ich aber den sogenannten Safety-Zoom. Da ich die Kamera auf ca. 6 Mill pix eingestellt habe bleibt eine Reserve die für die Zoom-Funktion verwendet wird, es wir also scheinbar nicht digital interpoliert. Dadurch kann der optische 4 fach Zoom erweitert werden. Wie das geht weiß ich nicht, das Ergebnis ist aber sehenswert.
Fotoausdrucke Din A4 sind bestechend, Ausschnittsvergrößerungen die qasi A3 entsprechen zeigen sich ebenso von bester Seite.
Auch die Lichtempfindlichkeit ist gut, Blitz ist oft gar nicht nötig.
Vom Rest der Familie wurde die Kamera auch schon entdeckt, die Fotos einfach nur mit der Automatikeinstellung sind wirklich gut. Die Videofuktion wurde vom Nachwuchs getestet und scheint zu gefallen.
Also eine rundum empfehlenswerte Kamera die den Spagat zwischen Compakt und SLR wirklich gut meistert.
Einziger Kritikpunkt ist die Bedienungsanleitung. Die mitgelieferte Bedienungsanleitung ist zu wenig, die auf CD ist zu umfangreich und unübersichtlich. Deshalb mußte sich die gute und logische Menüführung der Kamera bewähren. Dies tut sie dann auch fast täglich.
Fazit: absolut empfehlenswert
Die Canon IXUS 80 ist der direkte Nachfolger der Canon IXUS 70 und unterscheidet sich vorwiegend durch seine 8 Megapixel-Auflösung und den eingebauten Bildstabilisator. Das Design des Gehäuses wirkt sehr minimalistisch und einfach gehalten. Es ist die günstigste IXUS in ihrer Klasse. Mit ihren verschiedenen Gehäusefarben soll sie auch Frauen verstärkt ansprechen. Sie passt in jede Hemdentasche.
Auf der technischen Seite kam eigentlich nur der 8 Megapixel-Bildsensor hinzu, der aus einem 1:2,5 CCD-Chip besteht. Das spricht nur für mittlere Bildqualität, die durch zusätzliches Rauschen erkauft wird. Eine IXUS 70 mit 7 Megapixel reicht vollkommen und liefert noch etwas bessere Bildqualität bei geringerer Auflösung zum geringeren Preis.
Mich stört generell an der IXUS Serie, dass kein Einfluss auf die Blende- oder Zeit beim Fotografieren genommen werden kann. Manche teureren IXUS-Kameras bieten zumindest einen manuellen Modus, der eingeschränkt Eingriffmöglichkeiten zulässt. Für mich ist diese reine 'Knipsmaschine' nicht geeignet. Hier wäre z.B. eine Canon A 590 IS wesentlich besser. Ferner ist diese wesentlich günstiger und technisch überlegen.
Mit dem 38 mm Objektiv kann mich die Kamera nicht begeistern, weil im Gegensatz zum 35 mm Objektiv weniger auf ein Bild passt. Bei Architekturaufnahmen oder Gruppenfotos macht sich das negativ bemerkbar. Dafür reicht das Teleobjektiv bis 114 mm. Mit 2,8 ' 4,9 ist das Objektiv relativ lichtstark. Die rote Augen Korrektur ist natürlich obligatorisch dabei, obwohl sie, bei von der Seite fotografierten Menschen, nicht perfekt funktioniert. Das 2,5 Zoll Display ist ordentlich aufgelöst und mit 230.000 Bildpunkten sehr detailreich. Das ist auch nötig, denn der optische Sucher ist sehr klein und nur bei Gegenlichtaufnahmen nützlich.
Fazit: Die Canon IXUS 80 ist die Kamera für alle, die sofort Fotos machen möchten und sich nur noch auf den Bildausschnitt konzentrieren möchten. Es ist mehr eine Edelmini oder Design-Kamera, die vom Preis/Leistung-Verhältnis eher durchschnittlich ist. Hier wäre die Canon A 590 IS wesentlich interessanter und technisch etwas überlegen! Ansonsten kann ich sie weitgehend empfehlen! Wer stark auf den Geldbeutel achten muss, kann im Ausverkauf auch eine IXUS 70/75 kaufen. Sie verzichtet auf den Bildstabilisator und bietet mehr Bildqualität.
Natürlich ist dieser verkaufspsychologische Pixelwahn heutzutage sicher nicht der richtige Weg zum Erreichen höherer Bildqualität (zumindest nicht bei den Minisensoren von Kompaktkameras), aber ganz so mies wie er es darstellt, ist die Bildqualität der IXUS 860 bei weitem nicht! Im Gegenteil!
