Отзывы о Принтер лазерный Xerox Phaser 3020BI
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Druckertreiber
Die früher in unterschiedliche Treiber separierten PCL- und Postscript-Varianten sind nun anscheinend in einem Treiber zusammengefaßt, das vereinfacht die Installation. Vom 6120 her war ich jedoch mehr Einstellungsmöglichkeiten gewohnt, beispielsweise diverse RGB-Einstellungen und Druckerpresse-Emulationen. Ohne diese Einstellungen wurden die Farben stark verfälscht, weswegen ich beim 6600 zunächst Bedenken hatte, dessen Treiber hat nämlich nur noch wenige Einstellungsmöglichkeiten (Normal, Optimiert und Foto). Als Grafiker benötige ich jedoch farbtreue Drucke, besonders aus Grafikanwendungen wie Indesign und Photoshop heraus.
Druckqualität
Wie sich zeigte, waren meine Bedenken unnötig, denn die Ausdrucke von Indesign sind einwandfrei und wirklich farbtreu. Zunächst wirkten die Farben einen Hauch zu kühl, aber als ich das Blatt bei Tageslicht betrachtete, leuchteten die Farben genauso warm, wie auf dem kalibrierten Monitor. Verwendete Einstellungen in Stichpunkten:
– Indesign/Photoshop-Farbmanagement: Adobe RGB, ISO Coated V2 300% ECI
– beim Drucken: kein Colorsync sondern „Farbmanagement durch Drucker“; „Optimiert“ oder „Foto“ verwenden
– die Farben sehen auch auf Normalpapier sehr gut aus, etwas kräftiger werden sie auf gestrichenem Papier
– die Druckqualität ist nicht mit Tintenstrahldruckern oder Fotoabzügen zu vergleichen, das Druckbild hat nach wie vor die leicht streifige Anmutung, die Laserdruckern im Allgemeinen zu eigen ist
– in der höchsten Qualitätstufe, die der Druckertreiber anbietet (Foto), ist die Streifigkeit etwas weniger präsent. Man kann auch ein Foto drucken und an die Wand hängen, aus einem halben Meter Entfernung sieht es sehr homogen aus.
Leider ist das Druckbild mal wieder leicht verschoben, zwei Millimeter nach oben und einen Millimeter nach rechts. Druckt man beidseitig, addiert sich dieser Versatz, dann könnte es schwierig werden, wenn man beide Seiten zwingend deckungsgleich benötigt. Warum es heutzutage noch immer ein Problem sein soll, das Druckbild genau zu zentrieren, erschließt sich mir nicht, immerhin hatte bereits der Tektronix Phaser 770 eine Justagemöglichkeit per Menü. Das sollten die Hersteller eigentlich endlich mal hinbekommen.
Bei den ersten Druckversuchen aus Photoshop gab es eine Fehlermeldung: Fehler 016-799. Anscheinend muß der Drucker extra darauf hingewiesen werden, welches Papierformat er im Fach hat. Nach der Einstellung auf A4 kam die Meldung nicht mehr. Das Problem hatte ich bisher bei anderen Druckern auch noch nicht.
Fazit: Für den Preis ein gutes Gerät, mit einem Druckertreiber, der erstaunlicherweise perfekte Farben hinbekommt, ohne daß man groß an den Einstellungen herumschrauben muß. Dies gilt allerdings nur für Grafikprogramme mit aktiviertem Farbmanagement und subtraktivem Farbsystem (CMYK). Was der Drucker mit Textverarbeitungsprogrammen und RGB-Farben macht, habe ich nicht getestet. Leuchtende Neonfarben wie etwa bei Excel-Balkendiagrammen werden vermutlich auch für den 6600 ein Problem sein, wenn sie außerhalb des darstellbaren Farbraumes liegen (giftgrün, neon-orange).
Über die Haltbarkeit kann ich derzeit noch nichts sagen. Aber wer sich bis Ende März 2015 bei Xerox registriert, kann seine Garantie auf drei Jahr verlängern.
Nachtrag vom 09. März 2015:
Wegen des Druckbildversatzes habe ich mich am nächsten Tag nach der Lieferung an die Xerox-Hotline gewandt. Die haben innerhalb von vier Stunden einen Techniker zu mir nach Hause geschickt, der sich eine Weile mit dem Problem beschäftigte und dann im Servicemenü, welches für Kunden nicht zugänglich ist, eine Möglichkeit fand, den Versatz zu korrigieren, was auch sehr gut funktioniert und bei den meisten Anwendungen (Office, Photoshop, Xnview, Arobat Reader) zu einheitlichen Ergebnissen führte. Leider hat sich aber herausgestellt, daß der Mac-Treiber offenbar fehlerhaft ist, denn druckt man ein Dokument im Querformat, ist das Druckbild um etwa sieben Millimeter verschoben (auf der langen Seite). Der Techniker hatte hierfür keine Lösung und verwies mich an den Software-Support in Dublin. Von dort meldete sich auch umgehend ein netter Herr und beschäftigte sich mehrere Tage mit diesem Problem, schickte mir ein Firmware-Update, welches den Fehler bei den meisten Applikationen behob, jedoch leider nicht bei Indesign. Nach