Ich habe mir diese schnappschußtaugliche Kamera als Ergänzung zu meiner D-SLR zugelegt, bin also in gewisser Weise "qualitätsverwöhnt" und weiß wovon ich spreche. Die 860er IXUS hat mich diesbezüglich wahrlich nicht enttäuscht!
Nachfolgend meine persönlichen Eindrücke:
Pro:
+ Handliche, kompakte Abmaße
+ Riesiges Display! (Leistet auch bei grellem Sonnenlicht noch relativ akzeptable Dienste)
+ Edle Optik, sehr gute, solide Verarbeitung (Metallgehäuse!)
+ Viele Einstellungsmöglichkeiten (auch manuell)
+ Sehr schnelle Verschlußzeiten!
+ Top Schärfe (nicht überschärft)
+ Bildrauschen auch bei schlechtem Licht absolut kein Thema! (andere sind ab ISO 400-800 auch nicht besser)
+ Der Blitz ist genial! Er dosiert automatisch, also keine überstrahlten Gesichter mehr - es funktioniert wirklich!
+ Blitz-Langzeitsyncronisation
+ Bildstabilisator
+ Menüführung ordentlich und übersichtlich
+ Das beste ist der 28mm Weitwinkel! Er ermöglicht spektakuläre Bildwirkungen bei tiefem Kamerastandpunkt, auch für Gruppenbilder und Innenaufnahmen perfekt. Diese Brennweite ist ein echtes Kaufargument!
Contra:
- Keine Tasche im Lieferumfang enthalten
- Kein zusätzlicher Sucher am Gehäuse
- Blenden- u. Verschlußzeitwerte nicht manuell einstellbar
- Bei Langzeitbelichtung keine Werte voreinstellbar (funktioniert automatisch)
- Keine RAW-Aufnahmen möglich
- Kein gedrucktes Handbuch (liegt als PDF auf CD bei)
- Momentan zwar noch relativ teuer, aber ihr Geld absolut wert!
Fazit:
Eine edle, hochwertige, schnappschußtaugliche Kompaktkamera mit vielen Extras, genialer Anfangsbrennweite (28mm) und hoher Lichtstärke (2.8)! Der Sensor scheint mit den 8 Megapixeln offensichtlich gut klarzukommen, so daß Bildausschnittvergrößerungen ohne nennenswerte Qualitätseinbußen möglich sind.
Ich will sie als "immer-dabei-Knipse" nicht mehr missen.... Kauftipp!!
P.S.:
Nur deshalb keine vollen 5 Sterne, weil ein Sucher fehlt!
Ich finde diese Fehlentwicklung bei den Komaktkameras ebenso verkehrt wie der Trend zu immer wahnwitzigeren Pixelzahlen!
Also beauftragte ich nur die Reinigung und wollte die Kamera zurück...dann eben mit dem gelegentlich auftretenden Fehler leben. Und wieder...Nix da, entweder komplette Reparatur oder nichts, Canon weigerte sich nur die Reinigung durch zu führen. Schweinerei! Also holte ich die Kamera zurück aus dem "Nix-Service-Center".
Und der nächste Schock: Jetzt tat sich gar nichts mehr bei der Kamera. Die ging nicht mal mehr an. Auf meine Nachfrage bei Canon bekam ich die Antwort, daß dies bei der Überprüfung der Kamera passieren kann, ich können sie ja reparieren lassen. Die Kamera ging also etwas defekt zu Canon und ich bekam sie total defekt zurück.
Drei Monate lag sie in der Kameratasche unbenutzt. Meine Frau quängelte nach der Kamera. Ich also jetzt nochmal zu Canon, gab einen neuen Reparaturauftrag mit dem Kostenlimit des ersten Kostenvoranschlags. Obwohl ich überhaupt keinen Bock mehr auf Canon habe, aber für die Frau macht man ja alles. Zwei Tage später der aktuelle Kostenvoranschlag: Jetzt wollen die doch nochmal 10% mehr haben, nämlich 366 Euro. Und zwar für genau die gleiche Leistung. Feierabend, das warŽs für mich mit Canon!!! Die Kamera wird zurückgeholt und als defekt bei Ebay verkauft.
Fazit:
+ gute Kamera und schöne Bilder
- ganz mieser Abzocke Service, keine Kulanz
Eine Kamera die nach zwei Jahren einen Totalschaden erleidet und dann auch noch der Hersteller null Kulanz zeigt. Leute, Finger weg von Canon. Zu Weihnachten gibt es jetzt eine neue Kamera, egal was...Hauptsache keine Canon mehr!
Ich habe meine SX1 gleich am ersten Tag, als sie im MediaMarkt endlich eingetroffen war, abgeholt. Ich hatte mich schon monatelang riesig auf diese Kamera gefreut. Nachdem ich jetzt in etwa vier Wochen rund 2000 Fotos mit der SX1 gemacht habe, muss ich sagen: alles Mist! Vor der SX1 hatte ich seit ihrem Erscheinen eine S5 und davor die S3. Das waren überzeugende Kameras, mit denen fast jeder Schuss gelang.
Was mich in den vollmundigen Vorankündigungen an der SX1 gereizt hatte, waren der 28er Weitwinkel, die höhere Auflösung (10 statt 8 Millionen Pixel) und der CMOS-Sensor, mit dem man angeblich im Halbdunkel noch rauschfreie Bilder schießen konnte. Das stimmt aber leider überhaupt nicht! Mit der S5 habe ich viel bessere Fotos gemacht, nicht nur in dunkler Umgebung, sondern überhaupt. Am meisten nervt mich, dass die SX1 ständig unscharfe Fotos produziert, die man einfach nur wegschmeißen kann, um sich nie wieder über sie ärgern zu müssen. Ich war oft richtig traurig, weil viele Motive nicht wiederholbar waren.
Ich könnte mich jetzt noch stundenlang über Detailverschlechterungen auslassen. Einige Beispiele nur sind der Power-Schalter und die Umschaltung auf den Play-Modus: viel umständlicher als bei der S5! Und besonders bescheuert ist eine Art Mini-Jogwheel, mit dem man ewig herumfummeln muss, um die Belichtung zu steuern. Bei der S5 gab es eine exakt bedienbare Wippe, die pro Klick die Belichtung um eine Stufe rauf oder runter bewegte. Und dann die Nahaufnahmetaste, die man ständig aus Versehen drückt, ebenso wie die ISO-Einstellung. Das war alles besser beim Vorgänger. Ich habe wirklich den Eindruck, dass bei Canon der Chefdesigner gefeuert wurde und das Rad neu erfunden werden musste ' von Azubis!
Die einzigen echten Verbesserungen sind dagegen geringfügig: Batteriefach und Kartenfach haben (wie schon bei der S3) separate Deckel, so dass die Akkus nicht beim Kartenwechsel ständig herauspurzeln wie bei der S5. Dazu kommt die Möglichkeit, einen UV-Filter vor die Linse schrauben zu können, mit dem man sich einen Objektivdeckel sparen kann (der bei der SX1 allerdings ohnehin bar jeder Befestigungsmöglichkeit mitgeliefert wird, also sehr leicht verloren gehen kann).
Last not least: Die Filme ruckeln trotz Verwendung schneller Karten. Für dieses Phänomen gibt es aber offenbar Abhilfe, wie in verschiedenen Foren zu lesen ist.
Tja, mein Fazit ist niederschmetternd. Ich werde die Kamera bald versteigern und vermutlich auf eine andere Marke umsteigen, da bei Canon nicht mit einem baldigen Nachfolger zu rechnen ist, der unter weniger Krankheiten leidet.
Die Verarbeitung kann sich durchaus sehen lassen. Zwar ist lediglich der Ring um das Objektiv aus Metall, jedoch ist das Kunststoffgehäuse gegen Kratzer recht resistent. Sie liegt gut in der Hand.
Überrascht war ich von der Möglichkeit, den Ton händisch pegeln zu können. Auch der manuelle Fokus mit einer Hilfsanzeige in Metern schien ganz toll. Allerdings dauert es, bis man dann alles eingestellt hat, sehr lange und der Ring zum Fokussieren reagiert auch manchmal eigenartig.
Sofort fielen mir folgende negative Punkte auf:
- Der vielfach kritisierte Fischaugen-Effekt ist deutlich sichtbar,
nicht nur im extremen Weitwinkel-Bereich
- Die lowlight-Qualität im Video-Modus ist sehr schwach
Letzteres Manko ist jedoch mit Licht einschalten sowie den richtigen Einstellungen auf ein gerade noch erträgliches Mass reduzierbar. Nun war jedoch ein Punkt erreicht, an dem ich zwar alle Situationen meistern konnte, dies jedoch jedesmal eine in der Praxis schwer bewältigbare Menge händischer Einstellarbeit (weil auch noch von Programm zu Programm verschieden) erforderte.
Was für mich dann das K.O.-Kriterium gegen die SX1 war, sind die Nebengeräusche. Wenn man die Kamera einschaltet und vorne im Mikrofonbereich genau hinhört, hört man ein deutliches Brummen. Dieses ist wohl der Grund, warum am fertigen Video dann, vor allem in leisen Räumen, ein ständiges Rauschen hörbar ist. Vor allem darum habe aber ich die SX1 ja gekauft, weil ich nun endlich NULL Nebengeräusche draufhaben wollte.
Für den unempfindlichen Normalverbraucher ist und bleibt sie jedoch ein tolles Gerät, das vor allem durch seinen Weitwinkel besticht, welcher den Camcordern aller Preisklassen deutlich fehlt.
Zusammenfassung:
Vorteile:
- Top Bildqualität bei HD-Videos im natürlichen Licht (obwohl oft stellenweise falsch belichtet)
- Handlichkeit
- Weitwinkel (dadurch keine schwarzen Ecken, wie bei Weitwinkel-Vorsätzen)
Nachteile:
- Bildqualität im Dunkeln ("lowlight-Qualität")
- Tonqualität nur für Schwerhörige akzeptabel (deutliches Rauschen durch irgendeinen Motor in leisen Räumen)
- Unregelmässiger Fischaugen-Effekt (nennt man glaub ich "Verzeichnungen") deutlich sichtbar
- ohnehin schwache lowlight-Qualität nimmt schon bei mittlerem Tele deutlich ab
Auf den ersten Blick war meine Begeisterung wirklich grenzenlos und da ich mit der urigen Ixus II auch schon sehr zufrieden war, habe ich mir die Kamera schlussendlich zugelegt.
Dann aber doch eine gewisse Ernüchterung, die auch jetzt (nach ca. 6 Monaten intensiven Einsatzes) noch immer schwer in meinem fotografischen Magen liegt. Ich will es mal so formulieren: unter guten Lichtbedingungen (draußen, gute bis sehr gute Lichteinstrahlung) weiß die 70er zu überzeugen. Die Bilder sind von den Farben knackig, Details werden sehr schon aufgenommen, Flächenrauschen hält sich in Grenzen, die Geschwindigkeit, bis das Foto auf der Karte landet ist 1a. Sobald aber künstliches Licht vorherrscht bzw. es sich um dunklere Motive handelt, resigniert leider die Technik der Kamera: Ergebnis sind dann leider sehr verrauschte Fotos, unscharfe Konturen (das Schlimmste für mich) und halt leider Fotos ohne Details. Anfangs traute ich ja meinen Augen gar nicht und hab ein und das selbe Motiv mit der Automatikeinstellung sowohl mit der 70er Ixus, als mit der altertümlichen Ixus II gemacht und dann ohne Weiterverarbeitung auf einem Canon Foto-Direktdrucker ausgegeben. Das Ergebnis war irgendwie ein Schock für mich. Die Bilder der alten 2 Megapixel Ixus II waren um einiges besser, als die der 70er! Und der Unterschied war auch für Laien mit bloßen Augen erkennbar!
Was für eine schräge Technikentwicklung. Aber nunja. Ich hab jetzt beide Kameras zur Sicherheit mit. Das ist zwar eine mehr als blöde Lösung, aber für die schwierigen Lichtverhältnisse liefert mir die alte Ixus eben doch die besseren Ergebnisse.
Unter'm Strich ist es wirklich ein kleines Drama. So sehr gefällt mir eigentlich die Ixus 70, aber die inneren Werte sind halt doch durchwachsen.
Trotzdem: Wer sich mit der Kamera ein bißchen intensiver auseinandersetzt, wird das eine oder andere Quäntchen an Qualität sicherlich noch herausschlagen können. Für Drauflosknipser kann ich aber keine Empfehlung abgeben.
Vorher also testen bevor zugeschlagen wird! Von mir also 3 (und ein halber) Stern für die neue/alte Ixus.
Habe mir die Digicam aufgrund der positiven User-Rezensionen gekauft, weil mir meine Lumix FZ8 zu schwer und zu groß ist, um sie mit in den Urlaub zu nehmen. Und ich muß sagen, die Canon A650 erfüllte all meine Erwartungen. Ich brauchte keinen "Lehrgang" machen, um schnell mit der Camera klar zu kommen. Sie ist leicht verständlich zu bedienen. Und mit Ihrem 6-fach Zoom holt sie i.d.R. das Motiv ausreichend nahe ran.
Außerdem finde ich gut, daß sie wahlweise mit Akku oder Batterien betrieben werden kann. Gerade wenn man lange unterwegs ist, kann der Akku im falschen Moment versagen, weil man voll Begeisterung fotografiert und nicht darauf geachtet hat, ob noch genug "Saft" im Akku ist. Und dann sind Batterien echt Gold wert!
Zu der Bildqualität ist zu sagen: ich bin kein Profifotograf, sondern Hobbyfotograf. Und bin mit der erreichbaren Bildqualität sehr zufrieden. Selbst wenn nur mit Automatik fotografiert wird, kann der Blitz ab- oder zugeschaltet werden, oder ein Modus dazu gewählt (z. B. bewegte Bilder). Habe auch tolle Sonnenuntergänge fotografieren können, mit prima Ergebnissen.
Und schließlich: was die Digicam nicht geschafft hat, kann mit einem Bildbearbeitungsprogramm am PC noch nachträglich verbessert werden. Was bei meinen Bildern aber nicht allzuoft nötig war.
Auch war prima, daß mit meiner Digicam jeder gleich klar kam, denn schließlich wollte ich ja auch mal vor einem Monument fotografiert werden ;-) Gerade bei Innenaufnahmen hat die Digicam über den Automatikmodus Nachtschnappschuß tolle Bilder erbracht. Was man bei verschiedenen anderen Digicams der anderen Mitreisenden nicht immer sagen konnte! Und das waren oftmals teurere Geräte, als dieses.
Wichtig: es können auch 4GB SD-Speicherkarten verwendet werden. Und wer sich eine solch große Speicherkarte holt, kann Bilder in echt toller Qualität aufnehmen, wenn an der Bildeinstellung nichts ändert (nicht auf eine kleine Bildgröße stellt, um Platz auf dem Speichermedium zu sparen).
Letztlich sei gesagt: eine einfach zu bedienende Digicam, für Anfänger ebenso geeignet wie für Fortgeschrittene. Und "Profis" werden in dieser Preisklasse sowieso nichts geeignetes finden ;-) Also für alle anderen meine Kaufempfehlung!
- Die Ixus 70 macht scharfe (obwohl kein Bildstabilisator vorhanden) und farbechte Fotos in allen Aufnahmesituationen, egal ob Nacht,- Zoom- oder Macroaufnahmen!
- Sie hat schnelle Einschalt- und Auslösezeiten, das Menü und die Bildvorschau arbeiten schnell, man kann mal eben durch die Bilder switchen, betrachten und löschen!
- Im manuellen Modus lassen sich ISO, Belichtung, Belichtungsmessung und die Farbeinstellung regeln und damit sind wirklich gute Fotos für eine Kompaktkamera möglich!
- 1a verarbeitetes und kompaktes, kleines Gehäuse im Retro-Design und unkomplizierte Bedienelemente, sehr gute Haptik und Optik
- Zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten und Aufnahmeprogramme
- schnelle und gut funktionierende Gesichtserkennung, die sich auch deaktivieren läßt
- Sehr gute Ton- und Videoqualität im Videomodus
- Zeitrafferaufnahmen möglich, damit lassen sich ziehende Wolken, Sonnenuntergang etc. aufnehmen!
- Einziges Manko meiner Meinung nach: "Wenn die Akkuanzeige aufleuchtet, sind nur noch ca. 10 Fotos möglich, dann schaltet sich die Ixus ab!"
- Also benötigt man für längere Touren einen Ersatz-Akku!
Die negativen Rezensionen kann ich nicht nachvollziehen! Ich habe den Eindruck, es gibt Käufer, die von einem Produkt Höchst- und Bestleistung erwarten, obwohl sie sich nicht oder kaum damit beschäftigen, geschweige denn die Bedienungsanleitung lesen!
Dabei ermöglicht gerade die Digitalfotografie zahlreiche Möglichkeiten, um eine neue Kamera in verschiedenen Aufnahmemodi zu testen, indem man zahlreiche Testfotos macht und diese dann vergleicht, auswertet und dadurch feststellen kann, in welchen Bereichen/Aufnahmemodi die Kamera ihre Schwächen oder Stärken hat!
Wenn man natürlich nur im Automatikmodus fotografiert und dann professionelle Aufnahmen in allen Bereichen der kreativen Fotografie erwartet, muss man sich nicht über misslungene Fotos wundern!
Die Ixus 70 bietet ein super Preis-Leistungsverhältnis, ist klein, kompakt und schnell, so kann man sie immer dabei haben und tolle Fotos machen!
Sie ersetzt natürlich keine DSLR, aber als Zweitkamera ist sie bestens geeignet!
Ich verwende sie mit einer 2 GB-SanDisk UltraII-Speicherkarte, diese harmoniert bestens mit der Ixus 70 und bietet Platz für zahlreiche Fotos in hoher Auflösung und Videodateien!
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